Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte

Empowering sustainable food systems - facing change



Tier oder Tofu „Tier oder Tofu – Was isst die Zukunft?“ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2019/2020 an der Universität Göttingen. Veranstalter ist das interdisziplinäre Verbundprojekt „Pflanzlich-orientierte Ernährungsstile als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“. Die Reihe findet erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und mit Unterstützung des Universitätsbundes Göttingen e.V. statt. Beginn ist am Dienstag, 22. Oktober 2019, um 18.15 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz. Die Ringvorlesung wird aus interdisziplinärer Perspektive zentrale Facetten der Auseinandersetzung um den Konsum tierischer Produkte aufzeigen und einen wissenschaftlich fundierten Dialog zur Transformation des Ernährungssektors aufzeigen. Die Frage „Tier oder Tofu?“ werden die Vorträge nicht endgültig beantworten können, dafür aber vielfältige Hintergrundinformationen für fundierte eigene Ernährungsentscheidungen liefern. Zum Auftakt der Ringvorlesung am 22. Oktober spricht der Göttinger Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Achim Spiller über „Nachhaltige Ernährung“.


Marketing Basics


Marketing-Basics Spiller Das Online - Lehrbuch Marketing Basics ist auf den Kern des Marketings reduziert. Es stellt die wichtigsten Theorien und Methoden des Fachs inklusive der Marktforschung in knapper Form vor. Gedacht ist es für die Bachelor- und Masterausbildung an Universitäten und Fachhochschulen sowie zum Eigenstudium.


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Göttingen, im Oktober 2019
Achim Spiller






Der Lehrstuhl beteiligt sich an den Promotionsprogrammen...



Tierwohl Promo
Animal Welfare in Intensive Livestock Production Systems
(Sprecher: Prof. Dr. Achim Spiller)





GlobalFood
RTG 1666: Transformation of Global Agri-Food Systems




Pressemitteilungen

Hauptsache rot – die attraktive Tomate

tomaten Das meist konsumierte Gemüse der Deutschen sind Tomaten. Im Supermarkt wird eine Vielzahl verschiedener Sorten angeboten. Verbraucherinnen und Verbraucher kennen die Unterschiede jedoch meistens nicht und greifen unter Umständen zu einer Sorte, die ihnen nicht schmeckt. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat die Tomatenmerkmale und die Präferenzen der Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift British Food Journal erschienen.

Die Forscherinnen und Forscher der Abteilung für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte der Universität Göttingen haben rund 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland befragt. Dabei wurden die Merkmale Farbe, Größe, innere Festigkeit, Geschmack, Schale, Aroma, Regionalität, Label sowie Preis bewertet. Preis und Farbe sind demnach die wichtigsten Entscheidungsmerkmale. Obwohl die Farbvielfalt bei Tomaten im Supermarkt in den letzten Jahren gestiegen ist, liegt Rot unangefochten auf Platz 1. Grün dagegen wird abgelehnt – vermutlich, weil Käuferinnen und Käufer denken, die Tomaten seien unreif. Entgegen der Erwartungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spielte die Größe der Tomate eine untergeordnete Rolle. Beim Thema Klimafreundlichkeit bewerteten die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer die Plastikverpackung als am umweltschädlichsten, gefolgt von der Luftfracht, die allerdings bei Tomaten keine große Rolle spielt. mehr