Seminar für Deutsche Philologie

Sommersemester 2021

Die Mitarbeiter*innen des Seminars sind wie bisher zu ihren Sprechzeiten digital zu erreichen (Angaben auf den jeweiligen Personalseiten). Bitte vereinbaren Sie Termine über Email.
Aktuelle Informationen des Prüfungsamts finden Sie hier.
Informationen des Universitäts-Präsidiums finden Sie hier.

Bleiben Sie gesund und bis hoffentlich bald wieder in Präsenz!


Wie finde ich in Göttingen Bücher zur Vorlesung, wie mittelalterliche Handschriften im Internet?

Mittelalter zum Anfassen

Diese und weitere, in den Seminaren oft gestellte Fragen werden neuerdings von Tutorials beantwortet, die die Abteilung Germanistische Mediävistik auf dem Youtube-Kanal der Universität zur Verfügung gestellt hat. Welche Informationen benötigt werden, haben wir über Fragebögen in den Seminaren ermittelt, die Produktion der sechzehn Videos wurde durch das MWK-Förderprogramm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ ermöglicht. Wer unsicher ist, wo die im Seminar zitierten Textausgaben mittelalterlicher Literatur oder die handschriftliche Überlieferung des Mittelalters zu finden ist, kann sich hier informieren – und mit der eigenen wissenschaftlichen Arbeit beginnen:

more…

Nachruf auf Stefan Walfort

Wir trauern um Stefan Walfort


Neues DFG-Schwerpunktprogramm zum Thema „Visuelle Kommunikation (ViCom)“


Im Mittelpunkt des von Prof. Dr. Cornelia Ebert (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Markus Steinbach (Georg-August-Universität Göttingen) eingeworbenen Schwerpunktprogramms steht die linguistische Untersuchung spezifischer Eigenschaften der visuellen Modalität als Kommunikationskanal und ihrer Interaktion mit anderen Kommunikationskanälen. Ausgangspunkt des Programms sind sprachbegleitende Gesten und Gebärdensprachen als Paradebeispiele für die visuelle menschliche Kommunikation. Das Schwerpunktprogramm ist stark interdisziplinär ausgerichtet und bringt die formale Linguistik mit anderen Disziplinen und Forschungstraditionen wie der kognitiven Sprachwissenschaft, Semiotik, Psychologie, Computerlinguistik, Tierkommunikation sowie den Neuro- und Kulturwissenschaften zusammen.


Weitere Informationen hier .



Neue multimediale und multimodale Lehr- und Lernplattform für die Einführungskurse in die Deutsche Gebärdensprache (DGS)


Die Germanistische Linguistik bietet seit Jahren sehr erfolgreich sprachpraktische Kurse zum Erwerb der Deutschen Gebärdensprache (DGS) an. In diesen einführenden Kursen werden neben sprachpraktischen Kompetenzen auch grundlegende Kenntnisse der Grammatik der DGS sowie der Kultur und Geschichte tauber Menschen in Deutschland vermittelt. Daher sind neben schriftsprachlichen Informationen Bilder und Videos sowohl für ein kursbegleitendes Lexikon wie auch für ausgewählte sprachpraktische und grammatische Übungen unerlässlich. Ein Team von tauben und hörenden Dozent*innen und Studierenden hat nun unterstützt durch das MWK-Förderprogramm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ ein interaktives E-Learning-Modul für die DGS-1-Kurse entwickelt. Das E-Learning-Modul besteht aus vier Modulen: Lexikon, Übungsaufgaben, Grammatik und Glossar. Die neue Plattform stellt den Studierenden so die für diesen Kurs relevanten Materialien in einer adäquaten und mit den Lernzielen des Kurses kompatiblen Weise online zur Verfügung. Bei der Entwicklung und Implementierung der Lernplattform wurden die in ILIAS vorhanden technischen Möglichkeiten optimal genutzt (beispielsweise Lernkarten mit Videos, interaktive Videos). Insgesamt würden über 3.000 Videos produziert und in die einzelnen Lernmodule integriert.


Weitere Infos hier.



Litlog-Podcast


Zehn Jahre Litlog, das ist Grund zu feiern und sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft zu blicken. Doch da die geplante Party mit Podiumsdiskussion leider nicht stattfinden kann, begeht Litlog das Jubiläum nun mit einem festlichen Podcast, moderiert von den Redakteur*innen Oke-Lukas Möller und Hanna Sellheim. Darin werfen sie mit Janet Boatin, einer der Litlog-Gründer*innen, einen Blick in die Geschichte des Projekts und fragen, wie es überhaupt entstanden ist. Seit zehn Jahren bietet Litlog Studierenden der Uni Göttingen eine Plattform, um ihr journalistisches Schreiben zu üben und erste Arbeitsproben zu veröffentlichen. Trotzdem ist der Berufseinstieg in den Journalismus nicht einfach. Die Literaturkritikerin Miriam Zeh erzählt von ihren eigenen Anfängen und beantwortet Fragen rund um Arbeitsproben, Ausbildung und Querfinanzierung. Doch kann man heute überhaupt noch von Kulturjournalismus und Literaturkritik leben? Auch darüber wird gesprochen und diskutiert, wohin sich das Feuilleton in Zeiten von Twitter-Debatten und Bookstagram entwickelt.


Zu hören gibt es den Podcast hier.