Partizipatives Projekt für Schüler*innen im Stadtlabor
Envisioning Language(s) – Linguistic Disobedience in the Democracies of the Future

Kontakt
Prof. Dr. David Gramling
(University of British Columbia)
im Sommer 2026 Hannah Arendt Fellow an der Abteilung Interkulturelle Germanistik
Dr. Jacqueline Gutjahr
(Universität Göttingen)
E-Mail: LingDis@uni-goettingen.de
Im Sommer 2026 bieten David Gramling und Jacqueline Gutjahr eine Workshop-Reihe im Projekt Envisioning Language(s) – Linguistic Disobedience in the Democracies of the Future für die Mitglieder des Jugendparlaments Göttingen sowie andere interessierte Schüler*innen der lokalen Schulen an.
Angesichts der Ausbreitung autoritärer Tendenzen in den Demokratien des 21. Jahrhunderts zielt die Initiative darauf ab, das Potenzial von Sprache(n) als Medium widerständigen Handelns gegen sprachlichen Missbrauch sowie als Mittel sozialer Gerechtigkeit zu erkunden. In den Workshops diskutieren die Schüler*innen gemeinsam über die aktuelle Rolle von Sprache(n) in Politik, Kultur und Bildung und beurteilen sprachliches Handeln unter besonderer Berücksichtigung von Machtverhältnissen. Auf ihren Erkenntnissen aufbauend entwickeln sie ihr eigenes Verständnis von sprachlichem Ungehorsam mit Bezug zu ihren Lebenswelten. Sie begeben sich auf die Suche nach counterlanguages und alternativen Sprachpraktiken, die eine Vielfalt an Stimmen hörbar und verständlich machen. Wie kann sprachlicher Ungehorsam zu einer demokratischen Praxis werden? Und was bedeutet es, auf Sprache(n) achtzugeben und sorgsam mit ihr/ihnen umzugehen?
Zur Verbreitung ihrer Ergebnisse erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, als Ko-Autor*innen an einer aktualisierten Ausgabe des Buches Linguistic Disobedience: Restoring Power to Civic Language (2019), das David gemeinsam mit Yuliya Komska und Michelle Moyd geschrieben hat, und an einem Podcast zu diesem Thema mitzuwirken.
Mitglieder des Jugendparlaments Göttingen und Schüler*innen der Göttinger Schulen können sich hier anmelden.
Angesichts der Ausbreitung autoritärer Tendenzen in den Demokratien des 21. Jahrhunderts zielt die Initiative darauf ab, das Potenzial von Sprache(n) als Medium widerständigen Handelns gegen sprachlichen Missbrauch sowie als Mittel sozialer Gerechtigkeit zu erkunden. In den Workshops diskutieren die Schüler*innen gemeinsam über die aktuelle Rolle von Sprache(n) in Politik, Kultur und Bildung und beurteilen sprachliches Handeln unter besonderer Berücksichtigung von Machtverhältnissen. Auf ihren Erkenntnissen aufbauend entwickeln sie ihr eigenes Verständnis von sprachlichem Ungehorsam mit Bezug zu ihren Lebenswelten. Sie begeben sich auf die Suche nach counterlanguages und alternativen Sprachpraktiken, die eine Vielfalt an Stimmen hörbar und verständlich machen. Wie kann sprachlicher Ungehorsam zu einer demokratischen Praxis werden? Und was bedeutet es, auf Sprache(n) achtzugeben und sorgsam mit ihr/ihnen umzugehen?
Zur Verbreitung ihrer Ergebnisse erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, als Ko-Autor*innen an einer aktualisierten Ausgabe des Buches Linguistic Disobedience: Restoring Power to Civic Language (2019), das David gemeinsam mit Yuliya Komska und Michelle Moyd geschrieben hat, und an einem Podcast zu diesem Thema mitzuwirken.
Mitglieder des Jugendparlaments Göttingen und Schüler*innen der Göttinger Schulen können sich hier anmelden.