Prof. Dr. Stefan Tetzlaff

Curriculum Vitae

  • 2018/2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Universität Kassel (Institut für Germanistik, Abt. NDL/Medienwissenschaft)
  • 2016 Post-Doc (Forschungskoordination) DFG Graduiertenkolleg Literarische Form. Geschichte und Kultur ästhetischer Modellbildung an der WWU Münster
  • 2014 Lehrbeauftragter an der Universität Siegen (Germanistisches Seminar); Promotion an der WWU Münster (Dissertation: Heterotopie. Raum als Textverfahren in Romantik und Realismus)
  • 2013-2017 Lehrkraft für besondere Aufgaben an der WWU Münster
  • 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der WWU Münster (Englisches Seminar, Koordination DFG-Antrag Graduiertenkolleg Literarische Form)
  • 2007-2010 Lehrbeauftragter an der WWU Münster (Germanistisches Institut)
  • Forschungsaufenthalte an der Paris Lodron Universität Salzburg und der Central European University / Eötvös Loránd University Budapest
  • Studium der Deutschen Philologie, Philosophie und der Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster



Arbeitsschwerpunkte

  • Literatur- und Mediengeschichte des ‚langen 19. Jahrhunderts‘
  • Semiotik der Populär- und Gegenwartskultur



Lehre

  • Aktuelle Veranstaltungen im UniVZ

  • Forschung

    • Asymmetrie – semiotische Modellierungen ungleicher Gegenüberstellungen in erzählender Literatur
    • Ansätze einer integralen Literaturgeschichte (vergessene AutorInnen und Texte des 19. Jahrhunderts)
    • Logiken der Inszenierung im Poetischen Realismus
    • Romantik und Neoromantik



    Publikationen in Auswahl

    • (Hg. mit David-Christopher Assmann) Poetik der Skizze. Verfahren und diskursive Verortungen einer Kurzprosaform vom Poetischen Realismus bis zur Frühen Moderne, Heidelberg: Winter 2019, darin: Zur bildlichen Logik der literarischen Skizze im 19. Jahrhundert, S. 135-154.
    • (Hg. mit Chr. Pflaumbaum, C. Rocks und Chr. Schmitt) Ästhetik des Zufalls. Ordnungen des Unvorhersehbaren in Literatur und Theorie, Heidelberg: Winter 2015, darin: Zufall und Modell. Zur Differenz der sekundären modellbildenden Systeme Romantik und Realismus, S. 193-208.
    • Heterotopie als Textverfahren. Erzählter Raum in Romantik und Realismus, Berlin/Boston: de Gruyter 2016.
    • Überlegungen zu ‚prekären‘ Literaturen am Beispiel von Theodor Fontane, Ernst Eckstein und Paul Lindau, in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 2018, S. 70-90.
    • Die Golems [Lemma], in: Cornelia Blasberg und Jochen Grywatsch (Hgg.): Annette von Droste-Hülshoff Handbuch, Berlin u.a.: de Gruyter 2018, S. 427-430.
    • Entsagung im Poetischen Realismus. Motiv, Verfahren, Variation, in: Moritz Baßler (Hg.): Entsagung und Routines. Aporien des Spätrealismus und Verfahren der frühen Moderne, Berlin: De Gruyter 2013, S. 70-114.
    • Paul Scheerbarts astrale Hermeneutik. Vorschlag zu einer Bestimmung des Begriffs Neoromantik, in: Hofmannsthal Jahrbuch 18 (2010), S. 245-271.
    • In Vorbereitung:
    • Batmans Zeichen. Zur Metonymie als semiotischem Verfahren in Superheldennarrativen, in: Florian Nieser (Hg.): Die Dechiffrierung von Helden. Aspekte einer Semiotik des Heroischen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Bielefeld: transcript 2020, S. 79-101.
    • Why so serious, Snow White? – Superheldencomics im Spiegel der Märchenform, in: Maren Conrad (Hg.): Moderne Märchen. Populäre Variationen in jugendkulturellen Literatur- und Medienformaten der Gegenwart, Würzburg: Königshausen & Neumann 2019, S. 17-39.
    • Erzählte Öffentlichkeit nach 1848. Weltmodelle des Realismus als Reflexion auf die Semiosphäre der Publizistik, in: Urs Büttner und Sarah Michaelis (Hgg.): Öffentlichkeiten. Theorie und Geschichte ästhetisch-politischer Praxen, FaM: Campus [in Vorber.].
    • Echtzeit und Simulation. Zu filmischen Verfahren der fingierten Koppelung von diegetischer und rezeptiver Zeit, in: Stephan Brössel und Susanne Kaul (Hgg.): Echtzeit im Film. Konzepte – Wirkungen – Kontexte, München: Fink [im Druck].