FIRMS IN INTERNATIONAL TRADE



Modul M.WIWI-VWL.016



Dozent:

Prof. Dr. Udo Kreickemeier

Ansprechpartner*in:

Prof. Dr. Udo Kreickemeier











Zeit & Ort:






Vorlesung:

Donnerstags, 8:30 – 10:00 Uhr




Raum:






Veranstaltungsbeginn:






Prüfung:






Klausur:

90 Min. (6 CP)




Klausurtermin:






Prüfungsanforderungen:

Demonstration von Kenntnissen der modernen theoretischen Modelle, die zur Erklärung von Handelsmustern innerhalb von Branchen und auf Unternehmensebene verwendet werden
  • zeigen, dass sie in der Lage sind, die Wohlfahrts- und Verteilungseffekte des internationalen Handels und des Offshoring in diesem Rahmen zu analysieren.





  • Voraussetzungen:

    keine




    Empfohlenes Vorwissen:

    Mikroökonomik, International Trade




    Qualifikationsziele/Kompetenzen:

    Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage:
  • einen Überblick über die wichtigsten Merkmale des Welthandelsmusters zu geben, die nicht durch traditionelle, auf komparativen Vorteilen basierende Handelstheorien erklärt werden können

  • zu verstehen und zu erklären, wie Modelle mit Unternehmen in einem unvollkommenen Wettbewerbsumfeld die wichtigsten empirischen Regelmäßigkeiten der aktuellen Handelsströme erklären können,

  • die Wohlfahrtseffekte der Offenheit für den internationalen Handel in einer Welt mit Heterogenität der Unternehmen analysieren,

  • die neuen Verteilungseffekte des internationalen Handels zu analysieren und zu erklären, die sich aus der Heterogenität der Unternehmen ergeben.





  • Inhalte der Vorlesung:

    I. Intra-industrieller Handel und das Krugman-Modell

    Diskussion der empirischen Belege für den intra-industriellen Handel. Eingehende Analyse des Krugman-Modells als Erklärung für die diskutierten Belege. Erweiterungen des Modells () berücksichtigen die Koexistenz von intra- und inter-industriellem Handel, den Home-Market-Effekt und multi-laterale Handelsströme in der Gravitationsgleichung.



    II. Internationaler Handel und Unternehmensheterogenität

    Erörterung der empirischen Belege für Handelsmuster auf Unternehmensebene. Eingehende Analyse des monopolistischen Wettbewerbsmodells mit Firmenheterogenität und internationalem Handel mit Endprodukten als Erklärung für die diskutierten Belege. Auswirkungen der Handelsliberalisierung auf einzelne Unternehmen, auf die Einkommensverteilung und auf die Gesamtwohlfahrt.



    III. Offshoring und Unternehmensheterogenität

    Erörterung der empirischen Belege für den Zusammenhang zwischen Unternehmensmerkmalen und der Häufigkeit von Offshoring. Modellierung der Offshoring-Entscheidung auf Unternehmensebene und ihre Verbindung zu allgemeinen Gleichgewichtsergebnissen in Bezug auf Wohlfahrt, Beschäftigung auf Unternehmensebene und die Einkommensverteilung



    IV. Auswirkungen des internationalen Handels auf den Arbeitsmarkt

    Erörterung der empirischen Belege für die Verknüpfung von Unternehmensmerkmalen und Exportverhalten mit Löhnen auf Unternehmensebene. Analyse der Auswirkungen des internationalen Handels auf die Wohlfahrt, die Einkommensverteilung und die Arbeitslosigkeit unter Berücksichtigung der Heterogenität der Unternehmen und der Unvollkommenheit der Arbeitsmärkte.





    Empfohlene Literatur für die Veranstaltung:










    Ansprechpartner*in:



    Prof. Dr. Udo Kreickemeier