Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB)

Lehrerbildung an der Universität Göttingen

Die Lehrerbildung hat an der Georg-August-Universität eine lange und ruhmreiche Tradition: Hier entwarfen im 19. Jahrhundert Johann Friedrich Herbart eine wissenschaftliche Theorie des Unterrichts, in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts Erich Weniger und Wolfgang Klafki die „Göttinger Schule der Didaktik“ und Heinrich Roth sein lerntheoretisches Stufenmodell des Unterrichts.
Als klassische Volluniversität vertritt die Georg-August-Universität ein für Niedersachsen einmalig breites Fächerspektrum. Seit den 80er Jahren konzentriert sie sich dabei neben der Ausbildung zum Lehramt an berufsbildenden Schulen ganz auf die gymnasiale Lehrerbildung. Zur Zeit werden 30% der angehenden Gymnasiallehrer/innen in Niedersachsen in Göttingen ausgebildet.
Lehrerbildung in Göttingen ist ein forschungsorientiertes Studium in zwei Fachwissenschaften und deren Didaktik sowie den Bildungswissenschaften Pädagogik und Psychologie und wird in Verantwortung der Zentralen Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) organisiert.

Zum Lehramt an Gymnasien über Bachelor und Master
Die konsekutive Lehrerbildung an der Georg-August-Universität gliedert sich in eine polyvalente Ausbildung mit fachwissenschaftlichem Schwerpunkt im 2-Fächer-Bachelorstudiengang und ein viersemestriges Masterstudium im Studiengang "Master of Education", in dem die Studierenden ein integriertes Studienangebot im Hinblick auf das Handlungsfeld Schule und Unterricht präsentiert bekommen. Mit dem Abschluss "Master of Education" können sich die Absolventen in ganz Deutschland für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien bewerben.