Workshop „Taboos in Texts and Tabooed Texts in Late Antiquity and Early Islam“ (19.–21. Februar 2026)
Im Rahmen des Projekts LAESSI, das unter der Leitung von Prof. Jens Scheiner durchgeführt wird, findet vom 19. bis 21. Februar der Workshop „Taboos in Texts and Tabooed Texts in Late Antiquity and Early Islam“ statt.
Der Workshop konzentriert sich auf die Analyse von Primärtexten und bringt Expert*innen aus den Bereichen Frühislamische Studien, Spätantike Philosophie, Antikes Christentum, Iranistik, Judaistik sowie angrenzenden Disziplinen zusammen. Auf der Grundlage von Texten aus der sogenannten „long Late Antiquity“ (ca. 300–930 n. Chr.) werden die Teilnehmenden Taboos untersuchen, verstanden als „prohibitions and inhibitions observed in social and textual realms under the influence of religious and philosophical beliefs, customs, and dogmas“.
Das Projekt LAESSI zielt darauf ab, das historische Verständnis des Frühislams als einer spätantiken Religion und Kultur zu fördern, die aktiv auf ihre spätantiken Wurzeln und Nachbarn Bezug nahm. Die Workshop-Teilnehmenden diskutieren Texte aus verschiedenen religiösen und philosophischen Traditionen, um herauszufinden, welche Konzepte und Entwicklungen in Bezug auf Taboos charakteristisch für die Spätantike sind.
Der Workshop beginnt am 19. Februar um 14:00 Uhr im historischen Universitätsgebäude Alte Mensa (Wilhelmsplatz 3), Saal „Taberna“, mit einer Eröffnung und einer Workshop-Session, gefolgt von einer öffentlichen Abendvorlesung für die gesamte Universitätsgemeinschaft (18:00–19:30 Uhr). Am 20. Februar geht es von 09:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls in der Alten Mensa weiter. Die abschließenden Sitzungen am 21. Februar finden im historischen Heyne-Haus (Papendiek 16) von 09:00 bis ca. 12:15 Uhr statt.
Fragen zu dieser Veranstaltung richten Sie bitte an Dr. Maxim Yosefi: maxim.yosefi@uni-goettingen.de