Bigband der Universität
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XYJazZ bietet derzeit folgende Programme:

Die "Count Basie" Night!

"Er ist nicht nur Mensch oder gar eine Band, Count Basie ist ein Lebensstil", erklärte Sängerin Lena Horne und fasste so zusammen, welche Bedeutung Basie in den über 50 Jahren seiner Kariere nicht nur für Musiker hatte. Er wurde als letzter der großen Pianisten-Bandleader populär und erreichte noch 1980 ein Publikum mehrerer Generationen. Ohne Hang zu komplizierten Harmonien und melodischen Labyrinthen versammelte Basie außergewöhnliche Solisten in Bands, deren rhythmische Kraft und Einheit natürlich wirkten. Er veränderte das Big Band-Denken nach dem Rezept `weniger ist mehr`und bewies, dass eine große Gruppe mit der Gelöstheit einer kleinen swingen kann.

Neben seinen Hits aus früheren Jahren wie u.a. "One O`Clock Jump" oder "April in Paris", werden vor allem Stücke aus Benny Carters (as) `Kansas City Suite`aus den 60er Jahren vorgestellt und Bill Holman Arrangements der Platte "I Told You So" (1976) zu Gehör gebracht, mit denen sich die Basie Bigband als humorvolle und präzise Jazzband präsentierte.

Videos von Count Basie Night auch bei Youtube unter "Bigband Uni Göttingen"

Pat Metheny, arranged by Bob Curnow

Pat Metheny und sein Keyborder Lyle Mays bedienten sich in ihrer Musik diverser Ursprünge. Sie kombinierten Folk, Jazz, Country, Latin und Weltmusikelemente in einem oft elektronischen Mix. Bobo Curnow ist ein Veteran des Stan Kenton Orchesters und versetzte einige der Kompositionen in einen 'Kenton'schen Stil, mit charakteristischer Besetzung seiner Arrangements durch 5 Trompeten und 5 Posaunen.
In diesem interessanten Projekt ersetzte Curnow elektrische gitarren und Keyboards durch akustische Instrumente und (er-)schaffte dadurch orchestrale Breite aus dem bisher eher intimen Charakter der Kompositionen. Der Sound, der sich hier bietet, verschafft somit eine ganz neue Sichtweise auf Metheny's Musik und die Bigband-Tradition. (-- aus dem Englischen nach einer Rezension von Stuart Broomer)

Thad Jones/Mel Lewis
Im Jahre 1966 taten sich der Trompeter Thad Jones und der Schlagzeuger Mel Lewis zusammen und gründeten eine Bigband, die sich in den kommenden Jahre als stilprägend für die Jazzszene erweisen sollte: Mit ihrer Mischung aus Swing, Bebop, Latin und Rock, verpackt in intelligenten Arrangements und repräsentiert von großartigen Solisten (u.a. Jon Faddis, Bob Brookmeyer und Pepper Adams), erneuerte die Band den orchestralen Jazz und dominierte mit ihrem kraftvollen, energetischen Sound die Bigband-Landschaft, bis Thad Jones die Band 1978 verließ. Diese Musik bietet „XY JazZ“ unter der Leitung von Detlef Landeck zum Beispiel beim Göttinger Jazzfestival 2011.





XYJAZZ Count basie

William "Count" Basie