Kinderbetreuung in Notfällen und Randzeiten

Aktuell: Universitäre Notfallbetreuung während der Corona-Pandemie

Anspruchsberechtigte Personen:

  • Critical Persons der Zentralverwaltung sowie weitere Personen mit systemrelevanten Aufgaben aus den Fakultäten, Zentralen Einrichtung und andere Organisationseinheiten der Universität (ohne UMG – diese verfügt über eine eigene Notfallbetreuung).
  • Forscher*innen (auch Wissenschaftsmanager*innen), bei denen die vorgesetzte Person die Wichtigkeit der Funktion (bspw. Anwesenheit im Labor) mitteilt
  • Mitarbeiter*innen, die in hohem Maße mit der Vorbereitung und Umsetzung von Online-Lehre befasst sind
  • Studierende in Prüfungssituationen
  • Alleinerziehende, die keine zweite Person zur Betreuung haben, die bspw. auch jenseits der Krise bereits hohen Betreuungsbedarf hatten

Sollten die o.g. Personengruppen die Kapazitäten der Notfallbetreuung nicht ausschöpfen, kann der FamilienService weiteren anfragenden Personen eine Notfallbetreuung gewähren. Bitte sprechen Sie uns an.

Umfang der Betreuungsleistungen
Die Notfallbetreuung der Universität in Kooperation mit dem Kindertagespflege e.V. ist eine ergänzende Betreuungsleistung, d.h. eine Betreuung für einzelne Stunden oder Tage. Sie ersetzt nicht die reguläre Betreuung in Kitas und Schulen. Momentan können ca. 40 Betreuungsstunden pro Fall zur Verfügung gestellt werden. Sollten Sie mehr Stunden benötigen, können ggf. Fakultäten, Einrichtungen, Forschungsverbünde, etc. weitere Stunden finanzieren.

Verfahren
Die Antragsberechtigten senden eine Email an den FamilienService (familienservice@zvw.uni-goettingen.de) und teilen unter Darlegung des Sachverhalts den Bedarf an Betreuung mit.
Folgende Angaben sind zwingend notwendig:
- Name Mitarbeiter*in bzw. Student*in
- Personalnummer bzw. Matrikelnummer
- Kontaktdaten: Email und Telefonnummer
- Tag(e) mit jeweiligem Zeitumfang
- Alter des Kindes/ der Kinder
- Betreuungsort (= Wohnort)
Unter Berücksichtigung der o.g. Liste der Personengruppen entscheidet der FamilienService über die Anspruchsberechtigung und gibt die Angaben zum Bedarf an den Kindertagespflege e.V. weiter. Dieser vermittelt dann im üblichen Verfahren die Betreuungspersonen. Aktuell stehen ca. 11 Betreuungspersonen, die jeweils eine Familie betreuen, zur Verfügung.
Die Bearbeitung der Anfragen erfolgt in der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs im FamilienService.


Kinderbetreuung in Notfällen und Randzeiten (momentan ausgesetzt)

Das Angebot beinhaltet kostenlose Kinderbetreuung in Notfällen bei (dienstlicher) Unabkömmlichkeit der Eltern. Die kurzfristig vermittelbare Betreuung wird stundenweise durch eine qualifizierte Tagespflegeperson durchgeführt, die die Eltern und das Kind zuvor kennengelernt haben. Die Vermittlung der Tagespflegeperson erfolgt durch die Kindertagespflegebörse Göttingen. Sie können zur Betreuung auch den eigene "Babysitter" einsetzen, wenn dieser bereit ist, eine Kurzqualifikation zur Kinderbetreuerin/zum Kinderbetreuer zu absolvieren. Termine für die Qualifikation finden Sie hier. Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an die Kindertagespflegebörse.

Bitte beachten Sie, dass die Betreuung im Notfall im Vorfeld vorbereitet werden muss.


Zielgruppe:

  • Mitglieder und Angehörige der Universität Göttingen (nachweisbar durch einen Universitätsausweis, einen Studierendenausweis bzw. eine Gästekarte)
  • Mitglieder und Angehörige des Göttingen Campus bzw. anderer Wissenschaftsinstitutionen, die Mitglieder oder Angehörige von Einrichtungen (z.B. Exzellenzcluster) oder Verbünden (z.B. Sonderforschungsbereich, Graduiertenkolleg, Forschergruppe) der Universität sind. Die Maßnahmen müssen aus DFG-Mitteln finanziert werden.

Das Angebot kann bis zu vier Mal jährlich je Kind kostenfrei genutzt werden.


Was ist ein Notfall?

  • Kurzfristige Erkrankung des eigenen Kindes. Hinweis auf gesetzliche Ansprüche bei Krankheit eines Kindes.
  • Unerwarteter Ausfall der Regelbetreuung (vorgesehene Betreuungsperson, Kita, Schule/Hort, Tagesmutter, Babysitter) auch z.B. durch Krankheit, schlechte Wetterbedingungen oder Streik.
  • Dienstliche Termine, z.B. Überstunden, Vertretungen, Kommissionssitzungen oder Studienveranstaltungen außerhalb der Regelbetreuungszeit des Kindes.


Vorbereitung: Wenden Sie sich im Vorfeld des Notfalls persönlich an die Kindertagespflegebörse Göttingen. Dort werden Sie beraten und können das Aufnahmeformular für den Notfall-Pool ausfüllen.
Die Kindertagespflegebörse wird Ihnen anschließend eine geeignete Betreuungsperson vorstellen, die im Notfall die Betreuung übernehmen kann. Je nach Wunsch und Bedarf wird eine Tagespflegeperson vermittelt, die im Haushalt der Eltern, im eigenen oder in externen Räumen betreut. Es wird ein Eingewöhnungstreffen mit der vorgeschlagenen Tagespflegeperson vereinbart.


Tritt ein Notfall ein, wenden Sie sich telefonisch an Ihre Betreuungsperson.
Darüberhinaus besteht für Sie und die Betreuungsperson ein kostenloses Beratungsangebot durch die Kindertagespflegebörse (Waageplatz 8, 37073 Göttingen).