Abteilung für Römisches und Gemeines Recht

Abteilung für Römisches und Gemeines Recht

Lehrpreis der Juristischen Fakultät für die Vorlesung "Römisches Recht I: Rechtsgeschichte der Antike"


Lehrpreis RoemR
Die Vorlesung „Römisches Recht I: Rechtsgeschichte der Antike“ wurde am 2. Februar 2018 mit dem Fakultätspreis für die beste Lehrveranstaltung des Grundstudiums im Sommersemester 2017 ausgezeichnet.
Damit erhielt zum ersten Mal eine Veranstaltung aus dem Bereich der juristischen Grundlagenfächer diesen Preis. Nachdem im Wintersemester 2015/16 die Vorlesung „Grundkurs I im Bürgerlichen Recht“ und im Sommersemester 2016 die Vorlesung „Grundkurs II im Bürgerlichen Recht“ zur jeweils besten Lehrveranstaltung gewählt worden waren, gewann eine Veranstaltung von Frau Prof. Dr. Kroppenberg den Lehrpreis bereits zum dritten Mal.





Seminar im Schwerpunktbereich 1 im Sommersemester 2018:
Berühmte Fälle ... und wie sie berühmt wurden


Seminar Sommer 18
Thema des Seminars bilden Sammlungen berühmter Rechtsfälle (so genannte causes célèbres), deren Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie die Bearbeitung solcher Fälle in Literatur, Kunst und Film. Was waren die Kriterien, die Fälle „berühmt“ werden ließen? Wie kamen solche Sammlungen zustande? Wer stellte sie zusammen? Für welches Publikum waren sie gedacht? Und wie steht es um ihre künstlerische und literarische Repräsentation?


Im Rahmen des Seminars können Seminar- und Studienarbeiten nach der SchwPrO im Schwerpunktbereich 1 (Historische und philosophische Grundlagen des Rechts) sowie vorbereitende Seminararbeiten (Voraussetzung für die spätere Ausgabe einer Studienarbeit) geschrieben werden. Die Veranstaltung steht auch Bachelor- und Masterstudierenden offen.

Für eine (unverbindliche) Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an unser Sekretariat. Die Vorbesprechung findet am Mi., 31.01.2018 um 12 c.t. Uhr (Achtung Änderung!) im Seminarraum AUDI 1.123, Weender Landstraße 2 (Altes Auditorium) statt.

Seminarankündigung


Antrittsvorlesung "Die Plastik des Rechts" erschienen


Plastik des Rechts In den letzten Tagen des Jahres 1858 verfasste Rudolf von Jhering im Auftrag der Gießener Spruchfakultät ein Rechtsgutachten, das ihm, dem brillanten Pandektisten, ungewohnte Mühe bereitete und ihm sein gesamtes juristisches Können abverlangte. Im später so genannten Schiffspartenfall, einem Klassiker des Zivilrechts, ging es um die Gefahrtragung beim Doppelverkauf bei unverschuldetem Untergang der Kaufsache. Der Fall lässt sich heute ohne weiteres lösen; für Jhering aber lag das dogmatische Rüstzeug noch nicht bereit, er musste es sich selbst mit großem Aufwand zurechtlegen. Das Erlebnis war prägend und wirkte lange nach. Es bewog Jhering nicht nur zu seinem berühmten ›Umschwung‹, sondern veränderte auch sein Verständnis von Geschichte und Recht nachhaltig. Die Antrittsvorlesung wirft einen Blick in die Werkstatt eines der bedeutendsten Juristen des 19. Jahrhunderts. Mit der erstmaligen Edition des Gutachtens lässt sich der ›Umschwung‹ nun plastisch nachvollziehen.

Flyer