Alter Botanischer Garten

B-LAB:

Was ist B-LAB?

Das Lebenswissenschaftliche Schülerlabor B-LAB ist ein außerschulischer Lernort der Universität Göttingen. Es soll bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II Neugierde für wissenschaftliche Fragestellungen in der Biodiversitätsforschung wecken. An diesem außerschulischen Lernort werden biologische, ökologische, aber auch kulturelle Zusammenhänge mit unterschiedlichen Methoden begreifbar vermittelt.
Der Botanische Garten bietet mit seiner Pflanzenvielfalt einen ausgezeichneten Lernort.

Schüler im Regenwaldhaus
Schüler entdecken mit ihrem Lehrer den Regenwald in Göttingen.

Themen-Angebot B-LAB

Programm Flyer zum herunterladen.

Frühblüher

Frühblüher


Warum blühen einige Pflanzen früher als andere? Schüler*innen lernen verschiedene Frühblüher kennen, sie erfahren Überlebensstrategien dieser Pflanzen, beschäftigen sich mit ihren Umweltbedingungen und sehen warum aus Zwiebeln, Knollen und Rhizomen Pflanzen bereits im Winter wachsen.


Pflanzen brauchen Wasser

Pflanzen brauchen Wasser

Pflanzen können sich selbst ernähren, doch dazu benötigen sie Wasser. Die Bedeutung des Wassers für höhere Pflanzen steht im Mittelpunkt verschiedener Stationen. Schüler*innen erkennen Strukturen und Funktionen von Pflanzenorganen als spezielle Anpassungen an den jeweiligen Lebensraum. Boden, Wurzel und Blätter werden genauer untersucht.


Eine Reise um die Erde

Pflanzen zeigen Anpassungen an unterschiedliche Klimazonen. Der heimische Buchenwald, die Vegetation der Hochgebirge, Wüstengebiete und Regenwälder sind Stationen, an denen die Schüler*innen die Zusammenhänge der abiotischen Faktoren Wasser, Licht und Temperatur auf das Pflanzenwachstum erkennen.


Blütenökologie und Koevolution

Die meisten Pflanzen sind durch Form, Duft und Farbe der Blüten an ihre Bestäuber angepasst. In diesem Kurs untersuchen Schüler*innen den Pollenübertragungsmechanismus an verschiedenen Blütentypen. Die Evolution der Blütenpflanzen ist von der ihrer Bestäuber nicht zu trennen, so lernen Schüler*innen hier das Modell der Koevolution praktisch kennen. Im Botanischen Garten werden Faktoren für die Attraktivität von Blüten untersucht.


Vielfalt auf dem Acker

Getreide und Ackerwildkräuter (wieder)erkennen und ihre Bedeutung für den Menschen bewerten.

Eine intensive Beschäftigung mit der Kulturlandschaft gibt Gelegenheit, sich selbst als Teil in der Natur wahrzunehmen. Die Schüler*innen setzen sich mit Veränderungen in ihrem eigenen Lebensumfeld auseinander. Nachdem die Themen Kulturlandschaftswandel, Getreidearten und Ackerwildkräuter den Schüler*innen mit verschiedenen Methoden nähergebracht wurden, steht am Ende eine Bewertung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Alte Botanische Garten hat einen Erhaltungsschwerpunkt für Getreidearten und Ackerwildkräuter, er ist daher für dieses Thema einen sehr geeigneter Lernort. Die Veranstaltung ist nach BNE-Kriterien konzipiert.


Boden

Der Boden ist Grundlage des Lebens. Seine Funktion in Ökosystemen, bei der Lebensmittelproduktion, beim Wasserhaushalt und beim Klimawandel sind Gründe, warum der Boden auch in der Wissenschaft und Forschung viel Aufmerksamkeit bekommt. Zu diesen Aufgaben des Bodens können Schüler*Innen auf einem bodenkundlichem Lehrpfad mehr erfahren. Am Reinshof, südlich von Göttingen, geht es um die Entstehung, Entwicklung, Nutzung und Gefährdung von Böden.


BaumSchule

Seit über 300 Jahren arbeitet die Forstwirtschaft nach dem Nachhaltigkeitsprinzip, denn in unseren Wäldern wächst der wichtige Rohstoff Holz. Im Forstbotanischen Garten lernen Schüler*innen Bäume aus anatomischer, ökologischer und ökonomischer Sicht kennen. An verschiedenen Stationen wird experimentiert, vermessen und kartiert.


Baumeister Specht

Ökologische und evolutionäre Aspekte lernen Schüler*innen am Beispiel der Spechte kennen. Im Vordergrund stehen die Entdeckung der unterschiedlichen Trommelmuster und Rufe. Es werden Klangattrappen eingesetzt, mit denen Spechte im Monitoring erfasst werden können. Im Freilandexperiment wird überprüft, über welche Distanz sich Buntspechte mit diesem Ruf anlocken lassen.