In publica commoda

Photovoltaik

Die Universität betreibt bereits mehrere PV-Anlagen auf Dachflächen, die Nutzung weiterer Dachflächen ist bereits in Planung (Verlinkung zu Kataster von PV-Anlagen von vorhergehender Seite). Hiermit könnte ein Beitrag zwischen 1,5-4 % am Strombedarf der Universität geleistet werden. Des Weiteren werden kleinere Freiflächen geprüft, wie zum Beispiel die Überdachung von Parkplätzen mit sogenannten Solar-Carports.

Zusammen mit mehreren Partnern plant die Universität eine Freiflächenanlage mit einer Größe von ca. 20 ha, die evtl. bis zu 20 % des Strombedarfs decken könnte. Eine Besonderheit dieser Anlage könnte die gleichzeitige Nutzung der Fläche für die Forschung der Fakultät für Agrarwissenschaften sein, denn es ist noch nicht gut untersucht, welche Pflanzen und Kulturfolgen sich gut mit Agri-PV-Anlagen vertragen, ob und in welcher Weise man die Bewirtschaftung anpassen muss etc. Für die Universität wäre so eine Forschungsanlage von Vorteil, weil wichtige Fragen der Landwirtschaft geklärt werden können, der landwirtschaftliche Ertrag vermarktet und auch noch der Strom genutzt werden kann.

Durch das eigene Stromnetz und den hohen Strombedarf der Universität besteht der besondere Vorteil, dass der erzeugte PV-Strom ohne Speicherung vollständig selbst verbraucht und dadurch ohne externe Investoren eine optimale wirtschaftliche Nutzung der Anlagen erreicht werden kann.