Fachgruppe Sport

NEWS zu Hausarbeiten in den Vertiefungsvorlesungen



Liebe Studierende,
wir möchten Euch mit diesem Post den aktuellen Stand zur Thematik „Hausarbeiten in den Vertiefungsvorlesungen Training & Bewegung sowie Gesundheitliche Aspekte von Bewegung und Sport“ darlegen.
Zu Beginn des Semesters sind einige von Euch auf uns zugekommen, da in den beiden Modulen zur Diskussion stand, wer berechtigt ist eine Hausarbeit zu schreiben und das ggf. einige Studierende nicht die Möglichkeiten bekommen werden. Wir stehen seitdem mit dem zuständigen Professor in Kontakt, der in beiden Fällen die Modulverantwortung trägt.

Wir haben mit Verweis auf die Ordnungen darauf hingewiesen, dass allen Studierenden die Möglichkeit und die Wahlfreiheit geboten werden muss eine Hausarbeit zu schreiben, unabhängig von Fachsemester und/oder bereits absolvierten Hausarbeiten in den anderen Vertiefungsvorlesungen. Dies steht eindeutig allen zu, dies haben wir uns auch vom Prüfungsamt bestätigen lassen. Dies war nötig, da vorher allein durch Hinweise und Bitten keine Änderungen zugesichert wurden. Nach unserem weiteren Vorgehen ist es nun so, dass die Zusicherung da ist, dass in beiden Modulen jede Person eine Hausarbeit schreiben kann und darf, die möchte.

Als Reaktion auf unser Beharren auf das Recht für alle, eine Hausarbeit schreiben zu dürfen hat der zuständige Professor sich dazu entschieden die Themen der Hausarbeiten nicht mehr wie zunächst angekündigt Ende des Jahres zu verteilen, sondern erst Ende Januar. Dies ist sein Recht und entspricht mit 4 Wochen Bearbeitungszeit den Regularien der Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Trotzdem bedauern wir diese Strategie natürlich, dass er als Reaktion auf unser Bestreben das Recht der Studierenden einzufordern, damit beantwortet, das zunächst angekündigte Zugeständnis seinerseits, die Themen frühzeitig herauszugeben und damit die Bearbeitungszeit zu verlängern, zurückzunehmen.

Bei weiteren Fragen wendet euch bitte weiterhin an uns!
Eure Fachgruppe Sport

Newsletter

Liebe Sportstudent*innen,

aufgrund von technischen Problemen kann unser aktueller Newsletter nicht per Mail verschickt werden. Ihr findet ihn dafür hier als PDF Datei zum Download.

Eure Fachgruppe Sport

Natur Vorlesung


Liebe Sportis,

uns haben in den letzten Tagen vermehrt Anfragen eurerseits erreicht, wie es in diesem Semester mit der Vorlesung Naturwissenschaftliche Grundlagen von Gesundheit und Sport weitergehen soll.

Wir möchten hier einmal kurz die aktuelle Lage schildern:
Das Modul ist dreigeteilt in die VL Natur, die VL Anatomie und die dazugehörige Übung.
Die VL Anatomie und die Übung(en) laufen ja bereits seit dem Semesterbeginn und werden durch Prof. Buhmann und seine Tutoren begleitet.
Die Grundlagenvorlesung Natur wurde im Zuge der Neubesetzung der Sportmedizinkompensationsstelle am IFS, zu Beginn des Semesters als Lehrauftrag vergeben.
Die gefundene Lehrperson konnte diesen Lehrauftrag nicht antreten.

Das Institut versucht fieberhaft eine geeignete Lehrperson zu finden, um die Lücke zu füllen.

Parallel dazu wird geprüft welche Optionen bestehen, euch eine Modulabschlussprüfung in diesem Semester zu ermöglichen, auch für den Fall das sich niemand für den Lehrauftrag finden wird.

Wir werden euch über alle neuen Entwicklungen auf dem aktuellen Stand halten.

Eure Fachgruppe Sport

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How to study Sportwissenschaften


Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, haben die Semesterferien genutzt, um euch eine kleine Orientierung für euer Studium und die Rahmenbedingungen für die Veranstaltungen zusammenzuschreiben. Einige hilfreiche Tipps und Hinweise dürften sicherlich für alle dabei sein, also schaut Mal rein. Ihr findet das PDF Dokument hier direkt rechts auf der Seite zum Download. Gut informiert ist halb gewonnen.

Anmerkungen zum Wegfall des Sporteignungstests


Zum Wintersemester 2018/2019 wurde der Sporteignungstest an der Georg-AugustUniversität Göttingen abgeschafft. Wir, die Fachgruppe des Instituts für Sportwissenschaften werden im folgenden Informationen darlegen aus welchen Gründe es wie zu der Abschaffung gekommen ist.

Aufgrund einer Änderung in der Masterverordnung Niedersachsen ist der Eignungstest nicht mehr wie bislang Voraussetzung für ein Sportstudium. Jede Universität kann nun selbst darüber entscheiden, ob sie einen Eignungstest durchführen möchte und/oder welche Zugangsvoraussetzungen zur Studienplatzzuweisung herangezogen werden. An den anderen Universitäten Niedersachsens wird derzeit ebenfalls die Debatte darüber geführt inwieweit ein Eignungstest für das Sportstudium sinnvoll ist und ob dieser ggf. ausgesetzt/abgeschafft werden sollte. Das Institut für Sportwissenschaften der Universität Göttingen hat sich nun als eine der ersten dazu entschieden auf einen Eignungstest zu verzichten. Der Eignungstest wird nun vorerst für die nächsten zwei Jahre ausgesetzt bevor erneut über das weitere Vorgehen abgestimmt wird. Während dieser Zeit wird entsprechend evaluiert, wie sich die Abschaffung auf die Lehrveranstaltungen in Theorie und Praxis ausgewirkt hat.

Auch wir als Fachgruppe haben vor der Abstimmung intensiv das Für und Wider einer möglichen Abschaffung diskutiert. Dabei haben sich für uns folgende Schwächen des aktuellen Verfahrens gezeigt, welche uns in ihrer Gesamtheit dazu veranlasst haben dem Aussetzen des Sporteignungstests für die nächsten zwei Jahre zuzustimmen.

Zum bisherigen Sporteignungstest:

  • 1. Der bisher durchgeführte Sporteignungstest ist nicht valide. Er (über-)prüft nicht das (die Befähigung zur Aufnahme eines sportwissenschaftlichen Studiums) was er zu prüfen vorgibt.
  • 2. Der bisher durchgeführte Sporteignungstest spiegelt nur zu einem Bruchteil die aktuellen Anforderungen der Sportpraxis wieder.
  • 3. Das Abprüfen der traditionellen Sportarten überprüft nicht die allgemeinen sportlichen Fähigkeiten eines Menschen, sondern prüft nur sehr spezifisches Können.
  • 4. Die Überarbeitung des bisherigen Tests ist gescheitert, da Teiländerungen die oben genannte Problematik nicht lösen.
  • 5. Es gibt deutschlandweit bisher kein fundiertes Konzept eines Sporteignungstests, welches darauf ausgerichtet ist koordinative und grundmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten in angemessener und repräsentativer Form zu überprüfen.


Zur Frage, ob es grundsätzlich sinnvoll und gerecht ist den Zugang zu einem sportwissenschaftlichen Studium durch einen auf körperliche Voraussetzungen ausgerichteten Test zu beschränken:

  • 1. Wieso darf einem Menschen mit körperlichen Einschränkungen (welche durch ein Nichtbestehen des Eignungstests angenommen werden) ein Studium der Sportwissenschaften verwehrt werden, wenn dieser jedoch auf dem erforderlichen kognitiven Level (welches das Abitur bescheinigt) ist und ggf. die sportlichen Fähigkeiten außerhalb des im bisherigen Test erfassten Bereichs liegen? Immerhin machen Studierende der Sportwissenschaften mit wissenschaftlichem Schwerpunkt, deren spätere Betätigungsfelder bspw. Bildungseinrichtungen, Physiotherapieeinrichtungen oder Sportverbände sind, circa 1/3 der Gesamtstudierenden (Sport) aus.
  • 2. Warum wird in einem Sportstudium vorausgesetzt, dass Studierende motorisch fit sein müssen, um das theoretische Studium absolvieren zu können? Der Eignungstest, vollkommen egal in welcher Art und Weise durchgeführt, verwehrt immer auch Kandidaten*innen die Möglichkeit Sport zu studieren, die es eigentlich könnten; die in der Lage wären, dass theoretische Wissen zu erfassen.
  • 3. Inklusion und Bildungsgerechtigkeit: Die Abschaffung des bisherigen Eignungstests entspricht dem Grundgedanken jedem Menschen Bildung - eben auch in den Sportwissenschaften - zu ermöglichen.


Zu betonen ist, dass zunächst ein Aussetzen eines zugangsbeschränkenden Testverfahrens beschlossen wurde unter der Auflage, dies in zwei Jahren erneut zur Abstimmung zu bringen. Es bedeutet also nicht, dass die jetzige Entscheidung für immer so Bestand haben und nicht weiter hinterfragt werden wird. Generell zeichnet sich unserer Meinung nach die Qualität eines Studiengangs durch die Anforderung aus, die während der Studienzeit an die Studierenden gestellt werden. Ein einmaliger Test darf daher nicht legitimieren, die Sportpraxis nahezu ungeprüft zu durchlaufen. Im Zuge der Abschaffung des bisherigen Sporteignungstests wurde eine didaktische Konferenz ins Leben gerufen, welche das Ziel verfolgt die Lehre in Theorie und Praxis auf die bereits dargelegten Aspekte hin zu evaluieren und umzustrukturieren. Dieses Gremium tagt in regelmäßigen Abständen (auch in Kooperation mit Studierendenvertretern aus der Fachgruppe) und diskutiert wie sich die Lehre entwickeln soll und welche Ziele in der/ durch die Ausbildung der Studierenden wie erreicht werden sollen. Bezogen auf die Sportpraxis ist beispielsweise ein Thema wie schwerpunktmäßig Kompetenzen vermittelt und abgeprüft werden können, die für den Beruf und den Werdegang (als Lehrkraft, Therapeut*in, … ) nötig und sinnvoll sind. Damit einhergehend ist natürlich auch die Frage, ob die Abschaffung bleiben soll oder nicht, ob es fachbezogene Kompetenzen gibt, die schon vor Beginn des Studiums ausgebildet sein
müssen und falls ja wie ein die Kompetenzen überprüfender Eignungstest evtl. studienschwerpunktbasiert (Lehramt/Wissenschaft) aussehen kann.

Wir als Fachgruppe tragen die Entscheidung als stimmberechtigter Teil des Vorstands des Instituts mit und begrüßen eine Öffnung der Sportstudiengänge. Dabei verstehen wir diesen Prozess nicht als Einbahnstraße, sondern vielmehr als Möglichkeit am Erfahrungsschatz der Personen teilzuhaben, denen ein Zugang zum Sport Studium bisher verwehrt geblieben ist. Unser Anliegen fokussiert sich nicht darauf Menschen das Sportstudium zu verwehren, sondern vielmehr darauf wie die Lehre sowohl in Theorie und Praxis so exzellent werden kann, dass Studierende auf bestmögliche Art und Weise bei uns am Sportinstitut ausgebildet werden.

Die Fachgruppe Sportwissenschaften

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Ihr findet diesen bei der Caféte an der Wand. Schreibt uns Anregungen, Fragen, Wünsche, positive sowie konstruktive Kritik.
Wir freuen uns auf eure Post! :-)