Uniorchester

uniorchester-sommer2023_700Photo: © Anton Säckl

Das Göttinger Universitätsorchester


Das Universitätsorchester Göttingen wurde 1990 vom Akademischen Musikdirektor Ingolf Helm gegründet. Es besteht aus ca. 40-50 Mitgliedern aller Studienrichtungen.

Von 2021 bis 2022 leitete Andreas Jedamzik die Ensembles.

Seit 2023 liegt die künstlerische Leitung bei Antonius Adamske.

Die eigentliche Gründung der Göttinger Universitätsmusik ist auf den Bach-Schüler Johann Friedrich Schweinitz (1708-1780) zurückzuführen. Dieser begründete 1735 – im Jahr seiner Ankunft als Jurastudent an der damaligen Akademie in Gründung – ein Collegium musicum, das einen Chor und ein Orchester umfasste.
Ab 1779 wurde der heute berühmte Musikwissenschaftler Johann Nikolaus Forkel (1749-1818) zum ersten Akademischen Musikdirektor berufen. Sein Nachfolger, Johann August Günther Heinroth (1780-1846) bereitete der Stadt ein florierendes Konzertwesen unter anderem mithilfe der 1818 ins Leben gerufenen Singakademie. Das Konzertwesen seiner Zeit hatte klangvollen Namen zu bieten: Louis Spohr, Carl Maria von Weber, Niccolò Paganini und später Franz Liszt traten in Göttingen auf
Das Programm der Göttinger Universitätsensembles spannt einen großen Bogen von den alten Meistern über klassisch-romantischen Sinfonien, Messen und Oratorien bis hin zu zeitgenössischem Formen. Eine gepflegte Besonderheit bildet darüber hinaus die regelmäßige Aufführung von Kantaten Johann Sebastian Bachs in den Gottesdiensten der Universitätskirche St. Nikolai.
Der Universitätschor und das Universitätsorchester führten Reisen nach Italien, Frankreich, Österreich und Ungarn und folgten mehrmaligen Einladungen der Göttinger Händel-Gesellschaft, um an den Internationalen Göttinger Händelfestspielen in den Jahren 1985, 1995, 2005 und 2010 teilzunehmen. 2022 konnte der Universitätschor unter der Leitung von Andreas Jedamzik einen zweiten Platz im Niedersächsischen Chorwettbewerb erringen. Die Göttinger Universitätsmusik kann aber auch unabhängig davon auf ein beachtliches Konzertleben zurückblicken: Hier geht es zum Konzertarchiv des Uniorchesters.


Hier geht es zum Konzertarchiv des Uniorchesters.