Lena Lang

geboren 1987 in Gießen. 2008-2014 Studium der Bildenden Kunst sowie der Fächer Kunst und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien an der Universität und Kunsthochschule Kassel. 2013 Examensarbeit zum Thema Bild und Kostüm in Frank Wedekinds Lulu und Elfriede Jelineks Jackie. 2012/13 theaterpädagogische Fortbildung beim Landesverband Schultheater Hessen und 2013/14 Dramaturgie-Hospitanzen am Staatstheater Kassel. 2012-2014 studentische und wissenschaftliche Hilfskraft sowie Lehrbeauftragte am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel (am Lehrstuhl für Historische Bildungsforschung). Praxisphase bei der Literaturcommunity LovelyBooks von August 2016 bis Januar 2017, von Oktober 2014 bis März 2018 Kollegiatin im GRK 1787.


Veröffentlichungen:






Promotionsprojekt: Die Internetpräsenz von SchriftstellerInnen. Digitale Inszenierungspraktiken und Selbstvermarktung
Im Zeitalter der Digitalisierung bieten sich neue Möglichkeiten der Inszenierung und Vermarktung von Literatur und ihren ProduzentInnen. AutorInnen können über das Internet schnell und kostengünstig mit der Leserschaft in Kontakt treten und sich selbst managen. In meiner Arbeit wird die Internetpräsenz einzelner GegenwartsautorInnen im deutschsprachigen Raum aus literatursoziologischer Perspektive untersucht. Im Vordergrund steht der eigenverantwortete Auftritt über die offizielle Website sowie die oft damit verknüpften Social Media-Aktivitäten auf verschiedenen Plattformen.
Mit Bourdieus Konzept des literarischen Feldes wird die Website als ein Ort von Inszenierungspraktiken begriffen: Hier finden aufmerksamkeitsökonomische Positionierungs- und Abgrenzungshandlungen im literarischen Feld statt.
Für die Analyse der multimedialen Internetpräsenzen werden verschiedene medientheoretische Ansätze und Intermedialitätstheorien herangezogen. Damit wird einerseits ein Beitrag zu dem aktuellen Forschungsgebiet der Schriftstellerinszenierung geleistet. Andererseits soll anhand der (Selbst-)Darstellung der einzelnen Akteure im Netz eine Reflexion über Entwicklungstendenzen im Literaturbetrieb - wie die Rolle, das Selbstverständnis und die Berufspraxis von AutorInnen, auch in Zusammenarbeit mit dem Verlag - stattfinden.