In publica commoda

Agribusiness (MBA)

Der berufsbegleitende Studiengang ist als Managementweiterbildung konzipiert und wird mit dem global anerkannten Titel „Master of Business Administration“ (MBA) abgeschlossen. Der Studiengang vermittelt Fach- und Methodenkompetenzen in den wesentlichen Bereichen des Managements. Der Fokus liegt auf den besonderen Anforderungen und den spezifischen Wertschöpfungsketten, Märkten und rechtlichen Rahmenbedingungen der Agrar- und Ernährungsbranche und orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen aus der Agrar- und Managementforschung.

Name des Studiengangs: Agribusiness
Abschluss: Master of Business Administration (MBA)
Regelstudienzeit: 5 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Zulassung: zulassungsbeschränkt (Bewerbung bei der Fakultät)
Zulassungsbedingungen: Ein erster Hochschulabschluss und zwei Jahre postgraduale Berufserfahrung
Bewerbung: Zur Bewerbung
Bewerbungsfrist: 1. Juli zum Wintersemester (verlängert, wenn noch Plätze frei sind)
Unterrichtssprache: Deutsch
Studienformat: berufsbegleitend im Blended-Learning-Format (Selbststudium plus Präsenzphasen)

Darstellung des Studiengangs

Der Studiengang ist der erste universitäre MBA Agribusiness-Studiengang Deutschlands und basiert auf der wissenschaftlichen Expertise von Agrarökonomen der Fakultät für Agrarwissenschaften.
Das Curriculum deckt alle wesentlichen Managementfunktionen und Querschnittsdisziplinen ab. Ökonomisches Wissen und Managementkenntnisse werden speziell zugeschnitten auf das Agribusiness und anhand der divergenten Wertschöpfungsketten des Agrar- und Ernährungssektors vermittelt. Das Verständnis für aktuelle Entwicklungen im Agribusiness wird geschult. Zugleich werden wissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten als Grundlage für fundierte Analysen im Agribusiness vermittelt.

Unter Berücksichtigung und auf Grundlage bereits vorhandener wissenschaftlicher Qualifikationen und beruflicher Erfahrungen erhalten die Studierenden die theoretischen Grundlagen und das methodische Rüstzeug, um Managementaufgaben identifizieren, analysieren und lösen zu können. Durch Anwendung der erworbenen Kenntnisse auf praktische Fragestellungen (Fallstudien, Beispiele aus der Praxis) wird der Transfer des theoretischen Wissens auf der Basis von Forschungsergebnissen in die berufliche Praxis unterstützt.

Strategisches Management und Personalmanagement bilden den Kern der internen Unternehmensführung. Weitere Module behandeln finanzwirtschaftliche und internationale Aspekte sowie die Beziehungen zu den Kunden, landwirtschaftlichen Abnehmern und Stakeholdern und vermitteln Kompetenzen in Bereichen wie Vertrieb, Supply Chains und Betriebswirtschaft. Ergänzt wird das Spektrum der Module durch den überfachlichen Blick auf Fragen der unternehmerischen Verantwortung sowie auf rechtliche Vorgaben und Zusammenhänge, die aufgrund der starken Verrechtlichung und politischen Einbindung des Sektors wesentlich sind.

Der weiterbildende Master-Studiengang „Agribusiness“ (MBA) bereitet die Absolventinnen und Absolventen gezielt auf Führungspositionen und Managementaufgaben in der gesamten Agrar- und Ernährungswirtschaft vor.

Anforderungen

Der Masterstudiengang Agribusiness ist ein berufsbegleitender, postgradualer Masterstudiengang.
Insgesamt 90 ECTS.
Zulassungsvoraussetzungen sind ein erster Hochschulabschluss und zwei Jahre postgraduale Berufserfahrung.

Inhalte

Folgende Module werden angeboten:

  • Internationale Märkte
  • Investitions- und Finanzmanagement im Agribusiness
  • Marketingmanagement im Agribusiness
  • Personalmanagement im Agribusiness
  • Strategisches Management im Agribusiness
  • Controlling im Agribusiness
  • Corporate Social Responsibility – CSR
  • Food Supply Chain Management
  • Agribusiness in Asia
  • Kommunikation – Selbstmanagement – Führung
  • Vertriebsmanagement im Agribusiness
  • Recht im Agribusiness

Lehr- und Lernformen

Das Studium ist berufsbegleitend und basiert auf dem Blended-Learning-Konzept:
In diesem Lern-Format werden Zeiten des Selbststudiums mit Präsenzzeiten kombiniert. Das Selbststudium, das räumlich und zeitlich flexibel durchgeführt werden kann, wird durch eigens erstellte E-Learning-Materialien unterstützt und geleitet, die über eine Lernplattform (ILIAS) angeboten werden. Dazu gehören verschiedene textbasierte Materialien (Lernkarten, Skripte, Lehrbücher), Video- und Audiomaterial (Vorträge, Slidecasts, Podcasts, Dokumentationsfilme) sowie Online-Tests zur Eigenkontrolle. Bei den Präsenz­phasen handelt es sich um ein oder gelegentlich zwei Präsenz­wochen­enden pro Modul, die in Göttingen stattfinden, meist von Freitag 15:00 Uhr bis Samstag 17:00 Uhr. Dazu kommen wöchentlich stattfindende Webinare.