Lisa Bonn, Dipl.-Sozw.

Lisa Bonn arbeitete von 2008 - 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte von Prof. Walter Reese-Schäfer an der Universität Göttingen. Frau Bonn hat in Göttingen und Krakau Sozialwissenschaften mit den Fächern Soziologie, Politikwissenschaft, VWL und Staatsrecht studiert, nach dem Studium arbeitete sie als wiss. Hilfskraft mit Lehraufträgen am Institut für Politikwissenschaft und am Institut für Soziologie in Göttingen. Sie promoviert am Institut für Soziologie in Hannover zur Veränderung des nationalen Selbstverständnisses im heutigen Polen, Arbeitstitel: "Nationale Kategorien in der polnischen Politik und Öffentlichkeit". Für Recherchen vor Ort verbrachte sie im Frühjahr 2012 mehrere Monate am DHIW in Warschau. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören neben der Genese moderner Nationen Ethnozentrismus, Nationalismus, Populismus und Transformationsgesellschaften.


Veröffentlichungen u.a.:

Lisa Bonn: Begriffskonjunktur Zivilgesellschaft. Zur missverständlichen Interpretation dissidentischer Bewegungen in Osteuropa, in: Lino Klevesath / Holger Zapf (Hrsg.): Demokratie-Kultur-Moderne, Perspektiven Politische Theorie, München 2011, S.121-131.

Lisa Bonn: Von der Wahlzeitung zum Leitmedium. Über die Rolle der Gazeta Wyborcza im politischen Umbruch in Polen 1989, in: Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2014 (im Erscheinen), abrufbar unter: http://www.demokratie-goettingen.de/blog/von-der-wahlzeitung-zum-leitmedium.