Die ökonomische Resilienz landwirtschaftlicher Systeme gegenüber Wetterschocks und extremen Klimaereignissen
Durch den Klimawandel bedingte Zunahmen in Intensität und Häufigkeit extremer hydro-meteorologischer Ereignisse stellen Risiken für die Produktivität und Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Systeme dar. Resilienzfördernde Strategien können dazu beitragen, dass landwirtschaftliche Systeme besser mit diesenBedrohungen umgehen.
Die Resilienz eines landwirtschaftlichen Systems umfasst die Fähigkeit, sowohl ökologische als auch sozioökonomische Funktionen während eines Schocks aufrechtzuerhalten. Genau hier setzt dieses STSM an: Es untersucht, wie sich Wetterschocks und Klimaextreme auf die wirtschaftliche Resilienz landwirtschaftlicher Systeme auswirken – und welche Ansatzpunkte es gibt, um diese Resilienz gezielt zu stärken.
Das STSM wird unter der Leitung von Guy Low (Agriculture and Food Business Management) in Zusammenarbeit mit dem Department of Agricultural Economics der Kansas State University durchgeführt. Die Partnerinstitution bringt ausgewiesene Expertise im Umgang mit Wetterrisiken, in der Klimawandelökonomik sowie in der landwirtschaftlichen Versicherung ein.
Das Projekt leistet einen direken Beitrag zu einer Reihe von Forschungspublikationen, die die ökonomische Resilienz landwirtschaftlicher Systeme gegenüber Wetterschocks und Klimaextremen in Deutschland, den USA und weltweit analysieren. Darüber hinaus schafft das STSM eine wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Kooperationen zur Resilienz landwirtschaftlicher Systeme unter den Bedingungen eines unsicheren zukünftigen Klimas.
Short-Term Scientific Missions
2025Die ökonomische Resilienz landwirtschaftlicher Systeme gegenüber Wetterschocks und extremen Klimaereignissen
Deutschland und USA im internationalen Vergleich