Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte


An unserem Institut forschen wir vor allem zur Unternehmensgeschichte, Konsumgeschichte und Geschichte der Globalisierung des 19. und 20. Jahrhunderts.

Studierenden bieten wir einen Bachelorstudiengang "Wirtschafts- und Sozialgeschichte" und einen Masterstudiengang "History of Global Markets" an, zudem gemeinsam mit den Universitäten Glasgow, Barcelona und Rotterdem das Erasmus Mundus Masterprogramm "Global Markets, Local Creativities" (GLOCAL).


Neuigkeiten aus dem Institut

Neuigkeiten und Mitteilungen für Studierende finden Sie unter dem Menüpunkt Studium und Lehre.



  • Göttinger Beteiligung auf dem 2nd Bayreuth Economic History Seminar
    Auf der interdisziplinären Tagung "Global Value Chains in Modern Economic History” hat Bastian Linneweh einen Vortrag zur Transformation von Warenketten im globalen Kautschukmarkt zwischen 1900 und 1960 gehalten. Die Tagung fand in Bayreuth vom 12-14 Juni statt und wurde vom ehemaligen Lehrstuhlvertreter Jan-Ottmar Hesse organisiert

  • Veröffentlichung in Administory. Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte
    Dr. Robert Bernsee „Gefühlskalte Bürokratie: Emotionen im Verwaltungshandeln des frühen 19. Jahrhunderts“ in Volume 3, Issue 1, S. 147-163. [Link zur Veröffentlichungsseite]

  • Rege Teilnahme am 3. Kongress für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
    PD Dr. Jan Logemann wurde nach einem Vortrag zu den konsumgeschichtlichen Ursprüngen der Behavioral Economics in den wirtschaftshistorischen Ausschuss des „Vereins für Socialpolitik" gewählt. Wir gratulieren ihm dazu herzlich!

    Dr. Alexander Engel leitete die Vorstellung und Diskussion eines Buchprojektes zum Thema „Versprechen der Märkte". Der Neuzugang des Instituts, Dr. Bruno Witzel de Souza, bereicherte das Panel „Migration in Comparative Perspective" mit einem Vortrag zum Thema europäischer, asiatischer und lateinamerikanischer Einwanderung nach Brasilien.

  • „Auf den Spuren der Konkurrenz"
    In seinem gleichnamigen Sammelband untersuchen Dr. Alexander Engel und einige Fachkollegen und -kolleginnen mit interdisziplinärem Blick das Phänomen der Konkurrenz. Mehr zum Sammelband finden Sie hier: [Link zur Veröffentlichungsseite]

  • Veröffentlichung in der Historischen Zeitschrift
    Prof. Dr. Berghoff „Die 1990er Jahre als Epochenschwelle? Der Umbau der Deutschland AG zwischen Traditionsbruch und Kontinuitätswahrung“ in Band 308, Heft 2 auf den Seiten 364 – 400.

  • DFG fördert Projekt über die Ökonomie des Kautschuks
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des Projekts " Die Rekonfiguration eines globalen Marktes. Die Ökonomie des Kautschuks, 1860 - 1960" für die nächsten drei Jahre bewilligt. Projektmitarbeiter ist Bastian Linneweh.

  • Doktorandenstipendium des DHI London für Bastian Linneweh
    Das Deutsches Historisches Institut London hat Bastian Linneweh mit einem Doktoranden-Stipendium für zwei Monate gefördert. Von Januar bis Anfang März wird Bastian Linneweh die Recherche für das Dissertationsprojekt zum globalen Kautschukmarkt in den Londoner Archiven vorantreiben.

  • Business History Conference in Cartagena (Colombia) mit Göttinger Beteiligung
    Das sonnige Cartagena de Indias in Kolumbien war der diesjährige Austragungsort der Business History Conference. Aus Göttingen nahmen Prof. Dr. Hartmut Berghoff und Bastian Linneweh sowie Julian Faust teil. Bastian Linneweh konnte sich einen der zehn Plätze im Doktoranden-Kolloquium sichern und bereits vor der Haupttagung intensiv mit internationalen Studenten über sein Dissertationsprojekt diskutieren. Auf der Haupttagung, am 15. und 16. März leitete Prof. Dr. Hartmut Berghoff ein Panel zur „Internationalization of the Family Firm“ und hielt in der Sektion “Family Firms and the Varieties of Capitalism” einen Vortrag über “Family Capitalism in the United States and Germany: An Institutional and Cultural Perspective”. Bastian Linneweh hingegen stellte in der Sektion zu “Global Value Chains” seinen Vortrag „In Search of “De-Globalization”: Evidence from the Global Rubber Markets, 1914-45“ vor. Julian Faust trug mit seinem Vortrag „Expectations and Strategies of German Business to Re-capture the Indian Market during Decolonization, 1947–1970” ebenfalls sein Promotionsprojekt in einer Sektion zu „Business Strategy and International Political Risk“ vor.

  • Herzlichen Glückwunsch, Privatdozent Logemann!
    Mit dem Abhalten seiner Probevorlesung hat Jan Logemann sein Habilitationsverfahren erfolgreich hinter sich gebracht und die venia legendi in "Neuerer und Neuester Geschichte" erhalten. Das Team der Wirtschafts- und Sozialgeschichte gratuliert ganz herzlich!

  • 52. Deutscher Historikertag in Münster, 25.-28. September 2018
    Die Göttinger Wirtschafts- und Sozialgeschichte war beim diesjährigen Historikertag, dem größten geisteswissenschaftlichen Kongress Europas, fünffach vertreten. Prof. Dr. Hartmut Berghoff und Dr. Robert Bernsee referierten jeweils in dem Panel Skandalon Markt. Gesellschaftliche Debatten über Reichweite, Funktionalität und Legitimität. PD Dr. Ingo Köhler kommentierte das Panel Integrative Spaltungen? Zur Ambivalenz des ‚Nationalen‘ im Unternehmen. Denise Lehner und Bastian Linneweh beteiligten sich mit einem Poster zu ihren Dissertationsprojekten im Doktorandenforum. Historikertag.

  • GLOCAL Summer School: “Mittelstand goes Global: Local Roots and Internationalization Pathways of SMEs”, 27. August bis 1. September 2018
    Die erste Summer School des "Global Markets, Local Creativities"-Programms (GLOCAL) fand vom 27. August bis 1. September 2018 in Göttingen statt. Weitere Informationen, fotografische Eindrücke und einen Link zu einem schönen studentischen Blogbeitrag finden Sie auf unserer GLOCAL-Webseite.

  • DFG fördert Projekt über Reproduktionsmedizin im Spannungsfeld von Markt und Moral
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des Projekts "Vom 'Kinderwunsch' zum 'Wunschkind'? Moderne Reproduktionsmedizin im Spannungsfeld von Markt und Moral in der Bundesrepublik (1970-1990)" für die nächsten drei Jahre bewilligt. Projektmitarbeiterin ist Denise Lehner.

  • JMEH-Heft "Public Debt and Financialization after 1945"
    Heft 4/2017 des Journal of Modern European History widmet sich Beiträgen zu Staatsverschuldung und Finanzialisierung in der Nachkriegszeit. Es wird von Prof. Dr. Hartmut Berghoff und Prof. Dr. Laura Rischbieter (Konstanz) herausgegeben.

  • Programmauftakt des GLOCAL-Studiengangs
    Die Einführung der ersten Kohorte im Erasmus Mundus Studiengang GLOCAL (Global Markets, Local Creativities“) fand am 14. September 2017 an der Universität Glasgow statt. Das neue Masterprogramm wird von der Europäischen Union gefördert und in Göttingen vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte organisiert. Projektpartner sind die Universitäten Glasgow, Barcelona und Rotterdam. Die ersten 32 Studierenden stammen aus 25 Ländern in allen Teilen der Welt, darunter Peru, Kolumbien, Sambia, Kambodscha, Taiwan, Serbien, Bulgarien, Italien, Irland und die USA. Die Studierenden verfolgen ihr interdisziplinäres Studienprogramm (welches BWL, VWL, Sozialwissenschaften und Geschichte kombiniert) zunächst in Glasgow und Barcelona, ehe sie im nächsten Herbst nach Göttingen kommen.

  • Erasmus-Plätze für Masterstudierende in Barcelona ab Herbst 2017!
    Ab Herbst 2017 stehen Masterstudierenden Austauschplätze an der Universität Barcelona zur Verfügung. Die Universität Barcelona hat die größte wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Spaniens und Schwerpunkte unter anderem in der Forschung zur Internationalisierung von Unternehmen und der Geschichte von Familienunternehmen. Es gibt ein Kursangebot auf Spanisch / Katalan sowie auf Englisch. Achtung: Die Bewerbungsfrist für das akademische Jahr 2017/18 endet bereits am 31. Januar 2017! Weitere Informationen zu diesem Austauschprogramm und dem Bewerbungsverfahren finden Sie auf den Erasmus-Seiten des VWL-Departments. Weitere Austauschabkommen für WSG-Master mit den Universitäten in Rotterdam und Glasgow sind zur Zeit in Vorbereitung.