Verbesserung der Umweltwirkung (NH3, P2O5) in der Masthühnerhaltung

Den Einsatz von Protein und Phosphat bei der Fütterung von Masthühnern bei bedarfsdeckender Versorgung der Tiere zu verringern ist erstrebenswert, weil so Emissionen von Ammoniak und Phosphat aus der Tierhaltung reduziert werden können. Gleichzeitig werden global begrenzt verfügbare Ressourcen geschont. Das Projekt untersucht Konzepte für reduzierte Ammoniakemissionen in der konventionellen und ökologischen Mast sowie für verringerte Phosphatemissionen in der konventionellen Mast. Das interdisziplinäre Konsortium mit 6 Partnerorganisationen untersucht umfassend Auswirkungen von Fütterungsstrategien zur Protein- und Phosphorversorgung. Dies schließt Aspekte der Tiergesundheit und des Tierschutzes ein. Auch werden Methoden für Emissionsmessungen weiterentwickelt um präzisiere Aussagen treffen zu können.

Im Teilprojekt der Uni Göttingen werden die Fütterungseinflüsse auf den Ansatz von Energie und Nährstoffen in den Tieren untersucht, Ausscheidungen umweltrelevanter Stoffe quantifiziert und Folgen für die Produktqualität abgeleitet. Zusammen mit Emissionsmessungen durch Projektpartner wird ermittelt, welche Anteile der Ausscheidungen umweltrelevante Emissionen werden oder als wertvoller Dünger verbleiben. In der Zukunft können die erhobenen Daten einfließen um Energie- und Nährstoffbedarfe der Tiere präziser zu ermitteln. Dies würde wiederum dazu beitragen, durch eine bedarfsgerechtere Versorgung Ressourcen zu schonen um umweltrelevante Emissionen zu verringern.

Projekthomepage

Projektpartner:

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Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

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Laufzeit:
Beginn: 2026 | Ende: 2029

Förderkennzeichen:
A/25/14

Förderung:
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