Seminar für Deutsche Philologie

Seminar für Deutsche Philologie

Studentisches Team der Germanistischen Linguistik veröffentlicht FoLL-Ergebnisse in internationaler Fachzeitschrift

Im Sommersemester 2017 untersuchte ein studentisches Team der Germanistischen Linguistik im Rahmen von FoLL („Forschungsorientiertes Lehren und Lernen“) unter Betreuung von Dr. Mailin Antomo (Mentor: Prof. Dr. Markus Steinbach) die Frage, ob konversationelle Implikaturen zum Lügen geeignet sind und ob die Bewertung von falschen Implikaturen vom Entwicklungsstand abhängig ist. Dafür entwickelte das Team videobasiertes Testmaterial und testete über 90 ProbandInnen, zwei Drittel davon Kinder zwischen 5 und 9 Jahren. Die Ergebnisse, die bereits im November 2017 im Rahmen der öffentlichen Präsentation aller FoLL-Teams in Göttingen vorgestellt wurden, wurden nun im Journal of Pragmatics (Elsevier) veröffentlicht und können bis Mitte Dezember unter dem folgenden Link eingesehen werden:

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Neue Humboldt-Stipendiatin am Seminar für Deutsche Philologie

Seit dem 01.10.18 ist die Oxforder Germanistin Joanna Raisbeck als Stipendiatin der Humboldt-Stiftung am Seminar für Deutsche Philologie zu Gast. Joanna Raisbeck schließt derzeit ihre Dissertation über das Verhältnis zwischen Individuum und Welt als Folge der Spinoza-Renaissance im Werk von Karoline von Günderrode (1780-1806) ab. Diese Philosophin und Autorin der deutschen Frühromantik steht noch heute häufig im Schatten bekannterer Zeitgenossen wie Novalis. Auch in ihren weiteren Forschungen befasst sich Joanna Raisbeck schwerpunktmäßig mit der Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts. In ihren aktuellen Forschungen, die sie in Göttingen vorantreiben möchte, befasst sie sich mit Inszenierungsstrategien populärer Autorinnen und Autoren außerhalb des traditionellen Kanons der deutschen Literatur, wie etwa Ludwig Gotthard Kosegarten.

Joanna Raisbeck ist für das akademische Jahr 2018/19 in Göttingen zu Gast. Sie wird von apl. Prof. Dr. Gerhard Kaiser betreut.