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Willkommen zum Thomas-Oppermann-Kulturforum

Kultur und Wissenschaft unter einem Dach

In der Berliner Straße, unter einem Dach mit dem Forum Wissen (Wissensmuseum) und dem Biodiversitätsmuseum plant die Universität in den nächsten Jahren ein Kulturforum, um dem kreativen Miteinander von Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit einen Raum zu geben. Hier bieten wir optimale Rahmenbedingungen, um in den für die Universität wesentlichen Dialog mit kulturellen und zivilgesellschaftlichen Institutionen aus Stadt und Region zu treten.

In den vergangenen Jahren sind öffentliche Debatten um die Bedeutung und Rolle von Wissenschaft verstärkt in den Vordergrund getreten. Die fehlende Anerkennung wissenschaftlicher Forschung sowie globale Initiativen dagegen verdeutlichen eine Auseinandersetzung, die sich daraus speist, dass die Prozesse des Wissen-Schaffens nicht mehr allgemein bekannt und verständlich sind. Hier setzt Wissenschaftskommunikation an, die es allen ermöglichen soll, diese Prozesse nachzuvollziehen. Denn ein breiter Austausch und eine Kultur des Wissens, die alle Teile innerhalb einer Gesellschaft ansprechen, werden notwendig, um die zentralen Herausforderungen unserer Zeit zu verhandeln und bestenfalls nachhaltig zu lösen.

Wissen ist darüber hinaus aber in gleichem Maße auch die Basis allen kulturellen Handelns und kreativer Tätigkeit. Kooperationen von Wissenschaft und Kultur sowie gemeinsame innovative Projekte können beide Bereiche für breite Gesellschaftsschichten öffnen und zu Innovation und Kreativität anregen.

Es bilden zukünftig drei Einrichtungen den Gesamtkomplex Forum Wissen: das Wissensmuseum mit seiner Basisausstellung und den Sonderausstellungsflächen, das Thomas-Oppermann-Kulturforum und das Biodiversitätsmuseum. Unter einem Dach bieten wir optimale Rahmenbedingungen, um den für die Universität essenziellen Austausch mit der Öffentlichkeit maßgeblich voranzubringen. Im Thomas-Oppermann-Kulturforum soll Kultur als Vermittlerin zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fungieren und mit Hilfe eines integrierenden Konzeptes die Universität mit den Akteuren aus kulturellen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen in Stadt und Region zusammenbringen und Kooperation ermöglichen.

Wissenschaftler*innen können sowohl aktuellste Forschungserkenntnisse oder ihre Arbeitsweisen, modernste Techniken und Methoden präsentieren und offen mit allen gesellschaftlichen Schichten in einen vielseitigen und auch kritischen Dialog treten. Akteure der kulturellen und künstlerischen Szene können diese Ergebnisse oder Methoden aufgreifen und für alle Seiten gewinnbringend im Wege künstlerischer Bearbeitung veranschaulichen, erproben oder zur Disposition stellen, die es interessierten Teilen der Gesellschaft ermöglicht, sie sich anzueignen und dabei in einen offenen Austausch mit der Wissenschaft treten. Das Thomas-Oppermann-Kulturforum wird somit zu einem Ort, an dem das gesellschaftliche Innovations-, Kreativitäts- und Erkenntnispotential gehoben wird.

Um der Begegnung von Kultur, Wissenschaft und Öffentlichkeit, ihrem kreativen Miteinander einen Raum zu geben, wird das Kulturforum im Nordflügel und im zweiten Obergeschoss des Gebäudekomplexes in der Berliner Straße 28 entstehen, das als Ort des gleichberechtigten Dialogs konzipiert ist. Mit einer Vielzahl unterschiedlich nutzbarer Veranstaltungs- und Arbeitsräume wird dies in ganz verschiedenen Formaten umgesetzt und erprobt werden.

Um dieser Begegnung von Kultur, Wissenschaft und Öffentlichkeit einen Ort zu geben, werden auf etwa 2500 qm mehrere Veranstaltungsräume, ein Schülerlabor, der mit moderner Technik ausgestattete historische Hörsaal, Arbeits- und Gruppenräume, ein Bühnenraum sowie ein Kultur-Raum-Region sowie ein Planetarium entstehen.

Die Umsetzung des Thomas-Oppermann-Kulturforums wird von wichtigen Partnern unterstützt: Der Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. wird als kommunaler Verband, zentraler Förderer und Netzwerkakteur für die regionale Kultur- und Museumslandschaft die kuratorische wie organisatorische Verantwortung für den „Kultur-Raum Region“ übernehmen, der die kulturelle Vielfalt der Region widerspiegelt, und als maßgeblicher Vermittler und Initiator von Kooperationen zwischen Wissenschaft und regionalen Kultureinrichtungen sowie Kunst- und Kulturschaffenden fungieren.

Eine weitere Kooperation ist mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) vorgesehen. Als Zusammenschluss aller ornithologischen Fachverbände in Deutschland vertritt der DDA etwa 11.000 aktive Vogelkundler*innen und ist mit Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Politikberatung auf Bundesebene aktiv.

Gemeinsam mit dem Förderverein Planetarium Göttingen e.V. sehen die derzeitigen Planungen auch ein Kultur- und Wissenschaftsplanetarium vor. Es soll als Planetarium genauso genutzt werden wie für Multimediavorstellungen und andere Vermittlungsformate. Die 360-Grad-Fulldome-Medientechnik schafft ein immersives Erleben und damit neue Erfahrungsformen für Kulturveranstaltungen, Wissenschaftskommunikation und digital-analoge Hybridformate.

Kontakt

Baumbach_Kora

Kora Baumbach
Projektleiterin Kulturforum

Tel.: 0551 39-28264
E-Mail