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Horizon Europe - Innovative Europe


Unser Team bietet Ihnen auf dieser Internetseite einen Überblick über den Programmteil Innovative Europe. Dieser fördert Grundlagenforschung sowie anwendungsorientierte Forschung zu wirtschaftlich relevanten Themen vor allem in Verbünden. Der Fokus liegt auf der frühzeitigen Einbindung von Unternehmen in die Forschungsvorhaben. Insgesamt gibt es zwei Förderinstrumente:

Der EIC unterstützt risikoreiche, bahnbrechende Ideen, die ein großes Potential für die Schaffung neuer Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und im Idealfall neuer Märkte beinhalten. Ziel ist es, die EU zu einem international attraktiven Ort für Investitionen in hochinnovative Technologien und Unternehmen zu machen.

Insgesamt gibt es drei Förderlinien:

Der EIC Pathfinder fördert unkonventionelle, visionäre und risikoreiche Forschungsideen, die auf fundamentale Durchbrüche bei Technologien in einem frühen Entwicklungsstadium abzielen. Zudem wird der Aufbau entsprechender Forschungsgemeinschaften sowie Wissens- und Technologietransfer unterstützt. Der EIC Pathfinder richtet sich an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie an High-Tech- und Deep-Tech-Unternehmen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind aufgerufen, sich an den Projekten zu beteiligen.
Weitere Informationen der EU-Kommission (EN)
Weitere Informationen der NKS EIC (DE)

Mit dem EIC Transition sollen vielversprechende Ergebnisse aus dem EIC Pathfinder und dem European Research Council (ERC) Proof of Concept weiterentwickelt werden. Der EIC Transition zielt darauf ab, sowohl die Technologie als auch die Geschäftsidee reifen zu lassen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), Start-ups, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sind aufgerufen, entweder einzeln oder in kleinen Konsortien mit bis zu fünf Partnern die Ergebnisse bis zum Technologie-Reifegrad (TRL) 5 oder 6 zu führen, so dass sie anschließend im EIC Accelerator bis zur Marktreife gebracht werden können.
Weitere Informationen der EU-Kommission (EN)
Weitere Informationen zum EIC Transition (DE)

Der EIC Accelerator richtet sich an Forschung betreibende, kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) mit europäischer bzw. globaler Ausrichtung. Ziel ist es, konkrete Innovationen zur Marktreife zu entwickeln. Das Instrument vereint eine themenoffene Förderung mit einer schnellen Förderentscheidung - mit der Option, Beteiligungskapital in Kombination mit Fördergeldern zu beantragen.

Berechtigt zur Antragstellung sind ausschließlich einzelne, gewinnorientierte KMUs, welche die KMU-Kriterien der EU erfüllen und ihren Sitz in den EU-Mitgliedsstaaten oder in einem der zu Horizon Europe assoziierten Staaten haben. Als Unterauftragnehmer können Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder größere Unternehmen das geförderte KMU unterstützen.
Weitere Informationen der EU-Kommission (EN)
Weitere Informationen der NKS EIC (DE)

Das EIT vernetzt herausragende Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Industriekonzernen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Form von Knowledge and Innovation Communities (EN) (KICs). Ein KIC ist eine hochgradig integrierte öffentlich-private Partnerschaft. Seit 2009 wurden folgende KICs finanziert:

  • EIT Climate-KIC: climate change mitigation and adaptation
  • EIT InnoEnergy: sustainable energy
  • EIT Digital: future information and communication society
  • EIT Raw Materials: radical innovations for the raw materials sector
  • EIT Health: healthy living and active ageing
  • EIT Food: sustainable supply chain from resources to consumers
  • EIT Manufacturing: leading manufacturing innovation is made by Europe
  • EIT Urban Mobility: mobility for liveable urban spaces

Auch Hochschulen und Forschende, die an den bisher eingerichteten KICs nicht beteiligt sind, können über verschiedene Wege mit diesen KICs zusammenarbeiten.

Unter Horizon Europe (2021-2027) werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Das EIT wird zwei neue KICs ausschreiben: im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie im Bereich der Wasser-, Meeres- und maritimen Sektoren und Ökosysteme.
  • Das EIT wird seine Netzwerke ausbauen, indem es durch regionale Strategien mehr Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen einbezieht. Die Auswahl der Kooperationspartner und die Vorbereitung der Aktivitäten der KICs sollen inklusiver werden.
  • Das EIT wird Hochschulen mit Finanzmitteln, Fachwissen und Beratung unterstützen, die sie nutzen können, um wirtschaftliche Tätigkeiten in ihren jeweiligen Schwerpunkten zu entwickeln. Es wird insbesondere in Ländern mit geringerer Innovationsleistung Maßnahmen konzipieren und durchführen.

Weiterführende Informationen zum EIT finden Sie auf der Internetseite der NKS EIT (DE).