In publica commoda

Digital Humanities (M.A.)

  • Name des Studienangebots: Digital Humanities (M.A.)
  • Abschluss: Master of Arts (M.A.)
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester
  • Studienmöglichkeiten: Ein-Fach-Masterstudiengang MA in Digital Humanities (78 C); Kombinierter Masterstudiengang MA in Digital Humanities (42 C); Nebenfach/Modulpaket Digital Humanities (36 C);
  • Zulassungsbedingungen für Masterstudiengang: Überblick
  • Sprachvoraussetzungen: Nachweis ausreichender Englischkenntnisse auf Niveau B2
  • Zugangsvoraussetzungen für Modulpakete: Übersicht (pdf)
  • Bewerbung: Bewerbungsverfahren (Bewerbung bei der Philosophischen Fakultät)
  • Sprache des Studienangebots: Englisch

Darstellung des Studienangebots

Ziel des Studiengangs ist es, den Studierenden nach dem B.A.-Studium einer Geisteswissenschaft oder der Informatik die Forschungsansätze und Arbeitsweisen der Digital Humanities (deutsch: „Digitale Geisteswissenschaften“) in vertiefter Weise zu vermitteln und ihnen eine Spezialisierung in einem Teilbereich zu ermöglichen. Die Befähigung zu selbständigem, wissenschaftlich fundiertem und reflektiertem Arbeiten im Kontext der bestehenden Forschung stellen die Studierenden insbesondere im Rahmen einer Masterarbeit unter Beweis. Nach erfolgreich absolviertem Studium kennen die Studierenden die wichtigsten Methoden der Digital Humanities zur Erfassung, Analyse und Präsentation geisteswissenschaftlicher Daten und können diese in ihren Abschlussarbeiten wie auch im späteren Berufsleben selbstverständlich anwenden. Außerdem werden sie in die Lage versetzt, verschiedene Vorgehensweisen und Forschungsergebnisse auf Grundlage digitaler Datenverarbeitung in den entsprechenden Bereichen der Digitalen Humanities zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Der Studiengang richtet sich damit an alle Berufe im Spannungsfeld gesellschaftlich und kulturhistorisch relevanter Themen und digitaler Technologien.

Berufsfelder

Die im Studiengang vermittelten vielseitigen Kenntnisse in der digitalen Modellierung allgemeiner historischer und gesellschaftlicher Fragen sind in nahezu allen Bereichen des Berufslebens gefragt und immer häufiger Einstellungskriterium für Unternehmen. Entsprechend sind die Berufswege weniger vorgezeichnet als bei anderen Abschlüssen.

Typische Schwerpunkte der anschließenden Berufswahl liegen auf folgenden Berufsfeldern, die durch eine große Bandbreite unterschiedlicher Tätigkeiten charakterisiert sind und mittlerweile bevorzugt mit digitalen Methoden ausgeübt werden: Werbung, PR und Marktforschung, Privatwirtschaft, Öffentlicher Dienst (gesellschaftliche Organisationen, Behörden, Parteien, Verbände, Kirchen, Gewerkschaften), der Kultursektor allgemein (Bildung, Medien, Presse, Verlagswesen, Publizistik, Tourismus) wie auch Wissenschaft und Forschung.