In publica commoda

Eindrücke von der Preisverleihung 2026

Rückblick auf die Verleihung des Diversitätspreises 2026

Am 19. Mai fand die feierliche Preisverleihung der Diversitätspreise 2026 im Forum Wissen statt. Der Termin war mit Bedacht gewählt: es handelte sich um den bundesweiten Diversity-Tag der Charta der Vielfalt, dessen diesjähriges Motto „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle“ hervorragend zum Anlass passte.

Hier können Sie einige Impressionen des Abends sehen (Fotos: Peter Heller), darunter folgt ein Bericht.


Bericht zur Veranstaltung

In ihrer Begrüßung betonte Dr. Sandra Potsch, Leiterin des Wissensmuseums im Forum Wissen, die Bedeutung von Diversität für das Forum Wissen. Prof. Dr. Inge Hanewinkel, Vizepräsidentin für Chancengleichheit, Diversität und Internationales, begrüßte die Anwesenden seitens des Präsidiums und führte in die Geschichte des Preises ein. Sie würdigte die Vielzahl an eingegangenen Nominierungen und bedankte sich bei den Nominierten für ihren Beitrag zu Diversität und Chancengleichheit an der Universität. Zugleich rief sie zu Nominierungen für den Diversitätspreis 2027 auf, schließlich gelte es, die Bandbreite des Engagements für Diversität in Führung, Beratung und Universitätskultur auch auf diesem Wege sichtbar zu machen.

Den Preis in der Kategorie „Beratung“ erhielt Kirsten Brockelmann-Grabo, Leiterin des Prüfungsamts der Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, Dekanin der Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Mit dem Preis wird der jahrelange Einsatz von Kirsten Brockelmann-Grabo für Diversität und Nachteilsausgleich gewürdigt, der sich sowohl in der individuellen Beratung von Studierenden als auch in ihrem proaktiven Engagement für strukturelle Verbesserungen zeige.

Der Preis in der Kategorie „Universitätskultur“ ging an die studentische Gruppe „Break the Bloody Taboo“. In ihrer Laudatio ging Dr. Doris Hayn, Gleichstellungsbeauftragte der Universität, auf die Geschichte der Initiative ein, die sich seit mehr als fünf Jahren beharrlich für den kostenlosen Zugang zu Menstruationsprojekten, die Sichtbarmachung und Enttabuisierung von Menstruation und gegen Periodenarmut an der Universität einsetzt und damit beispielhafte Erfolge erzielt hat. Vier Mitglieder der Gruppe nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die insgesamt 23 Personen entgegen, die sich im Lauf der Jahre engagiert haben.

In ihrem anschließenden Gastvortrag „,Ein Zeichen setzen' – Diversity an Hochschulen in Zeiten des Backlash“ schlug Dr. Wiebke Frieß (HSU Hamburg) nachdenkliche und auch alarmierende Töne an. Der Vortrag verdeutlichte, wie wichtig es derzeit ist, aktiv und offensiv für Diversität einzustehen, Erfolge zu kommunizieren und im Austausch zu bleiben. Die anschließende Diskussion setzten die Anwesenden bei Fingerfood und Getränken fort. Die Staffelei, auf der die Liste der Nominierten mit Auszügen aus den Nominierungen nachzulesen war, diente einigen als Kulisse für ein Erinnerungsfoto.