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W3-Professur für Deutsche Philologie / Literaturwissenschaft (Neuere deutsche Literatur)


Einrichtung: Philosophische Fakultät, Seminar für Deutsche Philologie
Veröffentlichungsdatum: 23.04.2026
Bewerbungsende: 04.06.2026


An der Philosophischen Fakultät ist am Seminar für Deutsche Philologie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (BesGr. W3 NBesO) zu besetzen:

W3-Professur für Deutsche Philologie / Literaturwissenschaft (Neuere deutsche Literatur) (w/m/d)

Wir suchen eine teamfähige und engagierte Persönlichkeit, die das Fach in angemessener historischer und systematischer Breite mit Schwerpunkten auf der deutschsprachigen Literatur von 1945 bis zur Gegenwart und der Literaturtheorie vertritt.

Die Mitwirkung in den bestehenden Studiengängen und in den Zentren, an denen die Philosophische Fakultät beteiligt ist, wird erwartet. Die Universität legt Wert auf forschungsorientierte Lehre. Genderperspektiven auf die gewählten Forschungsgegenstände und Lehrthemen sind an der Philosophischen Fakultät ausdrücklich erwünscht.

Neben fachlicher Expertise wird ein hohes Engagement in der Lehre, Interesse an der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung von Lehrkonzepten und Studiengängen sowie die
Bereitschaft erwartet, sich aktiv in die Qualitätsentwicklung einzubringen. Ebenso wird die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung an der akademischen Selbstverwaltung in den Gremien des Seminars für Deutsche Philologie und der Philosophischen Fakultät vorausgesetzt.

Vorausgesetzt werden ebenfalls hervorragende, international sichtbare Publikationen sowie Erfahrungen in der selbstständigen und kompetitiven Einwerbung von Drittmitteln. Von der Professur wird eine führende Rolle bei der Vorbereitung, Beantragung und Durchführung von Verbundprojekten erwartet.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der zurzeit geltenden Fassung. Bei einer Berufung auf eine Professur können Juniorprofessor*innen sowie sonstige Mitglieder der eigenen Hochschule in der Regel nur dann berücksichtigt werden, wenn sie nach der Promotion die Hochschule gewechselt hatten oder mindestens zwei Jahre außerhalb der berufenden Hochschule wissenschaftlich tätig waren. Die Stiftungsuniversität Göttingen besitzt das Berufungsrecht. Einzelheiten werden auf Anfrage erläutert.

Bewerbungen von Wissenschaftler*innen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Die Information über eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen.

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Schriftenverzeichnis sowie einem Lehr- und Forschungskonzept richten Sie bitte als PDF-Dokument bis zum 4. Juni 2026 an den Dekan der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, Humboldtallee 17, 37073 Göttingen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an bewerbungen.philfak@phil.uni-goettingen.de.

Weitere Auskünfte erteilt das Dekanat der Philosophischen Fakultät (dekanat@phil.uni-goettingen.de).

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerbungsdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).