Service Learning Projekt
„Sprachenförderung bei migrationsbedingter Heterogenität durch Lehramtsstudierende“


Das Praxisprojekt Sprachenförderung für ukrainische Schüler*innen durch Lehramtsstudierende des Studiendekanats Lehrer*innenbildung der ZEWIL bietet im Jahr 2023 fünf neue Praxisphasen in den Vorlesungs- sowie vorlesungsfreien Zeiten in Göttinger Schulen an!

  • Studieren Sie Lehramt (alle Fächer im 2FBA und M.Ed.), Germanistik bzw. Deutsch als Fremd-/Zweitsprache (DaF/DaZ) und möchten Sie wertvolle Praxiserfahrungen im Bereich der Sprachenförderung DaF/DaZ im Schulbereich sammeln?
  • Sind Sie internationale*r Studierende*r im Fach Germanistik oder DaF/DaZ an der Universität Göttingen und möchten Sie den DaF/DaZ-Praxisbereich Göttinger Schulen kennenlernen?
  • Möchten Sie sich innerhalb von sechs Wochen praxisrelevante Kompetenzen im Bereich der DaF/DaZ-Didaktik erwerben?
  • Sind Sie parallel zu Ihrem Studium als Honorarlehrkraft bzw. Quereinsteiger*in an Göttinger Schulen eingesetzt und möchten Sie zum Fachthema DaF/DaZ unterstützt werden?
  • Möchten Sie Ihre Tätigkeit im Sprachförderprojekt anrechnen lassen?
  • Wünschen Sie sich während Ihrer Praxistätigkeit fachlich begleitet und unterstützt zu werden?

  • Hier können Sie sich für das Praxisprojekt anmelden !

    Aktuelles

    • Die Informationsveranstaltung zur zweiten Praxisphase (13.02.–24.03.23) findet am 01.02.2023, 16–17 Uhr online statt. Interessierte können hier an der Veranstaltung teilnehmen.

    Über das Projekt

    • Das Sprachförderprojekt verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Qualifizierung von über 400 Lehramtsstudierenden im Bereich der Sprachenförderung in neun Göttinger Schulen. Es unterstützt im Service Learning Format Lehramtsstudierende dabei, sich fachlich sowie überfachlich über das Zukunftsthema "Sprach- und Integrationsförderung der Schüler*innen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Schulen" auseinanderzusetzen, sich in diesem Bereich praxisorientiert zu qualifizieren sowie Lehrpraxiserfahrungen während des Studiums zu sammeln.
      Das Praxisprojekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell unterstützt.

    Projektkooperationen

    • Im Jahr 2023 kooperieren wir mit folgenden Göttinger Schulen sowie einer ukrainischen Universität:
      Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule-Göttingen (IGS Geismar)
      Hainberg-Gymnasium Göttingen
      Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen
      sowie
      Lehrstuhl für Fremdsprachen für Naturwissenschaften der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw / Ukraine

    Besondere Vorteile des Sprachförderprojektes für Sie

    • Zeitliche Flexibilität:
      Sie können sich unter den 5 Praxisphasen im Jahr 2023 den Ihrem Stundenplan passenden Praxiszeitraum auswählen und für Ihre Praxis flexibel planen. Sie können auch selbstverständlich an mehreren Praxisphasen teilnehmen.
    • Konzeptuelle Flexibilität:
      Das Konzept des Sprachförderprojektes ist nicht modular aufgebaut, d. h. Sie haben die Chance, unabhängig von Ihrem Studiensemester und abgeschlossenen Studienmodulen am Sprachförderprojekt teilnehmen.
    • Kooperation des Sprachförderprojektes mit ausgezeichneten Göttinger Schulen:
      Mit Ihrer Teilnahme am Projekt profitieren Sie davon, in folgenden ausgezeichneten Göttinger Schulen zu arbeiten:
      * Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule-Göttingen (IGS Geismar), die beste Schule des Jahres 2011, die 2021 für das „Beste Homeschooling-Konzept“ im bundesweiten Wettbewerb „Schulpreis Digitaler Unterricht“ ausgezeichnet wurde.
      * Das Hainberg-Gymnasium, das seit 1993 zum weltweiten Schulnetzwerk der UNESCO gehört und 2021 als erste Schule und einziges Gymnasium mit dem Preis „Demokratieschule“ in Niedersachsen ausgezeichnet wurde.
      * Das Otto-Hahn-Gymnasium, das als erste Schule im Landkreis Göttingen als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ausgezeichnet sowie vom bundesweiten Zusammenschluss „Aktion Courage“ für die große Bereitschaft der Schulgemeinschaft, sich langfristig mit Aktionen und Projekten gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus zu engagieren, belohnt wurde.
    • Vorbereitung und Begleitung:
      Mit der Teilnahme am Projekt übernehmen Sie zwar die Verantwortung, Schüler*innen sowie Lehrkräfte im DaZ- oder Fachunterricht zu unterstützen, sind Sie aber in Ihrer Praxis nicht auf sich alleine gestellt. Wir bereiten Sie auf die Praxis vor und begleiten Sie während der Praxis.
    • Perspektive:
      Mit der Teilnahme am Projekt erhöhen Sie Ihre Chance in Zukunft in den Schulen z. B. als Honorarkraft (Quereinsteiger*in) eingestellt zu werden.
      Mehr Informationen hierzu:
      Wir brauchen Sie! Werden Sie Lehrkraft in Niedersachsen!

    Warum ist das Sprachförderprojekt für Sie eine absolute Chance?

    • Im Lehramtsstudium kommen meist die Praxismöglichkeiten im Schulbereich zu kurz. Um Ihnen einen besseren Einstieg ins Berufsfeld „Schule“ zu ermöglichen, unterstützen wir Sie im Sprachförderprojekt, diesen Praxisbereich näher kennenzulernen, sich die ersten eigenen Eindrücke über die Praxis zu verschaffen, wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln und insbesondere mit den sprachbezogenen Herausforderungen in Schulen, DaZ-Stunden sowie Regelklassen auseinanderzusetzen. Das Sprachförderprojekt baut eine Brücke zwischen den Lehramtsstudierenden und Schulen auf und bringt die zukünftigen Lehrkräfte den Schulen näher.

    Ziel des Praxisprojektes

    • Im Rahmen der Vorbereitungs- sowie Begleitveranstaltungen und während der Praxis werden die Lehramtsstudierenden unterstützt, um
      • sich mit der Theorie und Praxis der deutschen Sprachförderung der Schüler*innen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Schulen (Gymnasien und IGS) auseinanderzusetzen,
      • sich einen eigenen Eindruck über den Schulalltag und die Lehr-/Lernherausforderungen in Schulen zu verschaffen,
      • sich im Bereich der Pädagogik der Vielfalt sowie Didaktik des Deutschen als Fremd-/Zweitsprache zu qualifizieren, innovative handlungsorientierte und lernfördernde Unterrichtsmethoden (bspw. mit Improvisationsmethoden) kennenzulernen, diese in der Praxis auszuprobieren sowie zu reflektieren,
      • einen Handlungsraum zu finden, um ihre Kreativität und Lehr-/Lernideen zur Sprachenförderung der Schüler*innen mit Förderbedarf auszuarbeiten und in der Praxis umzusetzen,
      • ihre zukünftige Rolle als Lehrperson schon während des Studiums auszuprobieren, sich auf ihren Lehrer*inberuf in Zukunft besser vorzubereiten und ihre fachlichen sowie überfachlichen Kompetenzen auszubauen.

    Dauer der Praxisphase

    • Jede Praxisphase im Jahr 2023 dauert 6 Wochen. Studierende sind verpflichtet, außer an den Vorbereitungs-, Begleit- und Abschlussveranstaltungen des Projektes wöchentlich ein- bis zweimal à 2–4 Stunden an der Schulpraxis teilzunehmen.
      Die Zuteilungen in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche sowie konkrete Praxiszeiten werden individuell mit den Studierenden vereinbart.

    Teilnahme am Projekt

    • Alle Studierenden mit oder ohne Vorerfahrungen im DaF-/DaZ-Bereich können am Projekt teilnehmen, um diesen Praxisbereich näher kennenzulernen und ihre (ersten) Lehrpraxiserfahrungen zu sammeln.
      Bitte beachten Sie die Bedingungen zur Teilnahme am Projekt.

    Zu erwerbende Qualifikationen / Kompetenzen

    • In jeder Praxisphase vermittelt das Projekt sowohl eine praxisrelevante Theoriegrundlage der DaF-/DaZ-Didaktik, als auch die Möglichkeit in die Unterrichtspraxis der Schulen einzusteigen. Außer den deutschdidaktischen Themenschwerpunkten bieten wir im Rahmen der Vorbereitungs- sowie Begleitveranstaltungen einen Einblick in die pädagogischen Themen (Pädagogik der Vielfalt und Umgang mit Traumatisierung) an. Zudem können die Studierenden sich über die rechtlich-politische Lage der Geflüchteten informieren, um die (Lern-)Situation der Geflüchteten und die Integrationsherausforderungen besser nachzuvollziehen.
    • Fachliche Themenschwerpunkte:
      • Einführung in die DaF-/DaZ-Didaktik
      • Umgang mit Herausforderungen in lernschwierigen Situationen
      • Sprachförderung in Bezug auf Fachtexte
      • Wortschatzarbeit und Förderung der Lesekompetenzen in Sachtexten
      • Innovative handlungsorientierte Sprachlehr-/-lernmethoden bspw. mit Improvisationsmethoden, -übungen und -spielen
      • Sprachförderung in Einzeln- und Kleingruppenförderung

    Praxis-Einsatzbereiche

    • Unterstützung der Schüler*innen in den DaZ-Klassen, im Regelunterricht, in Arbeitsgruppen (AGs), Vorbereitung auf das Sprachdiplom Deutsch oder Übungs- und Nachhilfestunden mit Blick auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen
      • Mitwirken bei der Gestaltung eines binnendifferenzierten Unterrichts
      Individuelle oder kleingruppenorientierte Sprachenförderung im Unterricht
      • Umgang mit Unterrichtsmaterialien bzw. Erarbeitung eigener Unterrichtsmaterialien
    • Die Zuteilung in die Praxisfelder werden individuell mit den Studierenden abgesprochen.

    Anrechnungsmöglichkeiten

    Anmeldung

    • Interessent*innen können sich ab sofort für alle Praxisphasen anmelden. Die Anmeldefrist für die nächste Praxisphase (13.02.–24.03.23) endet am 07.02.2023. Für Ihre Anmeldung
    • 1. füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus
      online: https://survey.academiccloud.de/index.php/192628?lang=de
      PDF: https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/fcd1c72e4731923909232a7b70f92598.pdf/Anmeldebogen_Sprachf%C3%B6rderprojekt-ZEWIL-2023.pdf

      UND
    • 2. tragen Sie sich in die jeweiligen StudIP-Gruppen ein:
      WiSe 2022/23
      • Projektgruppe: ZEWIL-Sprachförderprojekt_Praxisphase II (13.02.–24.03.23)
      SoSe 2023
      • Projekt: ZEWIL-Sprachförderprojekt_Praxisphase III (17.04.–26.05.23)
      • Projekt: ZEWIL-Sprachförderprojekt_Praxisphase IV (31.05.–05.07.23)
      • Projekt: ZEWIL-Sprachförderprojekt_Praxisphase V (21.08.–29.09.23)
      • Projekt: ZEWIL-Sprachförderprojekt_Praxisphase VI (01.11.–15.12.23)

      Bitte berücksichtigen Sie die Projekttermine sowie die Teilnahmebedingungen.