An der Georg-August-Universität Göttingen sind in der Theologischen Fakultät am Seminar für Altes Testament zum 01.08.2026 oder nach Vereinbarung eine Stelle als
zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet für eine Dauer von 4 Jahren und kann entweder als Doktorand*innen-Stelle im Umfang von 75% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 29,85 Stunden/Woche) oder als Post-Doktorand*innen-Stelle im Umfang von 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z.Zt. 39,8 Stunden/Woche) vergeben werden. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.
Der Forschungsschwerpunkt sollte in einem der folgenden Bereiche liegen oder diese idealerweise miteinander kombinieren: Literar- und Theologiegeschichte des Alten Testaments (inkl. Septuaginta), sowie Geschichte Israels in der Zeit des Zweiten Tempels, besonders der hellenistisch-frührömischen Zeit.
Zu den Aufgaben gehören
- die Durchführung eines Forschungsprojekts mit entsprechender Publikationstätigkeit
- Lehre im Umfang von 2 SWS (in englischer und – ggf. nach einer Einarbeitungszeit – deutscher Sprache)
- die Mitarbeit an Projekten und Veranstaltungen des Lehrstuhls und (bei Postdoktorand*innen) die Einwerbung von Drittmitteln
- das Mitwirken an administrativen, organisatorischen und kommunikativen Aufgaben des Lehrstuhls
Voraussetzungen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium der Ev. Theologie mit Schwerpunkt Altes Testament oder bei PostDoc sehr gute Promotion in Theologie oder einem eng verwandten Fach
- sehr gute Hebräisch- und Griechischkenntnisse. Kenntnisse weiterer antiker Sprachen (z.B. Aramäisch) sind von Vorteil
- sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Bei Bewerber*innen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch sind bereits vorhandene Deutschkenntnisse wünschenswert.
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen Schwerbehinderter den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen.
Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien, einem Forschungskonzept (max. 2 Seiten), aus dem Ihre Forschungsinteressen und geplanten Projekte hervorgehen, sowie ggf. Verzeichnissen der bisherigen Publikationen, gehaltenen Lehrveranstaltungen und eingeworbenen Drittmittel – bei Doktorand*innen zusätzlich einer Schriftprobe (max. 5 Seiten) – richten Sie bitte bis zum 24.03.2026 in elektronischer Form als ein zusammengefasstes PDF-Dokument an: sarah.schulz@theologie.uni-goettingen.de.
Hinweis:
Ihre elektronischen Dokumente werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht.
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Für Auskünfte steht Prof. Dr. Sarah Schulz gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Göttingen, den 03.02.2026