Seminar für Deutsche Philologie

Prof. Dr. Henrike Manuwald

Professorin für germanistische Mediävistik / Ältere deutsche Literatur und Sprache


Aktuelles

Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden in Cambridge (31. Mai – 2. Juni 2018), finanziert vom DAAD. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2018 möglich, Details finden Sie hier.

Curriculum Vitae

Seit 2016 Professorin für Germanistische Mediävistik an der Georg-August-Universität Göttingen; 2008-2016 Juniorprofessorin für Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, während dieser Zeit Forschungsaufenthalte in Cambridge (Visting Fellow Commoner am Trinity College) und Oxford (Feodor-Lynen-Stipendium), außerdem Graduate Internship am Getty Museum in Los Angeles; 2014 Habilitation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; 2007-2008 wiss. Mitarbeiterin im Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" an der Universität zu Köln; 2006 Promotion an der Universität zu Köln


Arbeitsschwerpunkte

Historische Forschungsschwerpunkte:

  • deutsche Literatur des Hoch- und Spätmittelalters (insbes. Höfischer Roman und Bibelepik)
  • Mittelalterrezeption im 19. Jahrhundert

  • Theoretische und methodische Schwerpunkte:

  • Kultursemiotik
  • Historische Semantik
  • Fiktionalität, Faktualität, Referentialität
  • Übersetzung (auch intermedial), kulturelle Aneignung
  • Medialität, insbes. "Text und Bild"
  • Text- und Editionstheorie


  • Lehre

  • Aktuelle Lehrveranstaltungen im UniVZ


  • Forschungsprojekte

  • externes Teilprojekt G2 "vita mixta. Zur Laikalisierung eines geistlichen Konzepts" im SFB 1015 "Muße" an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2. Förderphase 2017–2020); Nachfolgeprojekt des zusammen mit Prof. Dr. Burkhard Hasebrink geleiteten Teilprojekts C1 "Paradoxien der Muße im Mittelalter. Paradigmen tätiger Untätigkeit in höfischer und mystischer Literatur", s. dazu auch die Projekthomepage:
    muozedigital
  • kommentierte Edition des "Andachtsbüchleins aus der Sammlung Bouhier"
  • Beteiligung am DFG-Netzwerk "VAS – Vor-Augen-Stellen" mit einem Projekt zu den deutschsprachigen 'erzählenden Armenbibeln'


  • Publikationen in Auswahl

  • Carving the Folie Tristan: ivory caskets as material evidence of textual history, in: The Materiality of Medieval Romance, hg. von Nicholas Perkins, Woodbridge 2015, S. 215-231, Tafeln IV-VII.
  • Die "Einhornjagd im Hortus Conclusus". Ein marianisches Bildmotiv zwischen Narrativierung und Diagrammatisierung, in: Diagramm und Narration, hg. von Hartmut Bleumer, Stuttgart/Weimar 2014 (Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 43, Heft 176), S. 127-148.
  • Gott "vor dem Gesetz". Göttliches und menschliches Recht im "Evangelium Nicodemi" Heinrichs von Hesler, in: Das Gesetz – The Law – La Loi, hg. von Andreas Speer und Guy Guldentops, Berlin, Boston, 2014 (Miscellanea Mediaevalia 38), S. 663-690.
  • Das Nibelungenlied als "moderner Roman"? Die Wigand'sche Prachtausgabe (1840/41) und ihre Rezeption, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 84 (2010), S. 409-447.
  • Medialer Dialog. Die "Große Bilderhandschrift" des Willehalm Wolframs von Eschenbach und ihre Kontexte. Diss. Köln 2006, Tübingen, Basel 2008 (Bibliotheca Germanica 52).


  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Jutta Gilles (Sekretariat): Jutta.Gilles@phil.uni-goettingen.de
  • Dr. Daniel Eder (wiss. Mitarbeiter)
  • Christian Schmidt, M.A. (wiss. Mitarbeiter, SFB-Teilprojekt)
  • Dr. Silke Winst (LfbA ab 1.4.2017)
  • Dr. Claudia Wittig (LfbA bis 31.3.2017)
  • Xenia Buchwald (stud. Hilfskraft)
  • Eva-Lotte Gebhardt (stud. Hilfskraft)
  • Joana Thinius (stud. Hilfskraft)