Antidiskriminierungsberatung für Studierende

Hinweis: Die Antidiskriminierungsberatung für Studierende ist vom 11.07.2019 bis voraussichtlich zum 01.08.2019 nicht besetzt.

Das Beratungsangebot richtet sich an Studierende aller Fakultäten mit Diskriminierungserfahrungen an der Universität, die sich insbesondere auf rassistische Zuschreibungen, wie z. B. das Aussehen, die (vermeintliche) Herkunft oder Religionszugehörigkeit, den Namen oder Sprache, beziehen.

Die Beratungsstelle unterstützt zudem studentische Initiativen und interessierte Studierende, die sich mit dem Themenfeld Diskriminierung, Rassismuskritik oder Empowerment beschäftigen.

Lehrende und Mitarbeitende im wissenschaftsunterstützenden Bereich der Universität Göttingen können sich bei Fragen zu verschiedenen Formen von Benachteiligungen sowie zu geeigneten Umgangsformen ebenfalls an die Beratungsstelle wenden.

Beratungsangebot

  • Beratung von Studierenden im Umgang mit erlebter oder beobachteter Diskriminierung an der Universität
  • Begleitung im Verarbeitungsprozess von Benachteiligungserfahrungen aufgrund von (zugeschriebenen) Merkmalen
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Handlungsstrategien im Kontext der Diskriminierungserfahrungen
  • Informationen bei Fragen zu Diskriminierung und Umgangsweisen mit Benachteiligungserfahrungen
  • Sensibilisierung für verschiedene Formen von Diskriminierung und deren Zusammenwirken


Die Antidiskriminierungsberatung für Studierende bietet einen geschützten Raum, um über Diskriminierungserfahrungen zu sprechen. Jede Beratung folgt den Grundsätzen der Vertraulichkeit und kann auf Wunsch anonym erfolgen. Im Zentrum der Beratung stehen die Perspektiven und Anliegen der ratsuchenden Personen.

Sollten Sie unsicher sein, ob die Beratungsstelle die richtige Anlaufstelle für Ihr spezifisches Anliegen ist, kontaktieren Sie mich gerne zur Abklärung.
Wenn Sie Assistenzbedarf haben oder eine sprachliche Übersetzung benötigen, informieren Sie mich bitte frühzeitig darüber, damit wir die notwendige Unterstützung sicher stellen können.

Was bedeutet Diskriminierung?

Unter Diskriminierung werden Ausgrenzungen und sachlich nicht begründbare Benachteiligungen verstanden, die Menschen aufgrund von Zuschreibungen oder (vermeintlichen) Zugehörigkeiten, z. B. bezüglich des Geschlechts, der ethnischen oder sozialen Herkunft, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung erfahren. Diese können direkt im Kontakt mit anderen oder indirekt durch vermeintlich neutrale Verfahren, Regelungen oder Kriterien geschehen.