Abteilung für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug
Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie

Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte des Lehrstuhls (Auswahl)

Criminal Law Discourse in the Interconnected Society (CLaDIS)

The project „Criminal Law Discourse in the Interconnected Society (CLaDIS)”, externally funded by "Zukunftsdiskurse", Lower Saxony Ministry of Science and Culture, will start soon. Further information can be found here.

Demnächst startet das Drittmittelprojekt „Criminal Law Discourse in the Interconnected Society (CLaDIS)”, das mit Mitteln aus der Ausschreibung „Zukunftsdiskurse“ des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums gefördert wird. Nähere Informationen finden Sie hier.

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Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Ansprechpartnerin: Katrin Höffler


RadigZ - Radikalisierung im digitalen Zeitalter

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Academic research has recently shown the influence of the internet in processes of radicalisation. The internet and especially social media offer new opportunities for extremists to disseminate propaganda online. The internet facilitates the use of uncontrolled, quick and cheap information transfer for extremists to connect, interact and communicate with a broader audience. In this context, extremists can take advantage of the lack of external control and anonymity that the internet offers.
Until now, many aspects of online radicalisation have been insufficiently explored. The main research issues are the influences of the internet on promoting radicalisation processes and the connection between new media and radicalisation.
The project is headed by the Criminological Research Institute of Lower Saxony (KFN). Further information can be found at http://www.radigz.de.

The subproject in Goettingen focuses on conducting and evaluating expert interviews with professional observers including security authorities and civil society institutions. A further focus lies on the analysis and evaluation of existing prognosis tools.

Contact: Katrin Höffler, Miriam Meyer, Veronika Möller


Ziel des Verbundprojekts "Radikalisierung im digitalen Zeitalter - Risiken, Verläufe und Strategien der Prävention (RadigZ)" ist es, unterschiedliche Präventionsansätze und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die sich auf entwicklungsbezogene Radikalisierungsprozesse beziehen und die Gefährdungspotentiale des Internets als zentrales Verbreitungsmedium extremistischer Ideologien in besonderer Weise berücksichtigen. Neben einer vertieften Analyse der Wirkungen von internetbasierter Propaganda sowie der Identifikation vulnerabler Gruppen und Personen ist daher die Entwicklung zielgruppenspezifischer Schutzmaßnahmen das zentrale Anliegen des Projekts. Dies soll insbesondere durch eine kritische Analyse bereits bestehender Präventionsbemühungen sowie durch an Radikalisierungsprozessen orientierte und neu entwickelte Präventionsmaßnahmen geschehen. Das Projekt adressiert dabei unterschiedliche extremistische Ideologien.
Das Projekt wird vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen geleitet. Informationen hierzu und zu weiteren Verbund- und Projektpartnern unter http://www.radigz.de.

Schwerpunkt der Arbeiten in Göttingen sind zum einen Biographie- und Netzwerkanalysen, zum anderen Erkenntnisse von Sicherheitsexperten abzufragen, mit dem Ziel, Prognosen zu ermöglichen.

Ansprechpartnerinnen: Katrin Höffler, Miriam Meyer, Veronika Möller


Predictive Algorithms in the Criminal Law System - Predictive Policing

Time Magazine named predictive policing one of the 50 most important innovations in 2011. The software concept that is designed to give police departments the locations of future crimes before they occur has since spread around the world and is considered one of the most promising technology-led law enforcement tactics to date. My thesis explores predictive policing approaches in Germany and the United States from a legal perspective and aims at sketching at set of framework principles by which predictive policing may be governed in the future.

Datengestützte Prognose von Verbrechen - Predictive Policing
Bereits 2011 wurde Predictive Policing vom Time Magazin zu einer der 50 bedeutendsten Innovationen des Jahres gekürt. Das Softwarekonzept, das der Polizei die Orte zukünftiger Verbrechen nennt, bevor sie sich ereignen, hat seitdem einen globalen Siegeszug angetreten und gilt heute als eines der vielversprechendsten technologiebasierten Strafverfolgungstaktiken. Mein Dissertationsvorhaben untersucht Predictive Policing Ansätze in Deutschland und den USA aus einem rechtlichen Blickwinkel, und strebt den Entwurf von Grundprinzipen an, an denen Predictive Policing in Zukunft ausgerichtet werden kann.
Ansprechpartnerin: Lucia Sommerer


Tötungsdelikte an Neugeborenen und die Möglichkeit der vertraulichen Geburt

Mit dem Ziel der Verhinderung von Kindstötungen hat der Gesetzgeber das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt erlassen, welches am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist (BGBl. I S. 3458). Ob die Möglichkeit der vertraulichen Geburt tatsächlich hierzu beitragen kann, ist jedoch aufgrund der Aktualität der gesetzlichen Regelung bislang weitgehend unerforscht. Im Rahmen des Projektes soll besagtes Gesetz einerseits in zivilrechtlicher Hinsicht, andererseits die Rechtstatsächlichkeit mit Blick auf die angestrebte Präventionswirkung in ihren strafrechtlichen und kriminologischen Bezügen untersucht werden.
Ansprechpartnerin: Sophie Marsch