Biographie

geboren 1991 in Hamburg
2010-2014 Studium der ev. Theologie und Germanistik (Bachelor) in Göttingen
März 2014 Bachelor of Arts der Georg-August-Universität Göttingen
2013-2017 Studium der ev. Theologie (Magister) und Philosophie (Bachelor) in Göttingen
2013-2017 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Systematische/Reformierte Theologie (Prof. Dr. Martin Laube) in Göttingen
Juli 2017 Erste Theologische Prüfung vor der Prüfungskommission der Evangeisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland in Hamburg
seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische/Reformierte Theologie (Prof. Dr. Martin Laube) in Göttingen
2017-2019 Sprecherin des akademischen Mittelbaus der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universtiät Göttingen

Lehre
Didaktische Zusatzqualifikation: Zertifikat Hochschuldidaktik der Georg-August-Universität Universität Göttingen

Veranstaltungen
  • WiSe 2017/18: Proseminar „Adolf von Harnack - Das Wesen des Christentums“
  • SoSe 2018: Übung „Anthropologie“
  • WiSe 2018/19: Blockseminar „Hans Joas - Die Macht des Heiligen“, Proseminar „Bekenntnisschriften“
  • SoSe 2020: Hauptseminar „Hans Blumenberg“
  • WiSe 2021/22: Proseminar „Schrift“, Übung „Grundtexte der Dogmatik“
  • SoSe 2022: „Examensvorbereitungskurs Dogmatik“

  • Vorträge
  • Vortrag „Das Ritual bestimmt den Mythos – Zur Rolle des Rituals in Ernst Cassirers Beschreibung des Mythos als symbolische Form“ auf dem XII. Kongress der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft am 20.09.2018 in Marburg
  • Vortrag „Überlegungen zum Verhältnis von Religion und Rationalität anhand der Mythostheorie Ernst Cassirers“ im ESG-Studienhaus in Göttingen am 28.03.2019
  • Online-Vortrag „Heidegger - Leben und Werk“ im Breklumer-Salon des Christian Jensen Kollegs am 15.09.2021

  • Dissertationsprojekt
    Arbeitstitel: Religion und Distanz — Theologische Neubestimmungen des christlichen Religionsbegriffs im Anschluss an die Mythostheorien Ernst Cassirers und Hans Blumenbergs

    Kurzbeschreibung: Die Dissertation bestimmt „Religion“ im Anschluss an den Kulturphilosophen Ernst Cassirer(1874-1945) als eine symbolische Form, die sich in Differenz aber auch in entscheidender Nähe zur symbolischen Form des Mythos konstituiert. Diese Wahrnehmung von Religion im Spannungsfeld vom rituell-pragmatischen mythischen Ausdruckserlebnis einerseits und sprachlich-reflexiver Darstellung andererseits wird zur Grundlage für eine anthropologisch fundierte Näherbestimmung von Religion im Anschluss an die Philosophie Hans Blumenbergs (1920-1996). Blumenbergs Arbeit am Mythos und sein eigener Umgang mit den biblischen Narrativen in seiner Matthäuspassion werden dabei zum Ausgangspunkt für eine Beschreibung von Religion als einer Kontingenzbewältigungspraxis, die sich durch eine Distanzierung vom Absoluten auf den Umwegen der Narration als „Arbeit an der Bibel“ vollzieht.