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Ausnahmeregelungen/Erlassmöglichkeiten (auf Antrag)


Auf Antrag können die Langzeitstudiengebühren in einigen Fällen (siehe unten) erlassen werden. Eine Ausnahmeregelung/Erlassmöglichkeit bezieht sich ausschließlich auf die Langzeitstudiengebühren und nicht auf die Semesterbeiträge (Verwaltungskostenbeitrag, Studierendenschaftsbeitrag, Bahn-/Bussemesterticket, Kunst-/Kultursemesterticket, Studentenwerksbeitrag). In der Sprechstunde des Studierendenbüros wird dazu weitere Beratung angeboten. Die Anträge sind an das Studierendenbüro zu richten:

Georg-August-Universität Göttingen
Abteilung Studium und Lehre
Studierendenbüro
Team: Langzeitstudiengebühren
Postfach 3744
37027 Göttingen

Nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) gelten folgende Ausnahmeregelungen (§ 13 Absatz 1 NHG):

Die Langzeitstudiengebühr wird nicht erhoben für ein Semester oder ein Trimester, in dem die oder der Studierende

  • 1. beurlaubt ist,

  • 2. ein Kind im Sinne des § 25 Abs. 5 BAföG tatsächlich betreut, das zu Beginn des Semesters oder Trimesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,

  • 3. eine nahe Angehörige oder einen nahen Angehörigen im Sinne des § 7 Abs. 3 des Pflegezeitgesetzes pflegt und die Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 3 Abs. 2 des Pflegezeitgesetzes nachgewiesen worden ist,

  • 4. eine in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehene Studienzeit im Ausland absolviert,

  • 5. ein in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehenes praktisches Studiensemester absolviert oder

  • 6. das Praktische Jahr nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte absolviert oder die praktische Ausbildung nach § 3 Abs. 1 Satz 5 der Approbationsordnung für Ärzte nachbereitet.




Ferner bestehen folgende Erlassmöglichkeiten (§ 14 Absatz 2 NHG):

Die Gebühren und Entgelte nach § 13 können auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden, wenn die Entrichtung zu einer unbilligen Härte führen würde. Eine unbillige Härte liegt hinsichtlich der Langzeitstudiengebühr in der Regel vor

  • 1. bei studienzeitverlängernden Auswirkungen einer Behinderung oder schweren Erkrankung oder

  • 2. bei studienzeitverlängernden Folgen als Opfer einer Straftat.


Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 2 Nr. 1 ist durch eine amtsärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Ein entsprechender Antrag kann längstens bis einen Monat nach Vorlesungsende des Semesters gestellt werden.





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