Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte

Mission statement: Empowering sustainable food systems - facing change


CoronaUpdateDie Universität Göttingen hat eine Internet-Seite eingerichtet, um über aktuelle Entwicklungen an der Universität, die sich aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) ergeben, zu berichten. Bitte sehen Sie bei Fragen zu allererst dort nach.

Für die Fakultät für Agrarwissenschaften ergibt sich daraus, dass alle offenen Sprechstunden der Studienberatung, des Prüfungsamts, des Bewerbungsbüros und des Studiendekans bis auf weiteres entfallen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Sie erreichen die Ansprechpartner*innen weiterhin bevorzugt per E-Mail und während der üblichen Sprechzeiten telefonisch.

Auch an unserem Lehrstuhl finden ab sofort Sprechstunden nur noch telefonisch statt:


  • Prof. Dr. Achim Spiller: 0151-42482716; Di. 10-11.30 und Do. 10-11.30


Sollte es zu weiteren Veränderungen bezüglich Veranstaltungen, Modulen usw. kommen, erfahren Sie das an dieser Stelle.



"Digitaler Vertrieb: Das neue "Must-have" im Agibusiness?" wird verschoben Nachdem wir in den letzten Tagen die aktuelle Lage und den Verlauf rund um Covid-19 intensiv verfolgt haben, haben wir uns dazu entschlossen, die Tagung zum Thema "Digitaler Vertrieb: Das neue „Must-Have“ im Agribusiness", die am 17.04 2020 in Göttingen stattfinden sollte, zu verschieben. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen verbindlichen Ersatztermin nennen können. Angedacht ist eine Verlegung der Tagung in das letzte Quartal 2020, wahrscheinlich November. TeilnehmerInnen die bereits den Tagungsbeitrag entrichtet haben, können natürlich eine Rückerstattung des Tagungsbeitrages anfordern. Selbstverständlich können Sie die Zahlung aber auch aufrechterhalten, da die Tagung auf einen anderen Termin verschoben wird. Mit der Aufrechterhaltung der Zahlung sichern Sie sich automatisch Ihren Tagungsplatz. Kontakt: dorothee.schulze-schwering@agr.uni-goettingen.de




Tier oder Tofu „Tier oder Tofu – Was isst die Zukunft?“ lautete der Titel der öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2019/2020 an der Universität Göttingen. Veranstalter war das interdisziplinäre Verbundprojekt „Pflanzlich-orientierte Ernährungsstile als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“. Die Reihe fand erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und mit Unterstützung des Universitätsbundes Göttingen e.V. statt. Die Ringvorlesung hat aus interdisziplinärer Perspektive zentrale Facetten der Auseinandersetzung um den Konsum tierischer Produkte und einen wissenschaftlich fundierten Dialog zur Transformation des Ernährungssektors aufgezeigt. Alle Vorträge der Reihe finden Sie nun zum Nachschauen auf dem Fakultätsblog "AgrarDebatten - Kommentare aus der Wissenschaft": https://agrardebatten.blog/2019/12/02/tier-oder-tofu-videos/.


Marketing Basics


Marketing-Basics Spiller Das Online - Lehrbuch Marketing Basics ist auf den Kern des Marketings reduziert. Es stellt die wichtigsten Theorien und Methoden des Fachs inklusive der Marktforschung in knapper Form vor. Gedacht ist es für die Bachelor- und Masterausbildung an Universitäten und Fachhochschulen sowie zum Eigenstudium.


Copyright by Achim Spiller - weiterleiten der PDF ausdrücklich erwünscht

Göttingen, im Oktober 2019
Achim Spiller






Der Lehrstuhl beteiligt sich an den Promotionsprogrammen...



Tierwohl Promo
Animal Welfare in Intensive Livestock Production Systems
(Sprecher: Prof. Dr. Achim Spiller)





GlobalFood
RTG 1666: Transformation of Global Agri-Food Systems




Pressemitteilungen

Zucker-Steuer hat mehr Rückhalt als gedacht

ZuckersteuerGöttinger Forschungsteam untersucht Bürgerakzeptanz für ernährungspolitische Maßnahmen: Der Anstieg ernährungsbedingter Erkrankungen führt zu hohen gesellschaftlichen Folgekosten. Im internationalen Vergleich ist die deutsche Politik jedoch bisher zurückhaltend mit politischen Interventionen, die ein gesundes Ernährungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Stärkere Eingriffe wie Lenkungssteuern oder Verbote in der Bevölkerung seien unpopulär, so die Befürchtung. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen zeigen nun jedoch: In Deutschland gibt es einen deutlichen Rückhalt für ernährungspolitisches Handeln. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nutrients erschienen.

Die Forscherinnen und Forscher der Abteilung für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte der Universität Göttingen haben in einer Online-Befragung mehr als 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher zu verschiedenen, aktuell diskutierten Maßnahmen wie Werbeverboten für Kinderlebensmittel mit hohem Zuckergehalt und Zucker- sowie Softdrink-Steuern befragt. Die Gruppe der Befragten entspricht im Alter, Geschlecht, Bildung und Region dem Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. Insgesamt befürworten gut 60 Prozent der Bürger ernährungspolitisches Handeln des Staates. Je nach Instrument zeigen sich Zustimmungswerte zwischen 34 und 79 Prozent. Ein Viertel der Befragten ist beim Thema Ernährungspolitik gleichgültig. Lediglich 11 Prozent sind grundsätzlich ablehnend. mehr...

Agrarwissenschaftler unterstützen Empfehlung für Tierschutzsteuer

konsumentbürgerStudie der Universität Göttingen zeigt Unterschied zwischen Einstellung und Kaufverhalten auf: Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen unterstützen die Einführung einer Steuer auf alle tierischen Produkte. Eine entsprechende Empfehlung hat das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung in dieser Woche dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft übergeben. Darin sprechen sich die Expertinnen und Experten für eine Tierschutzsteuer aus, deren erwartete Einnahmen in Höhe von gut 3,5 Milliarden Euro in den Umbau der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung in Deutschland fließen sollen. Die Göttinger Agrarökonomen sprechen sich nun in einem Positionspapier ebenfalls für diese Empfehlung aus. Ihre Begründung: Zwischen der Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten zur Nutztierhaltung und deren tatsächlichen Kaufverhalten bei tierischen Produkten klafft eine Lücke.

In ihrem Positionspapier „Warum wir eine Tierschutzsteuer brauchen – Die Bürger-Konsumenten-Lücke“ zeigen die Autoren Dr. Gesa Busch und Prof. Dr. Achim Spiller vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen, dass es eine systematische Lücke zwischen den Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für mehr Tierschutz und der Zahlungsbereitschaft im Markt gibt. „Bei Fleisch sprechen sich in Studien bis zu 80 Prozent der Befragten für eine bessere Form der Tierhaltung aus“, so die Autoren. „Im Vergleich dazu sind die Marktanteile von Bio-Fleisch mit ein bis zwei Prozent sehr gering.“ Ein Teil dieser Konsumenten-Bürger-Lücke sei selbstgemacht, sagen die Forscher, durch schlechte Politik und Marktversagen. „Aber es verbleibt eine erhebliche Lücke, die nicht einfach durch ein verbessertes Angebot von Tierwohl-Produkten aufhebbar ist.“ mehr...


Hauptsache rot – die attraktive Tomate

tomaten Das meist konsumierte Gemüse der Deutschen sind Tomaten. Im Supermarkt wird eine Vielzahl verschiedener Sorten angeboten. Verbraucherinnen und Verbraucher kennen die Unterschiede jedoch meistens nicht und greifen unter Umständen zu einer Sorte, die ihnen nicht schmeckt. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat die Tomatenmerkmale und die Präferenzen der Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift British Food Journal erschienen.

Die Forscherinnen und Forscher der Abteilung für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte der Universität Göttingen haben rund 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland befragt. Dabei wurden die Merkmale Farbe, Größe, innere Festigkeit, Geschmack, Schale, Aroma, Regionalität, Label sowie Preis bewertet. Preis und Farbe sind demnach die wichtigsten Entscheidungsmerkmale. Obwohl die Farbvielfalt bei Tomaten im Supermarkt in den letzten Jahren gestiegen ist, liegt Rot unangefochten auf Platz 1. Grün dagegen wird abgelehnt – vermutlich, weil Käuferinnen und Käufer denken, die Tomaten seien unreif. Entgegen der Erwartungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spielte die Größe der Tomate eine untergeordnete Rolle. Beim Thema Klimafreundlichkeit bewerteten die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer die Plastikverpackung als am umweltschädlichsten, gefolgt von der Luftfracht, die allerdings bei Tomaten keine große Rolle spielt. mehr...


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