Abteilung Agrarökologie

Prof. Dr. Teja Tscharntke

Curriculum Vitae


Wissenschaftlicher Werdegang


  • 1973-1981
    Studium der Soziologie und Biologie an den Universitäten Marburg und Gießen

  • 1978
    Diplom in Soziologie, Universität Marburg

  • 1981
    Diplom in Biologie, Universität Marburg

  • 1986
    Promotion in Biologie, Universität Hamburg

  • 1992
    Habilitation (venia legendi) in Zoologie, Universität Karlsruhe






Akademische Positionen


  • 1985-1992
    Postdoktorand und Hochschulassistent am Zoologischen Institut, Universität Karlsruhe

  • 1992
    Rufe auf drei Professuren: C4 Ökologie (Universität Hamburg), C3 Angewandte Zoologie (Universität Gießen), C4 Ökologie der Agrarlandschaft (Universität Göttingen)

  • seit 1993
    Leiter der Abteilung Agrarökologie an der Georg-August Universität Göttingen, Mitglied der Fakultät für Agrarwissenschaften und der Biologischen Fakultät






Adademische Mitgliedschaften


  • seit 1996
    Mitglied der Herausgebergremien von Oecologia (1996-2002), Journal of Applied Ecology (2000-2006), Entomologia Experimentalis et Applicata (seit 2002), Agriculture (seit 2014), Biology (seit 2014) and Current Opinion in Insect Science (seit 2014)

  • seit 2000
    Herausgeber (Editor-in-Chief) von Basic and Applied Ecology, der offiziellen Zeitschrift der Gesellschaft für Ökologie

  • seit 2000
    Sprecher und Koordinator der Studienrichtung “Resourcenmanagement” der Fakultät für Agrarwissenschaften, Universität Göttingen

  • 2000-2011
    Mitglied der Strukturkommission der Fakultät für Agrarwissenschaften, Universität Göttingen

  • 2002-2010
    Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Biodiversität und genetische Ressourcen beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELV)

  • 2005-2009
    Sprecher des Sonderforschungsbereichs STORMA (“Stability of Rainforest Margins in Indonesia”) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.storma.uni-goettingen.de)

  • 2007-2009
    Mitglied des Vorstands des Zentrums für Biodiversität und Ökologie

  • 2008-2013
    Mitglied des wissenschaftlichen Komitees des agroBIODIVERSITY Netzwerks von DIVERSITAS

  • seit 2010
    Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des SAFE (Stability of Altered Forest Ecosystem) Projekts in Malaysia

  • seit 2012
    Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Dorothea-Schlözer Mentoring Programms (Karriere-Förderung für Wissenschaftlerinnen an der Universität Göttingen)

  • seit 2015
    Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zur Begutachtung eines europäischen -Experiments zur Quantifizierung der Effekte von Neonikotinoiden auf Bestäuber






Auszeichnungen


  • 2008
    International meist zitierter Ökologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (nach dem Ranking im Laborjournal 10/2008: 55-57)

  • 2009
    Ein Jahr Sabbatical (Excellenz-Programm der Universität Göttingen)

  • 2015, 2016, 2017, 2018
    badge
    Highly Cited Researcher, unter den top 1% am meisten zitierten Wissenschaftlern in den Bereichen "Environment/Ecology" und "Plant&Animal Science" (nach dem Web of Science, ISI Thomson Reuters/Clarivate Analytics)

  • 2017
    International meist zitierter Ökologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (nach dem Ranking im Laborjournal 01/2017: 36-39)

  • 2018
    Verleihung des International Fellowship for Distinguished Scientists durch den Präsidenten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Academy of Sciences, CAS)






Forschungsschwerpunkte


  • Muster der Biodiversität und assoziierter Ökosystem-Dienstleistungen auf verschiedenen zeitlichen und räumlichen Skalen (lokale vs Landschafts-Effekte; Veränderungen zwischen den Jahren, GIS und räumliche Statistik); Lebensraum-Fragmentierung; Beta-Diversität; räumliche Ökologie

  • Biodiversität und assoziierte Funktionen in gemanagten und natürlichen Ökosystemen, Sukzession von Pflanzen- und Tiergemeinschaften

  • Biodiversität-Ökosystemfunktion-Beziehungen (Herbivorie, Prädation, Parasitierung, Bestäubung)

  • Tropenökologie; Vergleich temperater und tropischer Lebensgemeinschaften und assoziierter multitrophischer Beziehungen

  • Bestäubung bei Wildkräutern und Nutzpflanzen; Pflanzen-Populationsdynamik

  • Quantitative Nahrungsnetzte und multitrophische Interaktionen (direkte und indirekte Effekte; unterirdisch-oberirdische Interaktionen; Interaktionen zwischen Pflanzen, Herbivoren, Prädatoren, Pathogenen, Parasitoiden und Bestäubern sowie zwischen Invertebraten und Vertebraten)

  • Ökosystem-Dienstleistungen; interdisziplinäre Studien unter Berücksichtigung sozio-ökonomischer und ökologischer Ansätze





Publikationen: siehe PUBLICATIONS


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