Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)

Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)

Bewirb‘ dich für den M.A. „Modern Indian Studies“ oder den B.A. „Moderne Indienstudien“!

Interessierst Du Dich für das heutige Indien? Für soziale, politische und ökonomische Fragen wie Ungleichheit und Entwicklung, Migration, Arbeit, Populismus, religiöse Vielfalt, das Kastensystem und (Post)Kolonialismus? Willst Du diese komplexen Themen besser verstehen und sie aus möglichst vielen fachlichen Perspektiven – historisch, politikwissenschaftlich, ethnologisch, religionswissenschaftlich, ökonomisch – betrachten? Möchtest Du über Europa und die üblichen europäischen Perspektiven hinausdenken?

Dann bewirb dich für einen unserer Studiengänge!

Das Online-Bewerbungsportal für den BA „Moderne Indienstudien“ öffnet am 1. Juni. Der Bewerbungsschluss ist bei einem zulassungsbeschränkten Zweitfach der 15. Juli, bei einem zulassungsfreien Zweitfach der 30. September.


Beyond the Either-Or: An Interview with Patrick Eisenlohr

The February 2018 issue of Cultural Anthropology included the research article “Suggestions of Movement: Voice and Sonic Atmospheres in Mauritian Muslim Devotional Practices,” by Patrick Eisenlohr, who heads the research group on Society and Culture in Modern India at the University of Göttingen. What follows is a lightly edited transcript of an interview that contributing editor Sander Hölsgens conducted with Eisenlohr about the atmospheric implications of the human voice.
Read the full article and the interview with Patrick Eisenlohr here.


Dr. Nathaniel Roberts vom CeMIS erhält den Bernard Cohn Preis der Association for Asian Studies

Der Religionsethnologe Dr. Nathaniel Roberts vom CeMIS hat für sein Buch "To Be Cared For: The Power of Conversion and the Foreignness of Belonging in an Indian Slum" (University of California Press, 2016) von der Association for Asian Studies den Bernard Cohn Preis 2018 erhalten. Das Buch beruht auf langjährigen Feldforschungen in den Slums von Chennai in Tamil Nadu (Südindien), in denen sich viele Dalit-Frauen (früher „Unberührbare“) lokalen Pfingstkirchen anschließen. Bei seiner Analyse der gesellschaftlichen Kontexte und Bedeutungen dieses Phänomens stellt Roberts sowohl gängige ethnologische Vorstellungen von Religion als „Kultur“ oder „Identität“ als auch das nationalistische indische Narrativ vom Christentum als „fremder“ Religion, die angeblich lokale Communities spalte, infrage. Er zeigt vielmehr, dass die Konversionen zum Christentum dazu beitragen, die lokale Slum-Community, die aus Christen und Hindus besteht, zusammenzuführen. Konversionen, so die Analyse von Roberts, eröffnen in einem nationalen Kontext, in dem Dalit zu Außenseiter im eigenen Land gemacht werden, die Möglichkeit, genau jene moralischen Bruchlinien zu thematisieren, durch die die Slumbewohner gespalten werden.


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