Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)
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CeMIS Gebäude

Kontakt CeMIS:

Dr. Holk Stobbe
Waldweg 26
37073 Göttingen

Tel.: +49 551 39-19636 / -19810
Fax: +49 551 39-14215
cemis@uni-goettingen.de


  • Anfahrtsbeschreibung


  • Über das Centre for Modern Indian Studies


    Im September 2009 beschloss die Universität Göttingen mit Unterstützung des Landes Niedersachsen, das Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) zu gründen.

    Das Zentrum soll Forschung und Lehre zum modernen Indien interdisziplinär vorantreiben. Die Wechselbeziehungen zwischen politischer und wirtschaftlicher Entwicklung werden dabei aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht: einmal im Rahmen des von ethnischer, religiöser und linguistischer Vielfalt geprägten sozio-kulturellen Kontexts, dann im Zusammenhang mit der zunehmenden Einbettung des Landes in globale und transnationale Beziehungen und schließlich im Hinblick auf soziale Ungleichheiten und politischen Konflikt. Vertreten sind am Zentrum sowohl die Geisteswissenschaften, die ihre Expertise in indischen Sprachen, indischer Kultur und indischen Religionen einbringen, als auch die Entwicklungsökonomie und die Sozialwissenschaften. Das macht das CeMIS zu einer interdisziplinären Hochburg und hebt es in besonderer Weise hervor. Mit seiner thematischen und interdisziplinären Ausrichtung unterscheidet sich das CeMIS von den meisten Zentren für Indienstudien, die es in Deutschland und Europa gibt, und öffnet somit neue Wege für fruchtbare internationale Zusammenarbeit.



    Das Zentrum wird hauptsächlich von sechs neu eingerichteten Professuren in verschiedenen Fachbereichen getragen. Es baut jedoch auch auf bestehenden Stärken des Göttinger Forschungscampus auf. Dazu gehören die etablierte Auslandsrepräsentanz der Göttinger Universität in Indien an der Universität Pune, ein international renommiertes Forschungszentrum für Entwicklungsökonomie sowie eine lange Tradition in klassischer Indologie. Hinzu kommt die Kooperation mit dem neu gegründeten Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, das auf den Gebieten der Anthropologie, der Soziologie und der Religionswissenschaften eng mit der Universität Göttingen zusammenarbeitet.

    Hier finden Sie einen Auszug aus den „Amtlichen Mitteilungen“ vom 26. November 2010 mit der aktuellen Fassung der Zentrumsordnung.