Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)

Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)

BA in Moderne Indienstudien: Bewirb Dich jetzt!


Migration. Populistische Bewegungen. Der Wandel von Arbeitsverhältnissen. Soziale Ungleichheit. Armut. Wirtschaftswachstum. Religiöse und ethnische Vielfalt. Öffentliche Gesundheitsversorgung. Kastensystem und Klasse. Entwicklungszusammenarbeit. Kolonialismus und Postkolonialismus.

Hast Du Lust, aktuelle Fragen und Probleme mal nicht im europäischen Kontext und nicht aus einer europäisch geprägten Perspektive zu betrachten, sondern das zweitgrößte Land der Welt in den Fokus zu rücken?

Möchtest Du das Handwerkszeug erlernen, um globale Themen differenziert zu betrachten, gesellschaftspolitische Probleme fundiert zu analysieren und historische Zusammenhänge herzustellen?

Bist Du der Meinung, dass komplexe Themen nicht nur aus einer, sondern aus möglichst vielen fachlichen Perspektiven - historisch, politikwissenschaftlich, ethnologisch, religionswissenschaftlich, ökonomisch - betrachtet werden müssten?

Interessierst Du Dich für den sozialen, politischen und ökologischen Wandel im heutigen Indien und für die religiöse, sprachliche und kulturelle Vielfalt sowie die soziale Ungleichheit in Indien?

Wenn Du diese Fragen mit Ja beantwortest, dann bewirb Dich jetzt für den BA-Studiengang "Moderne Indienstudien" am Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)!



University of Göttingen Winter School January 8-14, 2018
Inherited Inequality and the Formation of the Modern World

Application Deadline: September 1, 2017

For more information and to apply, click here

Social, political and economic domination in the modern world depend on the continuous production and reproduction of persons relegated to degraded forms of labour and life on the basis on allegedly inherited characteristics (Robinson, 1982). This winter school will examine processes of racialization not only in the Americas, but in a comparative framework that includes a variety of forms of descent-based subjection across the globe. Hence our use of the more capacious "inherited inequality." We thus follow recent developments in the historical and sociological study of race and racialization, arguing that racialization is a global and transhistorical process (Da Silva, 2007) that deserves far greater comparative and interdisciplinary attention, especially from scholars and students of and in the global South (Comaroffs, 2012).

Students at the school will examine how "durable" inherited inequalities shape modern political, social and economic power, on one hand, and are at once key nodes of cohesion in social and political movements for justice. Young scholars from a diverse set of educational backgrounds and areal specializations will be provided with a set of rigorous comparative tools, drawing on the historical, sociological and anthropological perspectives and foci of the faculty, to understand pervasive and enduring forms of domination—and solidarity—in the modern world.

Participants will engage in a weeklong program comprising lectures, seminars and workshops, reading and working groups, and field trips. The school is intended for experienced MA students, and PhD students in the early stages of their degrees.

Faculty
Prof. Thomas Abowd, Tufts University; Prof. Demetrius Eudell, Wesleyan University; Prof. Keith Feldman, University of California, Berkeley; Prof. Peter James Hudson, University of California, Los Angeles; Prof. Jemima Pierre, University of California, Los Angeles; Dr. Nathaniel Roberts, Georg-August-Universität, Göttingen; Prof. Rupa Viswanath, Georg-August-Universität, Göttingen

Applications
Advanced Master’s students as well as early PhD candidates from relevant humanities and social science fields are invited to apply. Applications are due by September 1, 2017.

For further information, including funding, click here

Download flyer here




Pressemitteilung: Die globale Entwicklung des Populismus

Internationale Konferenz in Göttingen beschäftigt sich mit Auswirkungen auf die Demokratie

Populistische Bewegungen sind nicht nur in den USA und Großbritannien auf dem Vormarsch, sondern fin-den weltweit Zulauf, wie die Entwicklungen in der Türkei, auf den Philippinen, in Indien, China, Russland, Ägypten und Australien beweisen. Was sind die geschichtlichen Wurzeln dieser populistischen Bewegun-gen? Was macht sie aktuell so attraktiv? Welche Konsequenzen hat der erstarkende Populismus für die De-mokratie und für die politische Verfasstheit der Welt? Diesen Fragen geht die englischsprachige Konferenz “Lineages of the people: Embedded and transregional histories of contemporary populism” auf den Grund. Sie findet am 18. und 19. August 2017 im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, statt.

Anstatt vereinfachende Deutungen zu wiederholen, werden sich die in ihrem Feld führenden und international renommierten Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler den Wurzeln des Populismus nähern, indem sie populistische Ideen wie die des "wahren Volkes" und einer Opposition zwischen "Volk" und "Eliten" unter-suchen. Außerdem werden sie die ökonomischen Reformen seit den 1990er-Jahren und die Entwicklungen der zeitgenössischen medialen Landschaft mit besonderem Blick auf die sozialen Medien analysieren.

Bei der Konferenz tauschen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur über die Forschung in den USA und Europa aus, sondern beispielsweise auch über populistische Bewegungen in Asien und im Mittleren Osten. Damit verspricht die Veranstaltung fundamental neue Fragen, Einblicke und Interpretationen, die den üblichen akademischen Blick auf populistische Bewegungen ins Wanken bringen.


International workshop: "Lineages of the people: Embedded and transregional histories of contemporary populism"
August 17-18, 2017
Alte Mensa, Wilhelmsplatz 1, University of Göttingen, Germany