Holzbiologie und Holzprodukte
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Abteilung
Holzbiologie & Holzprodukte


Leitung: Prof. Dr. Holger Militz

Büsgenweg 4
D-37077 Göttingen

Tel.: +49-(0)551-39-3558

Fax: +49-(0)551-39-9646

E-Mail:holz@uni-goettingen.de

Gemeinsame Homepage Holzbiologie und Holztechnologie: Wir schaffen HolzWissen

Fakultät:Fakultät für Forstwissenschaften &
Waldökologie


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Aktualisierung: 14-05-2012



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Verbesserte Laubholznutzung in Deutschland

Nachwuchsgruppe an der Universität Göttingen wird mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert
(pug) Die verbesserte Nutzung von Laubholz in Deutschland ist das Ziel eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Göttingen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Forst- und Holzwirtschaft wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedene laubholzbasierte Produkte entwickeln. Dabei sollen die Potenziale von Laubholz effizienter und wirtschaftlicher als bisher genutzt werden. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. fördert das Projekt fünf Jahre lang mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Fördersumme beträgt insgesamt rund 1,4 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen strebt zur Erhöhung der Artenvielfalt Mischwälder mit einem Laubbaumanteil von 65 Prozent an. Dies steht im Widerspruch zum Holzverbrauch in Deutschland, der zu 80 Prozent von Nadelholz abgedeckt wird. „Vor diesem Hintergrund wird es künftig notwendig sein, Laubhölzer stärker als bisher wirtschaftlich zu nutzen“, erläutern die Projektleiterinnen Dr. Susanne Bollmus und Dr. Antje Gellerich. Die Nachwuchsgruppe, die in der Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Militz arbeitet, beschäftigt sich deshalb mit der Anwendung von Laubholz für tragende und nichttragende Bauteile, für Produkte der dauerhaften Außenanwendung im Garten- und Landschaftsbau und im Bereich von Bahnschwellen sowie für ausgewählte Holzwerkstoffprodukte für die Außenanwendung wie beispielsweise Furnierschichtholz.



Stellenangebot Universitätsprofessur für Holztechnologie und Holzwerkstoffe

An der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie ist eine Universitätsprofessur für Holztechnologie und Holzwerkstoffe (BesGr. W2) zu besetzen. Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber soll den Forschungsschwerpunkt „Nutzung von Wäldern und Waldprodukten“ der Fakultät stärken. Sie oder er soll das an der Schnittstelle zwischen nachhaltigen Waldnutzungskonzepten und den Abnehmern in der Holzindustrie angesiedelte Forschungsgebiet neuartiger Holz- und Verbundwerkstoffe vertreten, das auch Holzchemie, Aspekte von Klebstoffen und Verklebungstechnologien sowie Biopolymere und Bioraffinerie einschließt. Ausschreibungstext hier



Forschungsprojekt – „Nachhaltigkeits-Benchmarking für WPC“

WPC2

Wood Polymer Composites (WPC) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – nicht zuletzt dank ihres hohen Anteils an nachwachsenden Rohstoffen werden sie als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Werkstoffen gesehen. Doch wie nachhaltig sind WPC-Produkte tatsächlich und wie können sie noch besser werden?

Ein aktuelles Forschungsprojekt hilft dabei, diese Fragen zu beantworten. Ziel ist ein Instrument, mit dem Hersteller anhand eines Benchmarkings mit Konkurrenzwerkstoffen die Nachhaltigkeit ihrer WPC-Produkte individuell untersuchen und bewerten können. Das Projekt wird in Kooperation zwischen dem Süddeutschen Kunststoff-Zentrum in Würzburg, der Universität Göttingen (Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte) und dem Karlsruher Institut für Technologie KIT (Zentralabteilung für Technikbedingte Stoffströme) durchgeführt.
Das Vorhaben wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.