Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte


An unserem Institut forschen wir vor allem zur Unternehmensgeschichte, Konsumgeschichte und Geschichte der Globalisierung des 19. und 20. Jahrhunderts.

Studierenden bieten wir einen Bachelorstudiengang "Wirtschafts- und Sozialgeschichte" und einen Masterstudiengang "History of Global Markets" an, zudem gemeinsam mit den Universitäten Glasgow, Barcelona und Rotterdem das Erasmus Mundus Masterprogramm "Global Markets, Local Creativities" (GLOCAL).


Neuigkeiten aus dem Institut

Neuigkeiten und Mitteilungen für Studierende finden Sie unter dem Menüpunkt Studium und Lehre.


  • WDR-Zeitzeichen: Ray Kroc und McDonald's
    McDonald’s kennt jeder – doch nicht Ray Kroc (1902-1984), der eigentliche Macher des Fast-Food-Imperiums. Das Zeitzeichen des WDR, zusammengestellt von Jana Fischer, erzählt – unter Mitwirkung von Uwe Spiekermann – die Geschichte des Einwandererunternehmers Kroc und seines Burger-Franchiseunternehmens.

  • Programmauftakt des GLOCAL-Studiengangs
    Die Einführung der ersten Kohorte im Erasmus Mundus Studiengang GLOCAL (Global Markets, Local Creativities“) fand am 14. September 2017 an der Universität Glasgow statt. Das neue Masterprogramm wird von der Europäischen Union gefördert und in Göttingen vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte organisiert. Projektpartner sind die Universitäten Glasgow, Barcelona und Rotterdam. Die ersten 32 Studierenden stammen aus 25 Ländern in allen Teilen der Welt, darunter Peru, Kolumbien, Sambia, Kambodscha, Taiwan, Serbien, Bulgarien, Italien, Irland und die USA. Die Studierenden verfolgen ihr interdisziplinäres Studienprogramm (welches BWL, VWL, Sozialwissenschaften und Geschichte kombiniert) zunächst in Glasgow und Barcelona, ehe sie im nächsten Herbst nach Göttingen kommen.

  • Zur Unternehmensgeschichte von Zucker und Käse
    PD Dr. Uwe Spiekermann präsentierte gleich zwei Vorträge auf der Rural History Conference 2017, die vom 11. Bis 14. September im belgischen Leuven stattfand. Gegenstand war zum einen die politische Ökonomie der Hawaiianischen Zuckerproduktion zwischen 1880 und 1920, und zum anderen der überraschende Aufstieg Deutschlands zum weltweit zweitgrößten Produzenten und größten Exporteur von Käse seit den 1920er Jahren.

  • Bright Modernity
    Seit Ende August 2017 ist der von Reggie Blaszczyk (University of Leeds) und Uwe Spiekermann herausgegebene Sammelband “Bright Modernity. Color, Commerce, Consumer Culture” verfügbar. Gary Cross (Pennsylvania State University), vor kurzem Gastprofessor hier in Göttingen, kommentierte prägnant: “The full spectrum of colorful topics. This innovative and carefully crafted collection combining rigorous scholarship and imaginative analysis across time and space documents the impact of color on modernity in the West.” Der Band enthält unter anderem eine umfassende Einführung in das Forschungsfeld Farbe und Konsum durch die beiden Herausgeber und einen prägnanten Beitrag von Alexander Engel über “Coloring the World: Marketing German Dyestuffs in the Late Nineteenth and Early Twentieth Centuries”. Nähere Informationen zu dem in der von Hartmut Berghoff und Uwe Spiekermann herausgegebenen Buchreihe “Cultures of Consumption” bei Palgrave MacMillian erschienenen Buch finden sich unter http://www.springer.com/de/book/9783319507446.

  • G20-Vorkonferenz in Hamburg mit Göttinger Beteiligung
    Unmittelbar vor der G20 Konferenz fand in Hamburg am 3. und 4. Juli eine große, vom Hamburg Institute of International Economics und dem Reinventing Bretton Woods Committee veranstaltete Tagung zum Thema „Living Without Globalization?“ statt, in der Wissenschaftler sowie Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik über die Herausforderungen des heraufziehenden Protektionismus diskutierten. Aus Göttingen war Prof. Dr. Hartmut Berghoff vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte vertreten, der in dem ersten Referat der Tagung über die historische Erfahrung mit Globalisierungs- und Deglobalisierungsprozessen sprach und eine Sektion, die u. a. von M. Bordo und K. O’Rourke bestritten wurde, leitete. Das vollständige Programm steht als PDF zur Verfügung.

  • Neue Beiträge zur Geschichte des Verbraucherschutzes
    Konsumgeschichte ist zwar ein seit langem etabliertes Forschungsfeld, doch die Rolle des Verbrauchers, von Verbraucherinstitutionen und Verbraucherpolitik ist in Deutschland bis heute nur rudimentär erforscht. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philipps-Universität Marburg nahmen dies zum Anlass, um im Mai 2016 zu einer interdisziplinären Tagung nach Düsseldorf einzuladen, deren Ergebnisse nun in einem Sammelband erschienen sind. „Verbraucher in Geschichte und Gegenwart. Wandel und Konfliktfelder in der Verbraucherpolitik“ enthält unter anderem Beiträge der Göttinger Historiker Hartmut Berghoff und Uwe Spiekermann. Der von Christian Bala, Christian Kleinschmidt, Kevin Rick und Wolfgang Schuldzinski herausgegebene Sammelband kann kostenlos unter http://www.verbraucherzentrale.nrw/bzv7 heruntergeladen werden.

  • Essen wie früher
    Wie rasch im 20. Jahrhundert die Palette unseres Lebensmittelangebot wuchs, zeigt sich in einem Artikel des Tagesspiegels vom 12.06.2017 zu einem unterhaltsamen Selbstversuch des Autors in 'gestriger' Ernährung. Die wissenschaftliche Expertise steuert PD Dr. Uwe Spiekermann bei.

  • Amerikas Nationalismus: Der lange Schatten des Rassismus
    In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14.03.2017 schreibt Prof. Dr. Hartmut Berghoff über die Geschichte der amerikanischen Einwanderungspolitik.

  • Sammelband "Green Capitalism?"
    Dieser neue, von Prof. Dr. Hartmut Berghoff mitherausgegebene Band eröffnet eine kritische, historisierende Perspektive darauf, wie eine nachhaltigere Ökonomie zu gestalten wäre. Die Beiträgerinnen und Beiträger aus der Unternehmens- und Umweltgeschichte hinterfragen die Natur des Kapitalismus, indem sie europäische und nordamerikanische Unternehmenstätigkeit im 20. Jahrhundert in Überblicksbetrachtungen und konkreten Fallstudien, in verschiedenen historischen, soziokulturellen und politischen Kontexten untersuchen.

  • Neu: Erasmus-Plätze für Masterstudierende in Barcelona ab Herbst 2017!
    Ab Herbst 2017 stehen Masterstudierenden Austauschplätze an der Universität Barcelona zur Verfügung. Die Universität Barcelona hat die größte wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Spaniens und Schwerpunkte unter anderem in der Forschung zur Internationalisierung von Unternehmen und der Geschichte von Familienunternehmen. Es gibt ein Kursangebot auf Spanisch / Katalan sowie auf Englisch. Achtung: Die Bewerbungsfrist für das akademische Jahr 2017/18 endet bereits am 31. Januar 2017! Weitere Informationen zu diesem Austauschprogramm und dem Bewerbungsverfahren finden Sie auf den Erasmus-Seiten des VWL-Departments. Weitere Austauschabkommen für WSG-Master mit den Universitäten in Rotterdam und Glasgow sind zur Zeit in Vorbereitung.

  • Start des GLOCAL Erasmus Mundus Studienprogramms - bis 31. Januar bewerben
    Die Universitäten Barcelona, Glasgow, Göttingen und Rotterdam nehmen ab sofort Bewerbungen für die erste Studierendenkohorte im neuen, englischsprachigen Erasmus-Mundus-Studiengang "Global Markets, Local Creatives" (GLOCAL) an. Studierenden, die das Studium im akademischen Jahr 2017/18 aufnehmen, stehen über 20 voll finanzierte Stipendien offen. Bewerbungen von begabten und geeigneten Studierenden aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften werden bis 31. Januar 2017 erbeten. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die GLOCAL-Website.