Wir sind auf der Suche nach einer*m wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d).
Außerdem sind wir auf der Suche nach Korrekturkräften (m/w/d) für das Sommersemester 2024.


Während die Entscheidung des OLG Hamm zur Klimaklage des peruanischen Landwirts Saul Lliuya gegen die RWE weiter auf sich warten lässt, haben Göttinger Moot-Gerichte in den letzten Tagen 27 mal über die (selbstverständlich: fiktive) Klage von Patrick Michell gegen die RWE entschieden. Michell verlor 2021 bei dem verheerenden Waldbrand von Lytton (Kanada) sein Haus an die Flammen und nahm die RWE auf Schadensersatz und Schmerzensgeld in Anspruch.

Die Moot-Gerichte hatten es in insofern einfacher als das OLG Hamm, als sie nicht in der Sache entscheiden mussten, sondern im Wettbewerb: Sie mussten entscheiden, welches Team seinen Fall besser präsentiert, seinen Mandanten besser vertreten hatte. In einem spannenden Finale konnten sich Lukas Mühlbauer und Maximilian Thümmel knapp gegen Anneke Alberts und Tim Priet durchsetzen.

Bereits in der vorlesungsfreien Zeit hatten die Teams jeweils eine Klageschrift und eine Klageerwiderung verfassen müssen. Die beste Klageschrift gelang dabei Felix Müller, die beste Erwiderung stammt von Ottilia Voigt. Gesamtsieger des 3. Georg-August-Moot wurden Felix Müller und Jakob Scherf: Sie waren in der Gesamtschau aus schriftlicher und mündlicher Leistung am Ende die Besten. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger:innen! Gratulation aber auch an die jeweils Zweit- und Drittplatzierten – und überhaupt an alle Teilnehmer:innen, die sich an den Moot herangewagt haben!

Ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam, insbesondere an Sebastian Otto und Frederik Burghardt, sowie an die vielen freiwilligen Richterinnen und Richter!

Mehr Informationen finden Sie auf www.georg-august-moot.de.


Nach den grandiosen Examenserfolgen (s.u.) feiert der Lehrstuhl eine weitere Auszeichnung: Sebastian Otto hat - gemeinsam mit Philipp Hagemann vom Lehrstuhl Veit - den den Fakultätspreis für den besten Leiter eines Begleitkollegs im Wintersemester 2021/22 gewonnen. Ganz herzliche Gratulation zu dieser hochverdienten Anerkennung! 


Nach den großen Erfolgen im letzten Durchgang will die Universität Göttingen auch im kommenden Wintersemester wieder mit einem Team am größten zivilrechtlichen Moot Court der Welt teilnehmen. Und Sie können mit dabei sein! Bewerben Sie sich noch bis zum 26.6.2022, um die einzigartige Vis-Moot-Erfahrung selbst zu erleben. 

Alle notwendigen Details finden Sie hier.

Für Unentschlossene findet am 8.6.2022 um 18 Uhr (s.t.) im Gerichtslabor eine Informationsveranstaltung statt. 



In einer Feierstunde im Niedersächsischen Justizministeriums hat Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza den jeweils zehn landesbesten Absolventinnen und Absolventen der ersten und der zweiten juristischen Staatsprüfung persönlich gratuliert (Prädikatsexamen trotz Pandemie | Nds. Justizministerium (niedersachsen.de)). Fünf Teilnehmer:innen dieser Feierstunde waren (aktuelle oder ehemalige) Angehörige des Lehrstuhls.  

Besonders erfolgreich waren die Lehrstuhlangehörigen bei der Ersten Prüfung: Sie belegen vier der ersten sechs Plätze. 

Platz 1: Muriel Nißle

  Platz 4: Katharina Spaeth

  Platz 5: Fabrizia von Stosch

  Platz 6: Lukas Holste

Und auch bei der Zweiten Prüfung erzielte ein ehemaliger Angehöriger des Lehrstuhls das beste Ergebnis.

  Platz 1: Dr. (!) Samad Zarifkar

Ihnen allen ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg! Wir freuen uns riesig mit Ihnen!!


Wer sein Fahrzeug mit einem Problem unbekannter Ursache in die Werkstatt bringt, muss manchmal feststellen, dass mehr als nur ein Defekt vorliegt. Oftmals wird dann aber zunächst nur einer in der Werkstatt erkannt und behoben. So erging es auch Gregor Mut. Als das Problem kurze Zeit später erneut auftrat, verlangte er vom Kfz-Meister Gustl Eder kostenlose Nacherfüllung. Eder lehnte ab, Mut rächte sich mit einer negativen Bewertung auf Google. Am Ende landete der Fall vor Gericht –allerdings vor einem fiktiven, nämlich demjenigen des 2. Georg-August-Moot. Getagt wurde vom 7. bis zum 9. Dezember in insgesamt 22 Verhandlungen. 18 Teams stritten als Parteivertreter für ihre Mandanten, und zwar in wechselnden Rollen: mal für den klagenden Kunden, mal für den beklagten Kfz-Meister. Zuvor, nämlich in der vorlesungsfreien Zeit, hatten die Teams bereits jeweils eine Klageschrift und eine Klageerwiderung verfassen müssen.

Die beste Klageschrift gelang dabei Julius Ewald, die beste Erwiderung stammt von Milan Korey. Diese beiden konnten sich – als Team – auch in den mündlichen Verhandlungen durchsetzen und dementsprechend souverän den Gesamtsieg einfahren. Herzlichen Glückwunsch! Gratulation aber auch an die jeweils Zweit- und Drittplatzierten – und überhaupt an alle Teilnehmer:innen, die sich an den Moot herangewagt haben.

Ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam vom Lehrstuhl Bach sowie an die vielen freiwilligen Richterinnen und Richter!

Mehr Informationen finden Sie auf www.georg-august-moot.de