Mit freundlicher Unterstützung des Universitätsbundes arbeitet XYJazZ derzeit an folgenden Programmen:

Old Bottles, New Wine - Jazzklassiker im neuen Gewand, u.a. mit Arrangements von Steve Gray

Wo: Jazzfestival im Deutschen Theater, Göttingen
Wann: Freitag, 8.11.2019

A VERY JAZZY CHRISTMAS - WEIHNACHTSLIEDER IM BIG BAND-SOUND MIT DER SÄNGERIN HANNA CARLSON

Auch in diesem Jahr wird Hanna Carlson wieder gemeinsam mit der Universitätsbigband Göttingen bekannte Weihnachtslieder in verschiedenen Bearbeitungen zu Gehör bringen.

Die Sängerin: Hanna Carlson Hanna Carlson bekam schon als junges Mädchen klassischen Gesangsunterricht. Doch neben Mozarts „Zauberflöte“ trainierte sie Gehör und Stimme, indem sie über viele Jahre alte Platten von Ella Fitzgerald anhörte und versuchte mit Ohr und Stimme diesen Klängen zu folgen. Diese Musik und der freie und kreative Umgang mit der Stimme faszinierte Sie seit dieser Zeit immer mehr und liess sie nicht mehr los. So studierte sie von 2005 – 2009 Jazz und Pop Gesang an der „Hogeschool voor de Kunsten“ in Arnhem und dem „Royal College of Music“ in Stockholm. Ihre Lehrer waren u. a. Ineke van Doorn und Lina Nyberg. Seit 2009 lebt und arbeitet Hanna Carlson in Göttingen und ist in verschiedensten Formationen auf vielen Bühnen Deutschlands und der Welt zu erleben. http://hannacarlson.de/

Das Programm: Viele bekannte deutsche und einige internationale Weihnachtslieder werden präsentiert – es darf auch mitgesungen werden! Sie werden staunen, was man musikalisch aus schlichten Weihnachtsmelodien herausholen kann! Mal klingt es nach klassischem Swing, mal nach fröhlichem Latin-Sound oder entspanntem Reggae, dann wieder wird das Weihnachtslied zur gefühlvollen Ballade, oder es wird im Sound des Bläserchors auf dem Weihnachtsmarkt präsentiert.

Wo: Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn, Plenarsaal im Sozialzentrum, Tiefenbrunn
Wann: Freitag, 20.12.2019, 20:00 h; Einlass 19:30 h
Preis: 18€/12€ Abendkasse oder 15€/10€ im VVK bei der Touristeninformation im Alten Rathaus, Göttingen


„XYJazZ - Latin Jazz Orchestra“ feat. Rey Valencia (voc)

Salsa und Latin-Jazz erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Auch in Europa gibt es zunehmend Bands die heute Mambo, Rumba, Chachacha, Bolero, Merenge u. a. in unterschiedlichsten Besetzungen spielen. Gleichzeitig wächst die Zahl der Clubs, in denen vowrwiegend Salsa und Latin-Jazz zu hören sind. Das Angebot an Latin-, Percussion-, und Salsaworkshops wächst ständig. Tanzschulen schießen aus dem Boden, die afro-karibische Tänze zu ihrem Programm erklären.
Grund genug für Südniedersachsens bekannteste Bigband XYJazZ ein Projekt der Extraklasse ins Leben zu rufen: Das XYJazZ – Latin Jazz Orchestra.

Das XYJazZ – Latin Jazz Orchestra spielt Kompositionen von Dizzy Gillespie, Ray Bretto, Chucho Valdez, und Louie Ramirez, u. a.. Ein Programm, dass die Salsa-Bigband-Tradition von Mario Bauza und Machito aufgreift, das afro-karibische Menü aber gleichzeitig mit einem gehörigen Schuss zeitgenössischen Jazz verfeinert.

Für das XYJazZ Latin Jazz Orchestra wird die übliche Bigband Besetzung mit einigen Gästen erweitert u.a. wird der Sänger Rey Valencia gefeatured.

Rey Valencia ist auf dem Weg die neue Stimme des weltweiten Salsa-Hype zu werden. Bei all den Lobeshymnen nach der ersten erschienen Single ist Rey Valencia dem Szene Kenner aber gar kein Unbekannter: Seit einigen Jahren ist er das Gesicht und die Stimme der bekanntesten Salsa Bands Deutschlands und sorgte mit seinem Wahnsinns – Timbre bereits vor vielen Jahren auf verschiedenen und wegweisenden Festivals damit für Furore (Masala Worldbeat, Montreux Jazzfestival, u.v.m).
Auch Warner Music blieb das nicht verborgen und stellte ihn auf dem 2010 veröffentlichtem Sampler „Salsa Club Havanna – Various Artists“ neben Stars wie Gloria Estefan, Mayito Rivera, Soneros de Verdad und Jon Secada vor. In der Musik Rey Valencias wechseln sich Afrokubanische -Rhythmen mit einfühlsamen Balladen und Latin Jazz ab. Die Songs handeln von Reys eigenen Migrationsgeschichte, von sozialen und politischen Konflikten in seinem Kontinent, den Sorgen des alltäglichen Lebens und natürlich der Liebe. Und über allem frönt seine gefühlvolle Stimmgewalt. So gelingt es dem mehrfach ausgezeichneten Bandleader samt Orquesta immer wieder spielend leicht, sein Publikum vor allem Live – aus der Reserve zu locken.
http://reyvalencia.com/
www.bigband.uni-goettingen.de


Folgende Programme wurden in früheren Probephasen erarbeitet:

Dimensionality: Hommage an Connie Crothers

mit Ursel Schlicht, Piano, (Kassel), Arrangements von Clemens Boehncke

Das Programm wurde 2007 mit Andrea Wolper, Stimme (USA), und Ken Filiano, Kontrabass (USA) ur-aufgeführt; Die Gast-Musiker für dieses Programm kennen sich aus intensiver langjähriger Zusammenarbeit: Der Schlagzeuger Lou Grassi und Ken Filiano haben mit Ursel Schlicht und dem Posaunisten Steve Swell die erste von Schlicht entstandene CD Implicate Order aus ihren New Yorker Jahren eingespielt. Andrea Wolper arbeitet mit allen in unterschiedlichen Bands. Die Inspiration zu diesem Quartett gab die Pianistin Connie Crothers, der diese Konzerte auch gewidmet sind. Crothers ist ein typischer “musician´s musician”, in Musikerkreisen hochgeschätzt, aber international längst nicht so bekannt wie es ihr musikalisch entsprechen würde. Eine enge Mentorin, Freundin und Kollegin von alle vier Musikern, war sie Jazzstandards in der Tradition Lennie Tristano´s ebenso verbunden wie freien Improvisationen. Im Jahr 2016 starb sie an Lungenkrebs. Wolper, Schlicht, und Filiano begleiteten sie, und sind über diese intensive Phase musikalisch noch mehr zusammengewachsen.

Zur Gastmusikerin: Ursel Schlicht ist stilistisch vielseitig unterwegs von Jazz bis neue Musik, freier Improvisation und interkulturellen Begegnungen. Sie hat viele Jahre in New York gelebt und ist seit 2013 wieder in Deutschland.

Let`s Swing!- Count Basie meets Peter Herbolzheimer

feat. Hanna Carlson (Gesang)
Leitung: Detlef Landeck

In Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde und Förderer von Tiefenbrunn und dem Universitätsbund Göttingen präsentiert die Bigband der Universität Göttingen XYJazZ Arrangements von Count Basie und Peter Herbolzheimer.
Der Pianist Count Basie und sein Count Basie Orchestra gehören der Generation an, die den Big Band Swing von der Tanzmusik zu einer eigenständigen Kunstform erhob. In den 1930er bis 1980er Jahren prägte er durch Besetzung und Instrumentierung den Groove und Sound, der heute als klassisch, ja ideal gilt. Aus seiner Band gingen weitere erfolgreiche Big Band Leader und gefeierte Solisten hervor.
Der Posaunist Peter Herbolzheimer spielte und arrangierte seit Ende der 1960er Jahre für Udo Lindenberg und seine eigene Band Rhythm Combination & Brass, die in kurzer Zeit zu den besten Big Bands Europas aufstieg. Einem Millionenpublikum wurde er durch teils legendäre Auftritte in Bios Bahnhof und dem ZDF Jazzclub bekannt. Er leitete außerdem 20 Jahre lang das deutsche Jugendjazzorchester BuJazzO wo er zahlreiche Nachwuchstalente und heutige Größen der deutschen Jazzszene förderte und inspirierte. Der unverkennbare Einfluss der Basie Generation mischt sich in seinen Arrangements mit Latin und Funk.
In den Arrangements der beiden Bandleader zeigen sich erstaunliche Gemeinsamkeiten, obwohl sich stilistische Bandbreite, Wirkungszeit und Geschichte stark unterscheiden. Einen besonderen Schwerpunkt legt XYJazZ auf Vokalstücke für Frauen aus beiden Big Bands. In die Rollen von Diane Schuur, Diane Reeves oder Judy Niemack schlüpft die Jazzsängerin Hanna Carlson. Die Göttingerin wurde schon bei früheren Programmen der Band vom Publikum mit großem Applaus gefeiert.

Mingus Bigband

Die Mingus Big Band zelebriert die Musik des 1979 verstorbenden Komponisten/Bassisten Charles Mingus. Unter der künstlerischen Leitung von Sue MIngus, trat die 14 köpfige Band zwischen 1991 und 2004 in New York auf, woraus die wöchentlich alternierende Auftritte mit dem Mingus Orchestra und der Mingus Dynasty entstanden (Mingus Mondays). DIe MIngus Bigband tourt weltweit und ist auf 10 Aufnahmen zu hören, von denen sieben für den Grammy nominiert wurden.

XYJAZZ spielt die Origial-Arrangements der Band nochmals in der Musa, Hagenweg 2A, 37081 Göttingen, am 28.09.2017 um 20:30

Kompositionen der Popgruppe Queen, anhand von Arrangements von Bernd Lechtenfeld (Queen Swings!)

Frauen im Bigband Jazz (Kompositionen von Toshiko Akiyoshi, Maria Schneider, Carla Bley)
Im Mittelpunkt dieses Programms stehen Stücke dreier bedeutender Komponistinnen, die seit vielen Jahren erfolgreich für große Ensembles schreiben und arrangieren: Toshiko Akiyoshi, Carla Bley und Maria Schneider. Es ist Musik, die man nicht alle Tage zu hören bekommt, Bigband-Jazz vom Feinsten: Mal gradlinig und schnörkellos, mal verspielt und filigran, aber immer mit Groove und Fußwipp-Garantie.


VON NUN AN GING'S BERGAB - Hilde trifft Harald. Ein musikalisches Rendezvous mit Hanna Carlson und Frank Martin Crooner, unter der Leitung von Detlef Landeck

Zwei Charakterköpfe mit Herz und Schnauze. Zwei Ausnahmeentertainer und Lebenskünstler. Zwei Vollblutberliner, die zu ihren Lebzeiten nie gemeinsam auf einer Bühne standen. Was entsteht, wenn die letzte deutsche Diva, Hildegard Knef, auf Harald Juhnke, den deutschen Sinatra, trifft? Eine knisternde musikalische Liaison. Schnoddrig und kantig, sensibel und komisch, charmant und mitreißend.



Die "Count Basie" Night!

"Er ist nicht nur Mensch oder gar eine Band, Count Basie ist ein Lebensstil", erklärte Sängerin Lena Horne und fasste so zusammen, welche Bedeutung Basie in den über 50 Jahren seiner Kariere nicht nur für Musiker hatte. Er wurde als letzter der großen Pianisten-Bandleader populär und erreichte noch 1980 ein Publikum mehrerer Generationen. Ohne Hang zu komplizierten Harmonien und melodischen Labyrinthen versammelte Basie außergewöhnliche Solisten in Bands, deren rhythmische Kraft und Einheit natürlich wirkten. Er veränderte das Big Band-Denken nach dem Rezept `weniger ist mehr`und bewies, dass eine große Gruppe mit der Gelöstheit einer kleinen swingen kann.

Neben seinen Hits aus früheren Jahren wie u.a. "One O`Clock Jump" oder "April in Paris", werden vor allem Stücke aus Benny Carters (as) `Kansas City Suite`aus den 60er Jahren vorgestellt und Bill Holman Arrangements der Platte "I Told You So" (1976) zu Gehör gebracht, mit denen sich die Basie Bigband als humorvolle und präzise Jazzband präsentierte.

Videos von Count Basie Night auch bei Youtube unter "Bigband Uni Göttingen"

Pat Metheny, arranged by Bob Curnow

Pat Metheny und sein Keyborder Lyle Mays bedienten sich in ihrer Musik diverser Ursprünge. Sie kombinierten Folk, Jazz, Country, Latin und Weltmusikelemente in einem oft elektronischen Mix. Bobo Curnow ist ein Veteran des Stan Kenton Orchesters und versetzte einige der Kompositionen in einen 'Kenton'schen Stil, mit charakteristischer Besetzung seiner Arrangements durch 5 Trompeten und 5 Posaunen.
In diesem interessanten Projekt ersetzte Curnow elektrische gitarren und Keyboards durch akustische Instrumente und (er-)schaffte dadurch orchestrale Breite aus dem bisher eher intimen Charakter der Kompositionen. Der Sound, der sich hier bietet, verschafft somit eine ganz neue Sichtweise auf Metheny's Musik und die Bigband-Tradition. (-- aus dem Englischen nach einer Rezension von Stuart Broomer)

Thad Jones/Mel Lewis
Im Jahre 1966 taten sich der Trompeter Thad Jones und der Schlagzeuger Mel Lewis zusammen und gründeten eine Bigband, die sich in den kommenden Jahre als stilprägend für die Jazzszene erweisen sollte: Mit ihrer Mischung aus Swing, Bebop, Latin und Rock, verpackt in intelligenten Arrangements und repräsentiert von großartigen Solisten (u.a. Jon Faddis, Bob Brookmeyer und Pepper Adams), erneuerte die Band den orchestralen Jazz und dominierte mit ihrem kraftvollen, energetischen Sound die Bigband-Landschaft, bis Thad Jones die Band 1978 verließ. Diese Musik bietet „XY JazZ“ unter der Leitung von Detlef Landeck zum Beispiel beim Göttinger Jazzfestival 2011.