Friederike Runge

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schlözer Programm Lehrerbildung, Didaktik der Gesellschaftswissenschaften


Vita


  • 2009: Abitur am Gymnasium Othmarschen, Hamburg
  • 2010-2011: Studium der Europäischen Medienwissenschaften an der Universität Potsdam
  • 2011-2017: Lehramtsstudium der Fächer Englisch und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2013-2017: Studentische Hilfskraft im deutsch-französischen Forschungsnetzwerk Saisir l'Europe an der Humboldt-Universität zu Berlin. U.a. Mitarbeit im Forschungsseminar "Geschichte als Film"
  • 2017: Abschluss des Master of Education; Titel der Masterarbeit: "Geschichte schreiben - Geschichte lernen? Theorie und Praxis des diskursiven Schreibens im bilingualen Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I"
  • seit Juni 2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schlözer Programm Lehrerbildung am Lehrstuhl Didaktik der Geschichte bei Prof. Dr. Michael Sauer




Hauptarbeitsgebiete


  • Schlözer Programm Lehrerbildung: Entwicklung von Bausteinen zur Umsetzung forschenden Lernens in der didaktischen Hochschullehre der Gesellschaftswissenschaften
  • Geschichtsdidaktische Hochschullehre




Dissertationsprojekt

Geschichtsdidaktische Hochschullehre - Inhalte, Umsetzung und Ziele

Im Zusammenhang mit der Leistungsbewertung von Schüler*innen durch PISA u.a. ist die Ausbildung von Lehrkräften zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Die Beschaffenheit dieser Ausbildung ist für das Fach Geschichte bisher allerdings nicht flächendeckend erfasst worden. Ziel des Promotionsprojektes ist es darum zu untersuchen, was angehende Geschichtslehrkräfte aus Sicht der Lehrenden in den geschichtsdidaktischen Anteilen des Studiums lernen sollen, wie dies praktisch umgesetzt wird und welche Begründungen dem zugrunde liegen. Dazu werden zunächst mittels einer Dokumentenanalyse Studiengangstrukturen und übergeordnete Konzeptionen als Voraussetzungen für die Gestaltung der Lehre untersucht. Mittels einer anschließenden Interviewstudie soll dann die tatsächliche Ausgestaltung der Lehre auf der Ebene einzelner Lehrveranstaltungen fokussiert werden. Dabei ist neben der persönlichen Überzeugung der Lehrenden auch von Interesse, wie sie mit von außen an sie herangetragenen Vorgaben und Ansprüchen an ihre Lehre umgehen.