Veröffentlichungen und Vorträge
Monografien und Herausgeberschaften
Das zentrale Medium wissenschaftlicher Arbeit ist und bleibt der Text. In peer-reviewten Fachzeitschriften, Sammelbänden, Monografien und anderen Formaten werden Forschungsergebnisse systematisch dokumentiert, diskutiert und dauerhaft gesichert. Gleichzeitig zeigt sich, dass Wissenschaft, die auch über die eigene Fachcommunity hinaus wahrgenommen werden soll, von ergänzenden Kommunikationsformen profitiert, die das geschriebene Wort sinnvoll erweitern und neue Zugänge eröffnen – insbesondere für ein nicht spezialisiertes oder außerakademisches Publikum.
Vor diesem Hintergrund beschäftige ich mich seit Beginn meiner wissenschaftlichen Laufbahn intensiv mit Fragen der Wissenschaftskommunikation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich auf dem Bild, genauer: auf der grafischen Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse. In Anlehnung an das bekannte Bonmot „Das Auge isst mit“ ermöglicht visuelle Gestaltung, komplexe Inhalte zu strukturieren, verständlich aufzubereiten und zugleich ansprechend zu präsentieren. Die besondere Faszination dieser Arbeit liegt in der Aufgabe, gestalterische Freiheit und wissenschaftliche Genauigkeit miteinander in Einklang zu bringen, sodass die Form den Inhalt unterstützt, ohne ihn zu überlagern.
Ergänzend zu diesen visuellen Formaten betreibe ich seit Juli 2025 einen Livestreaming-Kanal auf der Plattform Twitch. In wöchentlichen Sendungen stelle ich einer nicht-akademischen Zuschauerschaft ausgewählte Befunde aus der Bildungswissenschaft und der Fachdidaktik vor. Darüber hinaus gebe ich Einblicke in grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens und thematisiere, wie sich Forschung im Alltag von Wissenschaftler*innen konkret vollzieht.
Eine Auswahl der in den vergangenen Jahren entstandenen Produkte – darunter Poster, Werbeflyer, eine digitale Broschüre sowie eine interaktive Landkarte – habe ich hier für Sie zusammengestellt. Für deren Umsetzung kamen gängige Werkzeuge wie PowerPoint, Canva und GIMP zum Einsatz. Durch Anklicken der einzelnen Abbildungen erhalten Sie weiterführende Informationen zu den jeweiligen Projekten.
Meine zentrale Botschaft an Sie: Probiere Sie es aus! Wissenschaftskommunikation ist nicht nur nach außen wirksam, sondern auch für die eigene Forschung ausgesprochen gewinnbringend, da sie dazu anregt, die eigenen Inhalte aus einer neuen Perspektive zu betrachten und neu zu strukturieren. Wie Sie an der Auswahl der von mir genutzten Software sehen, bedarf es weder fortgeschrittener Kenntnisse in Bild- oder Audiobearbeitung noch spezieller technischer Ausstattung. Entscheidend sind Leidenschaft und die Bereitschaft, Zeit zu investieren. Diese Investition lohnt sich.
Haben Sie gelungene Aufbereitungen wissenschaftlicher Inhalte durch andere Wissenschaftler*innen entdeckt? Über entsprechende Empfehlungen freue ich mich unter marcel.grieger@sowi.uni-goettingen.de sehr.