E-Learning-Service

Vorlesungsaufzeichnungen

Inhalte klassischer Präsenzlehre sind flüchtig, können aber mit Hilfe von Aufzeichnungen festgehalten werden. Hierbei gilt es nicht nur Inhalte wie z. B. PowerPoint-Folien oder PDF-Dokumente verfügbar zu machen, sondern diese mit Bild und Ton zu kombinieren, so dass die Rahmenbedingungen das Lernen erleichtern.

Die Aufnahme von Tafelanschrieben gehört auch zu so einer Aufzeichnung. Die Nutzung von interaktiven Tafeln für diesen Zweck macht dies ohne großen Aufwand möglich.

Warum Vorlesungsaufzeichnungen einsetzen?
In erster Linie dienen Vorlesungsaufzeichnungen dazu die Präsenzsitzung vor- und nachzubereiten. Studierende verwenden die Aufzeichnung zur Prüfungsvorbereitung und können die Aufzeichnungen in ihrem eigenen Tempo anschauen. Verpasste Inhalte können aufgeholt werden und das Lernen wird zeit und- ortunabhängiger. Die Vereinbarkeit von Studium mit Familie und anderen Verpflichtungen wie Beruf erfordert die Aufzeichnungen der Präsenzsitzungen.

Darüber hinaus können Sitzungen, für die vorab eine Vorlesungsaufzeichnung zur Vorbereitung bereitgestellt wurde, zur Vertiefung der Inhalte und praktische Übungen verwendet werden.

Wie setze ich Vorlesungsaufzeichnungen ein?
Vorlesungsaufzeichnungen können als 90 Minuten Clips oder auch als kleinere thematische Abschnitte im Stud.IP oder ILIAS zur Verfügung stehen. Andere Materialien wie zusätzliche Literatur, die Einbeziehung in Lernmodule und Onlinetests erhöhen den didaktischen Mehrwert der Aufzeichnung.

Vorlesungsaufzeichnungen sind geeignet für ….
…die Aufnahme von Grundlagenvorlesungen, Vortragsreihen, Expertenvorträgen und anderen Sitzungen, die ohne große Mühe aufgegriffen werden können. Die Nachhaltigkeit der Inhalte ermöglicht die mehrfache Nutzung einer Vorlesungsaufzeichnung. In diesem Fall kann nach und nach die Präsenzsitzung anders gestaltet werden und zur Vertiefung der Inhalte dienen.

Welche Stolpersteine gibt es?
Bei Vorlesung die 1 zu 1 als Aufzeichnung bereitgestellt werden, besteht die Gefahr, dass Studierende das Lernen auf die Zukunft und damit auf die Prüfungsphase verschieben. Durch den Bezug von praktischen und aktuellen Beispielen (die nicht notwendigerweise aufgezeichnet werden) werden Studierende auch im Vorlesungsraum motiviert das Lerngeschehen aktiv mitzuverfolgen.

Beachten Sie: Vorlesungsaufzeichnungen sind kein Ersatz für den Präsenzunterricht; sie dienen als Ergänzung zum Präsenztermin.

Wie erstelle ich Vorlesungsaufzeichnungen? / Wo bekomme ich Hilfe?
An der Universität Göttingen wird die Software Camtasia für die Aufzeichnungen von Vorlesungen verwendet. Zugang zur Software ist u.a. in allen Hörsälen des ZHGs möglich. Wir bieten einen Service zur Aufzeichnungen von Vorlesungen an. Unsere E-Assistants helfen Ihnen bei der Aufzeichnung Ihrer Vorlesung, sodass Sie sich komplett auf Ihre Inhalte konzentrieren können. Schreiben Sie uns unter mae@gwdg.de an.

In allen Hörsälen des ZHG ist es seit dem Wintersemester 2011/12 möglich Vorlesungen mit den Präsentationsfolien und dem Ton des Vortrags aufzuzeichnen. Hierzu werden die festinstallierten Rechner mit der Aufzeichnungssoftware Camtasia verwendet. Eine Aufzeichnung mit einem zusätzlichen Dozentenvideo ist im ZHG 008-011, 103-105 möglich.

Die Aufzeichnungen können letztendlich in verschiedenen Video- (z.B. flv, mp4) und Audioformaten (z.B. mp3, wav) produziert und wiedergegeben werden. Auch die Produktion von mobilen Formaten fürs iPhone oder iPod ist möglich.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Anleitungsvideos zur Erklärung der verfügbaren Softwaremöglichkeiten.

Beispiele von Vorlesungsaufzeichnungen: