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Einrichtung der DFG-Forschergruppe „Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989“

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat am 6. Dezember 2012 die Forschergruppe „Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989“ eingerichtet. Die Antragsteller sind Theologen, Historiker, Rechtswissenschaftler und Politikwissenschaftler aus Göttingen und München. Sprecher ist Prof. Dr. Christian Albrecht (LMU München), stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. Reiner Anselm (seit 10/2014 ebenfalls LMU München). Aus der theologischen Fakultät sind darüber hinaus Prof. Dr. Martin Laube und — als assoziierter Kooperationspartner — Prof. Dr. Thomas Kaufmann beteiligt.


Die Auseinandersetzungen um Wiederbewaffnung, Wirtschaftsordnung und Sozialstaat, Ehe- und Familienbilder, Ökologie und Frieden entfachten in der „alten“ Bundesrepublik zwischen 1949 und 1989 ethische Kontroversen, an denen der Protestantismus maßgeblich beteiligt war. Die Forschergruppe strebt die interdisziplinäre Erschließung des protestantischen Beitrags zu derartigen ethischen Debatten zwischen 1949 und 1989 als Beitrag zu einer gesellschaftspolitisch informierten Religionsgeschichte der alten Bundesrepublik an. Im Hintergrund steht zugleich die Frage nach den Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Zeit nach der Wiedervereinigung. Weitere Informationen: www.for1765.de.