Systemakkreditierung? Was ist das denn?

Studiengänge müssen regelmäßig auf ihre Studierbarkeit, auf die inhaltliche Passung zu den gesetzlichen Vorgaben und auf die Erreichung struktureller Vorgaben geprüft werden. Wenn alles so ist, wie es sein soll, wird der Studiengang (re-) akkreditiert, das heißt, er bekommt ein Gütesiegel, das die Einhaltung dieser Punkte bestätigt.

Die Universität Göttingen hat sich dazu entschieden, diese Akkreditierungsprozesse nicht mehr wie bislang im Block alle sieben Jahre durchzuführen. Statt dessen soll ein systemischer Prozeß in Gang gebracht werden, so daß alle Studiengangsbeteiligten regelmäßig in kürzeren Abständen die Qualität der Studiengänge prüfen und ggf. nachregeln. Dies soll in offenen Gesprächsrunden auf Augenhöhe geschehen - ein/e Professor/in hat darin dasselbe Sprechrecht und dasselbe Gewicht wie ein/e Studierende/r. Alle Stimmen sollen gehört und berücksichtigt werden. Weitere Informationen zum Verfahren an sich finden Sie auf der Seite der Fakultät (siehe Link rechts).

Was heißt das für uns?

Ab dem kommenden Sommersemester 2020 beginnt das Seminar für Englische Philologie mit diesem Prozeß. Insgesamt sollen über die nächsten sechs Jahre acht Kernkriterien begutachtet werden:
1. das didaktische Konzept
2. die Studierbarkeit
3. studiengangsbezogene Kooperationen
4. die Ausstattung des Seminars bzw. der Universität
5. Transparenz und Dokumentation von Prozessen
6. die Berücksichtigung von Aspekten der Diversität und Geschlechtergerechtigkeit
7. die Qualitätssicherung im Studiengang und
8. spezifische Aspekte in besonderen Studiengängen (das ist leider sehr vage formuliert).

Zeitlinie: Die Reakkreditierung am Englischen Seminar

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