RTG 1723 - Globalization and Development

Remembering Andreas Wagener

Obituary

We mourn the untimely death of our esteemed colleague and friend, Prof. Dr. Andreas Wagener. His sudden death has come as a shock to all of us.
Andreas was a founding member of the Research Training Group (RTG) ‘Globalization and Development’, funded by the German Research Foundation. His open and cooperative approach was instrumental in putting together the RTG. He had a unique talent to motivate colleagues and students for new research ideas and to pursue them together with them.
From 2013 to 2016 he was the speaker of the RTG, and co-speaker since then. Throughout this time, he was always approachable to address all concerns of Ph.D. students, coordinators, and professors. We could completely rely on him to ensure that he would find the best solution for all concerned. He was always fair and effective and has majorly contributed to the success of the RTG, including its successful extension in 2016.
In scientific discussions he was a very valued interlocutor. While his particular expertise was in economic theory, he was always willing to engage with research from other fields. We will miss his constructive advice on our research.
It was a pleasure to work with him, also because he never sought to be the center of attention. He had a great sense of humor and occasionally surprised with contrarian views, which we perceived as refreshing at all times.
He will be sorely missed.

Nachruf

Wir trauern um unseren geschätzten Kollegen und Freund Prof. Dr. Andreas Wagener. Über seinen plötzlichen Tod sind wir bestürzt und erschüttert.
Andreas war ein Gründungsmitglied des Graduiertenkollegs „Globalisierung und Entwicklung“, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Durch seine offene und integrative Art war er maßgeblich daran beteiligt, dass das Graduiertenkolleg überhaupt zustande kam. Er hatte eine außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen für eine Sache zu begeistern und mit ihnen gemeinsam ein Ziel zu verfolgen.
Von 2013 bis 2016 war er der Sprecher des Graduiertenkollegs und seitdem der Ko-Sprecher. In dieser gesamten Zeit war er immer ansprechbar für die Belange aller Promovierenden, Mitarbeiterinnen, Professorinnen und Professoren. Wir konnten uns 100% darauf verlassen, dass er sich um unsere Anliegen kümmern würde. Sein Bestreben war es dabei, eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden und nicht nur eine schnelle oder einfache. Er hat sich fair für Andere eingesetzt, und so maßgeblich zum Gelingen (und der Verlängerung) des Kollegs beigetragen.
In der wissenschaftlichen Diskussion war Andreas ein sehr geschätzter Gesprächspartner. Obwohl seine ausgewiesene Expertise in der Wirtschaftstheorie lag, war er methodisch und inhaltlich immer bereit, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Seine konstruktiven Ratschläge werden wir sehr vermissen.
Andreas war ein überaus uneitler Mensch, was die Zusammenarbeit mit ihm besonders angenehm machte. Er hatte einen wunderbaren Humor und ist des Öfteren auch gegen den Strom geschwommen, was wir immer als erfrischend empfanden.
Wir werden ihn sehr vermissen.