Prof. Dr. Andreas Fuchs

Andreas Fuchs wurde 1982 in Bad Nauheim geboren. Von 2002 bis 2008 studierte er Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Bamberg, Paris-Nanterre, Frankfurt und Paris-Dauphine. Im Anschluss daran hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Axel Dreher in Göttingen und Heidelberg gearbeitet und wurde 2012 an der Universität Göttingen zum Dr. rer. pol. promoviert. Der Titel seiner Dissertation lautet „Political Determinants of Foreign Aid and International Trade of Emerging Economies“.

Von 2012 bis 2013 war er Forscher an der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs der Princeton University in den USA. Im Anschluss forschte er von 2013 bis 2018 als Postdoc am Forschungszentrum für Verteilungskonflikte und Globalisierung sowie am Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. In dieser Zeit wurde die von Prof. Fuchs mitentwickelte Datenbank „AidData's Chinese Official Finance to Africa Dataset“ veröffentlicht, die systematische Informationen zu Chinas Entwicklungsprojekten in Afrika der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Von 2018 bis 2019 war Prof. Fuchs Professor für Umwelt-, Klima- und Entwicklungsökonomik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). 2019 nahm er einen Ruf der Georg-August-Universität Göttingen an auf die Professur für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Volkswirtschaftstheorie und Entwicklungsökonomik.

Darüber hinaus ist Prof. Fuchs (assoziiertes) Mitglied des AidData-Programms des College of William and Mary, des Entwicklungsökonomischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik, des European Development Networks (EUDN) und des Ausschusses für Wirtschaftssysteme und Institutionenökonomik des Vereins für Socialpolitik. Außerdem hat er als Berater für die Bertelsmann-Stiftung, die Europäische Kommission und die OECD gearbeitet. Seine Arbeiten erscheinen in führenden internationalen Fachzeitschriften und werden in international renommierten Medien diskutiert (z.B. FAZ, Financial Times, Spiegel, The Economist und Washington Post).