Corinna Link

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schlözer Programm Lehrerbildung, Didaktik der Geschichte


Vita


  • 2007: Abitur
  • 2007-2012: Studium der Fächer Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2010-2011: Studium am University College Dublin
  • 2012: Leitung des Englischunterrichts auf der High Seas High School; Schulprojekt der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog
  • 2013-2015: Referendariat am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg (Studienseminar) und am Otfried-Preußler Gymnasium Pullach (Einsatzschule)
  • 2015: Lehrerin für Englisch an der Gustl-Lang Wirtschaftsschule Weiden
  • 2015-2016: Lehrerin für Englisch, Geschichte und Medien an der Semper-Oberschule Dresden
  • Seit Mai 2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schlözer Programm zur Lehrerbildung am Lehrstuhl Didaktik der Geschichte bei Prof. Dr. Michael Sauer



  • Hauptarbeitsgebiete


    • Schlözer Programm Lehrerbildung: Entwicklung, Implementation, Erprobung und Evaluation des Zusatzzertifikats zum Fächerübergreifenden Unterrichten im Bereich "Gesellschaftslehre bilingual"
    • Phasen- und fächerübergreifende Vernetzung der Akteure im Lehramtsausbildungsbereich "Bilinguales Unterrichten"
    • Netzwerkkoordination "Bilingualer Sachfachunterricht"



    • Dissertationsprojekt

      Interkulturelle Kontroversität als Mehrwert Bilingualen Geschichtsunterrichts?

      Wo liegt der geschichtsdidaktische Mehrwert bilingualen Unterrichts im Vergleich zu monolingualem? Ein Spezifikum ist der in der Bilingualität angelegte bi- und damit interkulturelle Blick auf die Vergangenheit. Es gilt also festzustellen, ob bilingual unterrichtete Schülerinnen und Schüler kompetenter mit interkultureller Kontroversität umgehen als monolingual unterrichtete. Diese Fragestellung wird im Promotionsvorhaben untersucht, indem die kulturellen Perspektiven anhand der je unterschiedlich angelegten Konzepte zum Imperialismus aufgezeigt werden. Sie lassen sich für den deutsch-englischen Unterricht in einem ersten Arbeitsschritt durch eine Analyse deutscher und englischer Schulbücher mithilfe von Concept Maps aufzeigen. Ob die bilingual unterrichteten Schülerinnen und Schüler in einem höheren Maße über das deutsche und das englische Konzept verfügen, besser zwischen diesen differenzieren und koordinierter mit ihnen umgehen können, wird in einem zweiten Arbeitsschritt mithilfe einer Fragebogenstudie untersucht.


      Auszeichnungen


      • 2017 - Posterpreis für die Vorstellung der Dissertation auf der Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik


      • Vorträge


        • "Der deutsche" und "der englische" Blick auf Imperialismus/Imperialism. Vortrag auf der IX Nachwuchstagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) vom 15.-16. Juni 2018 in Kassel
        • "Chancen und Herausforderungen der Konzeptäquivalenz im bilingualen Geschichtsunterricht" - Vortrag und Workshopleitung auf dem 'Zweiten Tag des Bilingualen Unterrichtens' am 22.02.2019 in Wuppertal



        • Lehre
          Sommersemester 2017:
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (I)

          Wintersemester 2017/18:
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (II)
          Teaching Social Science Subjects - in Practice (Praxismodul und Begleitseminar)

          Sommersemester 2018:
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (I)
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (II)
          Teaching Social Science Subjects - in Practice (Praxismodul und Begleitseminar)

          Wintersemester 2018/19:
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (I)
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (II)

          Sommersemester 2019:
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (I)
          Teaching Social Science Subjects - in Theory (II)