Herzlich willkommen am Arbeitsbereich für Medienforschung mit dem Schwerpunkt Bildungsmedien

Für den Arbeitsbereich, der in Kooperation mit dem Georg-Eckert-Institut/Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung geleitet wird, steht die Medialität und Materialität von Bildungsmedien im Mittelpunkt der Arbeit.
Die Verknüpfung von erziehungs- und medienwissenschaftlichen Konzepten und Fragestellungen steht für die Projekte an zentraler Stelle. Die Projekte greifen vor allem qualitative Methoden auf, die es ihnen erlauben, detaillierte Fallstudien zu erarbeiten. Dichte Beschreibungen von Einzelfällen zielen dabei darauf, das komplexe Zusammenwirken zwischen Mediendiskursen, Medienwandel oder den alltäglichen Praktiken der Aneignung sichtbar zu machen. Dabei analysieren wir Aushandlungsprozesse in ihren sozialen, kulturellen und (bildungs-)politischen Kontexten.
In Anlehnung an die Forschungshaltung der Ethnologie nutzen die Projekte hierfür vor allem Fallanalysen, um einerseits über Grundfragen der Gesellschaft, wie Partizipation, Demokratie oder Fortschritt, andererseits über bildungspolitisch relevante Konzepte wie Individualisierung, Personalisierung und Subjektivierung, nachzudenken.