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Jessup Moot Court


Der Philip C. Jessup International Law Moot Court ist der älteste und größte Moot Court der Welt mit fast 3000 Teilnehmenden aus über 100 Ländern von knapp 700 Universitäten. Der Moot Court bietet Dir die einmalige Möglichkeit, ein Semester lang in die Rolle eines Anwalts/einer Anwältin zu schlüpfen und eine fiktive Streitigkeit vor dem Internationalen Gerichtshof zu bearbeiten, Schriftsätze zu erstellen und Plädoyers vorzubereiten. Vorkenntnisse im Völkerrecht sind nicht nötig, ggf. jedoch von Vorteil. Daneben kannst Du im Rahmen des Jessups den Sprachschein und den Schlüsselqualifikationsschein erwerben, sowie eine vorbereitende Leistung oder eine Studien- bzw. Seminararbeit verfassen. Außerdem kannst Du Dir die Teilnahme bei der Berechnung des Freischusses anrechnen lassen.

FAQ


Wie bewerbe ich mich für den Jessup?

Die Bewerbungsfrist beginnt jedes Jahr um den Juli. Sende für eine Bewerbung Lebenslauf (Englisch), Motivationssschreiben (max. eine Seite, Englisch), Abiturzeugnis und aktuellen Notenauszug an jessup@jura.uni-goettingen.de

Was bringt mir eine Teilnahme?

Im Studium gibt es nur selten die Gelegenheit, theoretisch erlerntes Wissen praktisch anzuwenden. Der Jessup bietet die einzigartige Möglichkeit, für mindestens sechs Monate in die Rolle eines Anwalts/einer Anwältin zu schlüpfen. Dabei gilt es nicht nur die Standpunkte der jeweiligen Partei herauszuarbeiten und zu präsentieren, sondern auch die der gegnerischen Position zu berücksichtigen und seine Argumentation entsprechend aufzubauen.

Welche Themen werden im Jessup behandelt?

Der Jessup ist als völkerrechtlicher Moot Court konzipiert. Die konkreten Themen wechseln dabei jedes Jahr. Im Durchgang 2027 werden folgende sein:
1. Vorwürfe der Geschlechterapartheid
2. staatliche Reaktionen auf einen massiven Zustrom von asylsuchenden Migrant:innen
3. durch künstliche Intelligenz generierte Sanktionsbezeichnungen
4. ein Staatsstreich, aus dem eine Regierung hervorging, deren Status innerhalb der internationalen Gemeinschaft nach wie vor umstritten ist

Welche Vorkenntnisse sollte ich mitbringen?

Grundsätzlich werden keine Kenntnisse im Völkerrecht vorausgesetzt, jedoch sind diese sehr hilfreich. Außerdem sollten Bewerber gut Englisch lesen und sprechen können. Beides wird allerdings im Laufe der Vorbereitung vertieft.


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