Aulakonzerte
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Samuel Barber

Samuel Barber




Geschäftsstelle Göttinger Kammermusikgesellschaft:

Frau Katharina Troe
Sudetenlandstr. 22
37085 Göttingen



SAISON 2016/17: ZAUBERHAFTE ARRANGEMENTS - (UN-)VERTRAUTE ORIGINALWERKE


Die musikalische Bearbeitung stellt in der Musikgeschichte Europas neben dem "Originalwerk" eine nicht wegzudenkende Praxis dar. Im späten 18. und im 19. Jahrhundert wurde der sogenannte Klavierauszug - bis hin zur Schallplatte - zur gängigsten Form der Bearbeitung. Große, selten zu hörende Orchester- und Kammermusikwerke wurden in bürgerlichen Häusern oft zu zwei oder vier Händen aus Klavierauszügen musiziert. Thomas Mann sprach von "Klavier-Abstraktionen", die die Musizierenden "in höchste Höhen des Erlebens" zu versetzen vermöchten. Sowohl in diesen pianistischen Transkriptionen als vielmehr noch in den Arrangements für kleine und umso durchsichtigere Besetzungen muss man eigenständige musikalischen Schöpfungen erkennen. Sie bereichern als historische Phänomene das Repertoire und sind im aktuellen Konzertleben zu unentbehrlichen Raritäten geworden.

Junge Ensembles jenseits der ersten markanten Wettbewerbsgewinne stellen 2016/17 in Aulakonzerten beides vor, Arrangements und Originalwerke: das Van Baerle Trio, das Dover-, das Schumann-, das Meccore Quartett und zwei gemischte Ensembles, "Berlin Counterpoint" und "Oxalys".


Abschlußkonzert der Saison:

6. Konzert: Sonntag, 23. April 2017

"OXALYS", Brüssel
(Kammerensemble aus Bläserquintett, Streichern, Harmonium, Celesta, Klavier, Schlagwerk und Mezzo-Sopran-Stimme)

Oxalys

Kammerfassungen des Wiener Vereins für musikalische Privataufführungen:
Bruckner: 7. Sinfonie, arr. von Hanns Eisler, Erwin Stein und Karl Rankl
Mahler: "Das Lied von der Erde" (1912), Finale, arr. 1921 von Schönberg, ergänzt von Webern und (zum allergrößten Teil) 1983 (!) von Rainer Riehn.