Merten Kröncke


Curriculum Vitae
Studium der Deutschen Philologie und der Geschichtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen (2013–2019) und an der University of York (2015). Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes (2013–2019). Auszeichnung der Bachelorarbeit mit dem Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte (2018). Während des Studiums studentische Hilfskraft am Seminar für Deutsche Philologie, am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte sowie im DFG-Projekt „Das Herstellen von Plausibilität in Interpretationstexten. Untersuchungen zur Argumentationspraxis in der Literaturwissenschaft“ (Leitung: Prof. Dr. Simone Winko). Seit April 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „The Beginnings of Modern Poetry“ (Leitung: Prof. Dr. Fotis Jannidis, Prof. Dr. Simone Winko) im DFG-Schwerpunktprogramm 2207 „Computational Literary Studies“.

Forschungsschwerpunkte

  • Lyrik des Realismus und der Moderne
  • Geschichtslyrik
  • Digital Humanities
  • Militärgeschichte



Aktuelle Projekte

  • Geschichtslyrik, ca. 1850–1950 (Dissertationsprojekt): Das Projekt untersucht die deutschsprachige Geschichtslyrik von ca. 1850 bis 1950. Angestrebt wird eine möglichst umfassende Geschichte der Gattung in ihren ästhetischen und historischen Kontexten. Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, welche Transformationsprozesse die Geschichtslyrik angesichts des Übergangs von Realismus zu literarischer Moderne erlebte. Ein zentraler Teil der Arbeit wird in einer systematischen Korpusanalyse von Texten in zeitgenössischen Geschichtslyrik-Anthologien bestehen. Daneben wendet sich das Projekt Aspekten der Gattungstheorie und -poetik sowie der Produktion, Distribution, Funktionalisierung und Rezeption von Geschichtslyrik zu.
  • The Beginnings of Modern Poetry (DFG-Projekt): Das von der DFG als Teil des Schwerpunktprogramms 2207 „Computational Literary Studies“ geförderte Projekt „The Beginnings of Modern Poetry“ untersucht die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik im Zeitraum von ca. 1850 bis 1910. Das Untersuchungskorpus besteht aus mehreren tausend Gedichten aus zeitgenössischen Lyrik-Anthologien. Um die Texte zu analysieren, kommen neben einer qualitativen, manuellen Annotation vor allen Dingen quantitative, computergestützte Verfahren zur Anwendung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.



Publikationen (in Auswahl)

  • Chaos und Kohärenz. Eine Grundkonstellation der Schlachtrepräsentation und eine neue Perspektive der Forschung. Analysen am Beispiel der Schlacht an der Somme, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 80.1 (2021) (im Erscheinen).
  • Zufall in Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues, in: Monatshefte 112.3 (2020), S. 452–478.
  • Schlieffens Schatten: Der Erfahrungsraum ‚Schlieffenplan‘ und der Westfeldzug 1940, in: Portal Militärgeschichte, 19.02.2019, URL: http://portal-militaergeschichte.de/kroencke_schlieffen.